Das Eine Gesetz Das große Gesetz von Moses Moses   war   40   Jahre   ein   Prinz   in   Ägypten.   Er   hatte   Einblick   in   das   gesamte   spirituelle   Wissen   dort.   Er   hatte   aber   immer den   Eindruck,   dass   etwas   ganz   wichtiges   darin   fehlt.   Daraufhin   folgten   40   Jahre   in   der   Wüste,   in   der   er   dieses   Gesetz erkannte   und   dann   suchte   er   sich   eine   Menschengruppe,   denen   er   diese   Gesetze   beibringen   konnte.   Er   wählte   die Sklaven   der   Ägypter   aus,   eben   die   Israelis   und   führte   sie   in   die   Freiheit.   Unterwegs   unterrichtete   er   sie   über   die Gesetze. Die Gesetze wurden später von den Essenern übernommen. Das Eine Gesetz Wir   alle   sind   im   ständigen   Kontakt   mit   allen   Kräften   des   Lebens,   mit   dem   sichtbaren   und   unsichtbaren   Weltall. Dies   jeden Augenblick   des   Lebens   und   an   allen   Punkten   Ihres   Wesens.   Wenn   Sie   mit   diesen   Mächten   bewusst in   Beziehung   treten   und   beständig   ihrer   bewusst   sind,   so   können   Sie   sich   vollkommener   Gesundheit   erfreuen, Glück   und   Harmonie   im   Körper   und   im   Bewusstsein   erlangen   und   das   in   jedem   Bereich   Ihres   Lebens.    Dr.   Ed. Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 20 Wie   schaffen   Sie   diesen   Weg?   Da   gibt   es   sieben   Beziehungen,   die   berücksichtigt   werden   müssen.   Diese   wurden   von den Essenern als Friede bezeichnet. Friede mit dem Reich des Himmlischen Vaters Das   Gesetz   enthält   alles   Wissen,   alle   Liebe   und   alle   Macht.   Und   es   zeigt   die   Wahrheit   und   das   Wissen.   Dieses   Gesetz offenbart   dem   Menschen   immer   die   vollkommene   Lösung   und   führt   den   Menschen   durch   jedes   Problem   und   jedes Hindernis. Durch   dieses   Gesetz   ist   der   Mensch   fähig,   die   Wahrnehmung   der   Einheit   mit   allen   Kräften   des   Weltalls   zu   erlangen und mit jenen der Erde. Dadurch kann er sich mit all den höheren Welten des Weltalls vereinen. Der   Mensch   ist   ein   Bestandteil   der   Gesamtheit   des   Weltalls   und   bildet   eine   unzertrennbare   Einheit   mit   dem   Ganzen. Jedoch   hält   er   sich   davon   getrennt.   Er   ist   sich   seiner   Selbst   als   Einzelner   bewusst   geworden.   Er   ist   selbstbewusst   und ichbezogen.   Dies   mehr,   als   zur   Erhaltung   seines   Lebens   notwendig   ist.   Durch   das   Gefühl   der   Trennung   kam   er   in   das Bewusstsein   von   Mangel   und   von      Beschränkung.   Er   hat   sich   selbst   von   der   Fülle   des   Weltalls   getrennt   und   damit   hat er   sich   selbst   von   der   Quelle   aller   Vorräte   ausgeschlossen.   Diese   Vorräte   sind   materiell   und   immateriell   und   bestehen aus  greifbaren und erkennbaren Gütern sowie aus Energie, Lebenskraft und Stärke. Die größte Stärke ist die Liebe. Es   gibt   aber   noch   andere   Kräfte   einer   höheren   Ordnung,   die   sich   nicht   mit   den   irdischen   und   mit   den   planetarischen Kräften   vermischen.   Das   sind   die   spirituellen   Strömungen   im   kosmischen   Bewusstsein.   Es   ist   sehr   wichtig,   auch   mit diesen   Kräften   in   Harmonie   zu   leben.   Der   Mensch   muss   durch   seinen   eigenen   Willen   und   seine   eigene   Anstrengung zu diesem allumfassenden Leben aufsteigen. Dann kann er dieses Gesetz wahrnehmen. Das   Weltall   muss   als   Ganzes   gesehen   und   begriffen   werden.   Eine   Ganzheit,   die   absolut   alles   enthält,   alle   Liebe,   alles Leben,   alles   Wissen,   alle   Macht,   alle   Wesen.   Es   ist   auch   die   Gesamtheit   aller   Stoffe,   denn   aus   diesen   werden   alle Dinge   gebildet.   Der   Mensch   kann   nicht   getrennt   sein   von   dieser   Gesamtheit,   so   wie   keine   Zelle   in   seinem   Körper   vom Körper getrennt sein kann. Der   Mensch   ist   unfähig   diese   Sache   zu   verstehen   und   legt   sich   falsche   Beschränkungen   auf.   Er   beschränkt   sich   bei der   Versorgung   seiner   materiellen   Bedürfnisse   und   er   beschränkt   sich   auch   bei   seinen   Möglichkeiten,   Fähigkeiten   und den   Kräften   des   Denkens,   Fühlens   und   Handelns.   Dadurch   lebt   er   ein   Leben   der   Mittelmäßigkeit,   weil   er   sich   unnötige Grenzen setzt. Dies wird verursacht durch die Empfindung der Trennung durch die Schöpfung. Die   Einhaltung   des   Gesetzes   ist   nur   möglich,   wenn   der   Mensch   diese   Abweichungen   auslöscht   und   lernt,   mit   dem Gesetz zusammenzuarbeiten. Der   Mensch   kann   zum   universalen   Bewusstsein   zurückkehren   und   dadurch   ist   für   ihn   diese   Schatzkammer   wieder geöffnet.   Er   muss   die   Entscheidung   zur   Rückkehr   treffen   und   beharrlich   seinen   Weg   weitergehen.   Er   kann   immer   zur göttlichen   Quelle   zurückkehren,   von   der   er   in   Wirklichkeit   nie   getrennt   war.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 80 - 84 Es   gibt   viele   Modelle,   dass   viele   feinstoffliche   Körper   den   physischen   Körper   umgeben.   Wir   wollen   und   hier   nur   drei Körper anschauen, den physischen Körper, den Geist und die Seele. Friede mit dem Körper Die   Griechen   verherrlichten   den   Körper   wegen   seiner   ästhetischen   Eigenschaften,   seinen   Proportionen   und   seiner Schönheit. Ein tieferer innerer Sinn war Ihnen nicht bewusst. Die   Essener,   von   denen   berichtet   wird,   dass   Jesus   Christus   ein   Mitglied   von   ihnen   war,   verfügten   über   ein   viel   tieferes Verständnis.   Sie   nahmen   an,   dass   im   physischen   Körper   alle   Gesetze   des   Lebens   und   des   Kosmos   vorhanden   waren. Sie sahen in ihm den Schlüssel zum ganzen Universum und hatten drei Aufgaben gesehen für den Menschen: 1 . Die individuelle Entwicklung, 2 . seine Funktion für den Planeten und 3 . der Körper als Teil des Kosmos Der   physische   Körper   ist   Teil   aller   drei   Bestandteile.   Er   ist   göttliches   Werk   einerseits   und   andererseits   vom   Gesetz erschaffen   und   in   keiner   Weise   minderwertiger   als   andere   Werkzeuge   des   Menschen   oder   auch   nicht   minderwertiger als   anderes   im   Weltall.   Der   physische   Körper   steht   dem   Menschen   zum   bewussten   Gebrauch   der   irdischen   und spirituellen   Energien   zur   Verfügung.   Da   auch   auf   anderen   Planeten   menschenähnliche   Wesen   sind,   stehen   alle miteinander   in   Verbindung   und   beeinflussen   sich   gegenseitig.   Gesundheit   und   Lebenskraft   jedes   einzelnen   Körpers   ist von   höchster   Bedeutung.   Einerseits   für   den   Menschen   und   andererseits   auch   für   alle   anderen   Wesen   auf   Erden   und den anderen Planeten. Wichtig   sind   die   Wirkungen   der   verschiedenen   Nahrung   und   die   natürlichen   Kräfte   der   Erde,   Sonne,   Luft   und   Wasser, welche auf den Organismus Einfluss haben. Die Essener waren reine Vegetarier. Viele   Krankheiten   entstanden   durch   Missachtung   des   Gesetzes   und   man   kann   diese   Krankheiten   wieder   heilen, welche    durch    Missachtung    entstanden    waren.    Einerseits    ist    hier    wichtig,    dass    man    die    heilenden    Kräfte    der verschiedenen   Kräuter   und   Pflanzen   kennt.   Dann   ist   es   möglich   Krankheiten   durch   Luftheilung,   Wasserheilung   und durch   Diäten   zu   heilen.   Wichtig   ist   auch   die   richtige Atmung   und   dass   der   Geist   eine   große   Macht   über   den   Körper   hat. Weiterhin   wichtig   ist   der   materielle   und   spirituelle   Wert   der   Mäßigung   in   allen   Dingen   und   dass   man   durch   Fasten   den Körper    wiederbeleben    kann,    den    Willen    stärken    und    damit    die    spirituelle    Kraft    wachsen    lassen    kann.    Solche Maßnahmen geben dem physischen Körper Friede und Harmonie. Der Körper ist nicht übertrieben wichtig. Friede mit dem Geist Die   Essener   sahen   den   Geist   als   den   wichtigsten   Bestandteil,   da   er   mit   dem   Bewusstsein,   als   Schöpfer   der   Gedanken verbunden   war   und   sie   sahen   in   den   Gedanken   eine   höhere   Kraft,   die   stärker   ist   als   die   Kraft   des   Fühlens   oder Handelns. Gedanken sind oft Auslöser des Fühlens und Handelns. Sie    nannten    die    Gesamtheit    aller    Gedanken    des    Einzelnen    als    seinen    Gedankenkörper    und    sahen    darin    drei Funktionen: eine individuelle, eine irdische und eine kosmische. Als   individuelle   Aufgabe   sahen   sie   die   Gedankenkraft   zu   nutzen   und   die   Handlungen   des   physischen   Körpers   zu lenken.    Die    irdische    Aufgabe    liegt    darin,    dem    planetarischen    Gedankenkörper    edle    und    erhebende    Gedanken zuzuführen.   Alle   Gedanken   des   Einzelnen   bilden   ein   Kraftfeld   und   darin   sind   die   Gedanken   des   Individuums   dauernd aktiv   und   werden   ständig   ausgesendet.   Bei   der   kosmischen   Aufgabe   geht   es   um   alle   Gedanken   des   Weltalls.   Dieser kosmische   Gedankenkörper   ist   so   hoch   entwickelt,   dass   es   von   planetarischen   Kräften   befreit   ist,   die   sie   an   ihren jeweiligen    Planeten    binden    möchten.    Nur    die    allerhöchsten    Gedankenströme    können    sich    mit    dem    kosmischen Gedankenmeer vereinigen. Das   kosmische   Gedankenmeer   ist   die   Vollkommenheit   des   Gesetzes.   Die   kosmische   Aufgabe   des   Einzelnen   besteht darin,   Gedanken   von   so   hohem   Wert   zu   schaffen,   dass   sie   sich   mit   dem   kosmischen   Gedankenmeer   verbinden können. Die   Essener   sahen   im   Geist   das   höchste   Gut,   das   sie   vom   Schöpfer   erhalten   hatten,   da   sie   damit   die   Fähigkeit   haben, sich   des   Gesetzes   bewusst   zu   werden,   es   zu   verstehen,   in   Harmonie   mit   ihm   zu   arbeiten   und   seine Ausdrucksformen in   seiner   Umwelt   zu   erkennen.   Indem   der   Mensch   sich   dieses   Gesetzes   bewusst   wird,   es   versteht   und   mit   ihm   in Harmonie handelt, wird er zum Mitschöpfer an Gottes Seite und es gibt keinen größeren und höheren Wert im Weltall. Mit   dieser   gigantisch   großen   Gedankenkraft   verfügt   der   Mensch   über   die   Fähigkeit   und   die   Freiheit   das   auszuführen, was er erstrebt, wenn es in Harmonie mit dem Gesetz ist. So kann er in ewiger Vollkommenheit mit dem Gesetz leben. Solange   der   Mensch   in   Harmonie   mit   dem   Gesetz   denkt,   kann   er   heilen,   was   auch   immer   er   durch   Disharmonie   in   der Vergangenheit   geschaffen   hat   und   er   kann   somit   seine   denkenden,   handelnden   und   fühlenden   Körper   beleben. Zudem   kann   er   alle   Krankheiten   in   seinem   leiblichen   Körper   heilen   und   vollständige   Harmonie   in   seiner   Umgebung und in seiner Welt hervorrufen. Wenn   jedoch   die   Gedankenströmungen   nicht   im   Einklang   mit   dem   Gesetz   sind,   so   gibt   es   nichts,   was   Harmonie   in seine Welt bringen kann. Die   Essener   wussten,   dass   nur   eine   kleine   Minderheit   von   dieser   großen   Möglichkeit   Gebrauch   macht.   Die   meisten Menschen   benutzen   den   Gedankenkörper   wahllos,   da   sie   nicht   wissen,   dass   sie   mit   Ihren   Gedanken   aufbauen   können oder   zerstören.   Deren   Gedanken,   Ideen   und   Vorstellungen   wandern   fast   willkürlich   durch   deren   Geist   ohne   eine bewusste    Richtung.    Jedoch    können    diese    Gedanken    mächtige    Kräfte    entwickeln,    welche    den    Emotional-    und physischen    Körper    durchwandern    und    in    jedes   Atom    und    in    jede    Zelle    eindringen    und    jeden   Teil    von    ihnen    in Schwingung    bringen.    Diese    Schwingungen    strahlen    harmonisch    oder    disharmonisch    entsprechend    der    Art    des Gedankens. Wenn   es   dem   Menschen   nicht   gelingt,   sich   des   Gesetzes   bewusst   zu   werden,   weicht   er   von   ihm   unbewusst   ab,   da   er durch   das   morphogenetische   Feld   von   disharmonischen   Kräften   umgeben   ist.   Diese   bringen   ihn   zu   Abweichungen vom   Gesetz   und   das   sind   Ursachen   für   alle   Unvollkommenheit   in   der   Welt.   Zudem   für   alle   Beschränkungen   und   alles Negative   in   seinen   Gedanken,   Gefühlen   und   körperlichen   Zuständen   in   seiner   Umgebung,   in   der   Gesellschaft   und   auf dem   Planeten.   Denn   jedes   Mal,   wenn   der   Mensch   einen   niederen   Gedanken   hat   oder   annimmt,   so   nimmt   er   eine niedere   Kraft   in   seine   Welt   auf   und   diese   niedere   Kraft   reagiert   entsprechend   der   Stärke   des   Gedankens   auf   seinen physischen Körper. Dieses     Ungleichgewicht     verursacht     weitere     Abweichungen,     weitere     Disharmonien,     weitere     Krankheiten     im Gefühlskörper    und    im    physischen    Körper.    Diese    Disharmonien    und    Krankheiten    schaffen    eine   Atmosphäre    der gestörten   Harmonie   um   den   Einzelnen   herum,   die   das   Denken,   Fühlen   und   Handeln   aller   anderen   beeinflusst,   die   sich des   Gesetzes   nicht   bewusst   sein,   da   sie   auch   nicht   wissen,   wie   sie   sich   dagegen   schützen   können,   um   all   diese niederen   Gedanken   nicht   aufzunehmen,   die   durch   die   eine   gedankliche   Abweichung   des   Einen   geschaffen   wurden. Jeder   Einzelne,   der   einen   niederen   Gedanken,   einen   beschränkten,   negativen   oder   disharmonischen   Gedanken   hat, eine   Reaktionskette   aus.   Diese   breiten   sich   auf   dem   ganzen   Planeten   aus   und   es   hat   weitere   Beschränkungen, Negativität und gestörte Harmonie zur Folge. Solch eine gestörte Harmonie ist ansteckend, wie viele Krankheiten ansteckend sind. Der   Mensch   versucht   oft   Wege   zu   finden   um   seine   Lebensbedingungen   zu   verbessern.   Nur   allzu   oft   berücksichtigt   er dabei    nicht    das    Gesetz.    Der    Mensch    versucht    Frieden    mit    materiellen    Mitteln    zu    erzielen,    mit    technologischen Entwicklungen,   mit   ökonomischen   Systemen,   und   er   weiß   nicht,   dass   die   Umstände   der   Disharmonie,   die   er   selbst   in die   Welt   gesetzt   hat,   niemals   durch   materielle   Mittel   beseitigt   werden   können.      Die   Menschheit   hat   viel   Leid   geschaffen und   das   kann   nur   aufgelöst   werden,   wenn   er   beginnt,   das   Gesetz   der   Harmonie   durch   seine   Gedanken   zu   erfüllen. Nur   durch   das   vollständige   Zusammenwirken   mit   dem   Gesetz   kann   der   Welt   Friede   und   Harmonie   gegeben   werden. Vgl. Dr. Ed. Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 60 - 64 Friede mit der Familie Der   Friede   mit   der   Familie   bezieht   sich   auf   die   Harmonie   der   Gefühle   und   damit   auf   die   Seele.   Unter   Familie verstanden   die   Essener   nicht   nur   die   engste   Verwandtschaft,   sondern   alle   die,   welchen   er   in   seinem   täglichen   Leben und Denken begegnet. Es sind Freunde, Bekannte und Verwandte. Die   Aufgabe   der   Seele   besteht   darin   Liebe   auszudrücken.   Das   haben   immer   alle   großen   Meister   erklärt:   Jesus, Buddha,   Zoroaster,   Mohammed,   Moses   und   die   Propheten.   Der   Mensch   sollte   dem   Gesetz   nach   seinen   Schöpfer lieben. Das Leben selbst ist die Demonstration kreativer Liebe. Göttliche    Liebe    ist    eine    starke    kosmische    Kraft,    welche    sich    im    Gefühlskörper    am    mächtigsten    zeigt.    Der Gefühlskörper   besteht   aus   den   Gefühlen   und   Empfindungen,   welche   der   Einzelne   erfahren   und   an   die   Umgebung abgeben   kann. Alle   Empfindungen   und   Gefühle,   die   im   Einzelnen   entstehen,   bringen   ähnliche   Gefühle   in   der   irdischen Atmosphäre zum Mitschwingen. Sobald    jemand    ein    niederes    Gefühl    von    sich    gibt,    wird    der    Mensch    sogleich    in    die    niederen    Gefühle    des Gefühlskörpers   der   Erde   hineingezogen.   Damit   öffnet   er   die   Tore   für   eine   Flut   von   zerstörerischer   Gewalt,   die   seine Gefühle beherrscht und meist durch die Gedanken seine niederen Gefühle verstärkt. Die   zerstörerische   Gewalt   beeinflusst   den   Körper   des   Einzelnen   direkt   und   lässt   krankhafte   Zellen   entstehen,   welche die   Lebenskraft   mindern,   das   Leben   verkürzen   und   zu   unbegrenztem   Leid   führen.   Durch   die Abweichung   vom   Gesetz wurde er zu einer selbstvergiftenden Maschine, da sein Handeln gegen das Gesetz gerichtet war. Die   Essener   beobachteten   Babys   und   Eingeborene   und   erkannten   die   drei   Grundempfindungen:   Furcht,   Ärger   und Liebe. Die   Furcht   eines   Babys   entsteht   bei   einer   plötzlichen   Bewegung   oder   einem   Geräusch.   Ärger   entsteht   durch   die Beschränkung   der   Freiheit   und   Liebe,   durch   Befriedigung   des   Hungers   und   anderer   Bedürfnisse.   Dabei   sind   Furcht und   Ärger   niedere   Gefühle   und   die   Liebe   ist   bei   einem   Baby   noch   nicht   entwickelt.   Der   Gefühlskörpers   des   Babys besteht   aus   Empfindungen   und   die   meisten   sind   von   niederem   Wert.   Das   Baby   kann   noch   nicht   mir   Gedanken arbeiten. Auch   Eingeborener   hat   einen   ähnlichen   Gefühlskörper   und   seine   Empfindungen   sind   auf   den   Selbsterhaltungsinstinkt bezogen.    Sie    beherrschen    als    mächtige    Kraft    seinen    Gedankenkörper.    In    dem    Säugling    und    dem    einfachen Naturmenschen   entwickelt   sich   der   Gefühlskörper   früher   als   der   Gedankenkörper.   Das   ist   notwendig,   um   das   Leben zu   erhalten   und   den   Körper   vor   Gefahren   zu   schützen.   Dieser   Selbsterhaltungstrieb   bewegt   sich   in   vollständiger Harmonie   mit   dem   Gesetz,   bis   der   Mensch   das   Denken   entwickelt   hat,   um   mittels   des   Denkens   einen   Weg   aus   der Gefahr zu wissen. Das   Fühlen   hat   im   Menschen   eine   viel   längere   Zeit   gewirkt.   Deshalb   neigt   es   dazu   das   Denken   zu   beherrschen. Deshalb   wirkt   heute   der   Gefühlskörper   bei   den   meisten   Menschen   stärker   als   der   Gedankenkörper.   Darin   liegt   die Ursache der Abweichung des Menschen vom Gesetz. Mit   Gedanken   kann   der   Mensch   jede   Situation   seines   Lebens   besser   meistern   als   durch   Empfindungen.   Aber   die Handlungen    der    meisten    Menschen    sind    mehr    Ausdruck    von    Impulsen    im    Gefühlskörper,    als    Ausdruck    von begründeten   Gedanken.   Dies   führt   zu   einem   starken   Ungleichgewicht   im   Körper.   Ein   erwachsener,   zivilisierter   Mensch sollte    mit    seinem    Denken    sein    Handeln    bestimmen.    Wenn    er    seinem    Handeln    erlaubt,    von    Empfindungen    und Gefühlen    beherrscht    zu    werden,    wie    in    seiner    Kindheit,    bringt    er    seine    Kräfte    aus    der    Balance    und    aus    dem Gleichgewicht.   Das   schafft   regressive   psychologische   Bedingungen   in   seinem   Dasein.   Deshalb   bleiben   seine   Taten ichbezogen und selbstsüchtig, genauso wie die eines Kindes oder eines Naturmenschen. Wenn   ein   Mensch   weder   Wilder   noch   Kind   ist,   aber   handelt   wie   ein   Wilder   oder   ein   Kind,   dann   weicht   er   vom   Gesetz ab.   Triebhafte   Impulse   können   dem   Fortschritt   nur   dann   dienen,   wenn   sie   von   den   denkenden   Fähigkeiten   bestimmt werden. Aus der Abweichung vom Gesetz entstehen noch weitere Folgen. Der   Mensch   hat   die   Fähigkeit   zu   denken,   damit   er   die   Gesetze   der   Natur   versteht   und   sein   Leben   in   Harmonie   dazu führt   und   er   ist   fähig   eine   weit   höhere   Entwicklungsstufe   durch   Denken   zu   erlangen,   als   er   durch   triebhaftes   Leben erreicht.   Wenn   er   also   weiterhin   seine   Gefühle   als   beherrschende   Kraft   in   seinem   Handeln   zulässt,   so   behindert   er nicht nur seine eigene Entwicklung, sondern auch die Evolution des Planeten. Wenn    er    keine    Anstrengungen    unternimmt    die    Gesetze    zu    verstehen,    dann    muss    er    seine    eigenen    Gesetze erschaffen,   eben   die   der   Selbstsucht   und   der   Ichbezogenheit.   Diese   verursachen   Mauern   der   Trennung   zwischen   ihm und   dem   Rest   der   menschlichen   Gesellschaft,   zwischen   ihm   und   der   Natur,   zwischen   ihm   und   dem   Gesetz,   zwischen ihm und dem Schöpfer. Mit   der   ersten   Abweichung   beginnt   der   Mensch   eine   lange   Kette   der   Abweichungen.   Diese   verursachen   all   das menschliche Ungleichgewicht und Leiden auf der Erde. Alle   großen   Lehrer   der   Menschheit   haben   davor   gewarnt.   Buddha   zeigte,   wie   daraus   Leiden   entstehen.   Leiden   für einzelne und Leiden für die ganze Menschheit. Der   Gefühlskörper   kann   zum   machtvollsten   Werkzeug   werden   zur   Entstehung   von   Gesundheit,   Lebenskraft   und Glück.   Der   richtige   Umgang   damit   erschafft   der   Mensch   ein   himmlisches   Reich   in   sich   und   in   seiner   Umwelt   und   für   die ganze menschliche Familie. Das   große   Gesetz   findet   seinen   Ausdruck   in   der   menschlichen   Nächstenliebe.   Es   ist   ein   Gesetz,   das   sich   kleinen Kindern   offenbart,   das   sich   aber   oft   vor   dem   Bewusstsein   des   erwachsenen   Menschen   verbirgt.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 64 - 68 Seinen inneren Frieden finden mit Mutter Erde Kommen   Sie   in   Harmonie   mit   den   Gesetzen   der   irdischen   Natur   und   damit   mit   Mutter   Erde.   Der   Mensch   und   die   Erde sind   eine   Einheit.   Der   Mensch   ist   Teil   der   Natur   und   wird   von   allen   Gesetzen   und   Kräften   der   Natur   beherrscht. Gesundheit,   Lebenskraft   und   Wohlbefinden   hängen   vom   Grad   der   Harmonie   mit   irdischen   Kräften   ab.   Für   jeden Einzelnen,   jede   Nation   und   sogar   die   ganze   Menschheit   ist   es   enorm   wichtig   die   irdischen   Gesetze   der   Erde   zu befolgen. Eine   Nation   hat   immer   seine   größte   Blüte,   wenn   die   Einheit   von   Mensch   und   Natur   befolgt   wurde.   Der   Wohlstand blühte   auf,   wenn   die   Menschen   ein   natürliches   Leben   im   Zusammenwirken   mit   der   Natur   lebten.   Wenn   die   Nation   oder Zivilisation sich von der Einheit löst, verschwindet sie. In   der   heutigen   Zeit   wurde   diese   Einheit   von   uns   Menschen   schwerwiegend   verletzt.   Der   Städtebau   steht   vollkommen im   Widerspruch   zur   Natur.   Hohe   Stein-   und   Betonwände   sind   ein   Ausdruck   für   die   Trennung   des   Menschen   von   der Natur.    Zudem    schafft    die    aggressive    Lebensweise    mit    seinem    Drang,    andere    zu    unterwerfen    und    die    ständige Konkurrenz   untereinander   eine   weitere   Trennung.   Unser   derzeitiges   zentralisiertes,   technisiertes   und   mechanisiertes Leben   erschafft   einen   tiefen   Graben,   der   Sie   von   der   Natur   trennt.   Dieser   Abgrund   war   niemals   breiter   und   tiefer   als heute. Die   Einheit   mit   der   Natur   wieder   herzustellen   ist   das   Fundament   für   die   menschliche   Existenz   auf   Erden.   Ohne   diese Einheit wird die gegenwärtige Zivilisation ihren Niedergang erleben. Im   zweiten   Kapitel   des   Evangeliums   des   Johannes   zeigt   Jesus,   dass   er   ein   vollkommener   Teil   der   Natur   ist   und   dass es   nötig   ist,   zur   Natur   zurück   zu   finden.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 77 - 80 Friede mit der Menschheit Es   geht   hier   um   die   Harmonie   zwischen   Gruppen   von   Leuten,   auf   sozialer   und   wirtschaftlicher   Ebene.   Zu   keiner   Zeit der    Geschichte    hat    sich    die    Menschheit    des    sozialen    Fortschritts    völlig    erfreuen    können,    da    der    Mensch    den Menschen   ökonomisch   ausgebeutet   hat.   Er   hat   den   anderen   politisch   beherrscht   und   militärisch   unterdrückt.   Diese Ungerechtigkeit ist eine Abweichung vom kosmischen Gesetz. Diese   Disharmonie   im   Leben   des   Einzelnen   riefen   Wohlstand   und Armut   hervor.   Es   gab   Herrscher   und   Sklaven   und   in Folge dessen soziale Unruhen. Großer   Wohlstand   konzentriert   sich   nur   in   wenigen   Händen,   weil   Menschen   andere   Menschen   ausbeuten   –   auf   die eine   oder   andere   Weise.   Genau   das   ist   die   Ursache   für   Elend   von   Herrschern   und   von   Unterdrückten.   Viele   fühlen Hass   und   andere   ihm   verwandten   zerstörerische   Emotionen.   Das   bringt Angst   in   die   Herzen   der Ausbeuter,   z.B. Angst vor einem Aufstand oder Angst davor, seinen Besitz zu verlieben und vielleicht sogar das Leben zu verlieren. Auch   die   Armut   ist   eine   Abweichung   vom   kosmischen   Gesetz,   denn   er   war   arm   wegen   falscher   Haltung   im   Denken, Fühlen   oder   Handeln.   Arme   missachten   auch   das   Gesetz.   Alles   ist   in   Fülle   vorhanden,   was   der   Mensch   braucht   und ihn glücklich macht. Alle   Beschränkungen   und   alle   Verschwendungen   sind   künstlich.   Sie   sind   eine Abweichung   vom   Gesetz.   Sie   erzeugen Angst   und   Aufruhr.   Dadurch   sind   die   Menschen   in   einer   dauernden   Disharmonie,   welche   die   Reichen,   wie   auch   die Armen in einen unaufhörlichen Zustand der Unruhe, des Krieges und des Chaos hält. Beide, Arme wie Reiche, leiden gleichermaßen unter den Folgen ihrer Abweichungen. Sucht   jemand   eine   Lösung,   so   ist   er   immer   gewillt,   alles   auf   den   anderen   zu   schieben   und   zu   meinen,   dass   dieser   sich ändern   muss,   z.B.   der   Reiche   muss   beginnen   und   Teile   seines   Reichtuns   abgeben.   Die   Lösung   ist   aber   die,   dass beide   damit   anfangen   müssen.   Jeder   Einzelne   muss   eine   Veränderung   selbst   hervorbringen,   weil   es   kein   anderer   für ihn tun kann. Die   Essener   sollen   auch   mit   Jesus   Christus   befreundet   gewesen   sein   und   hatten   vier   Faktoren   gesehen   für   die   Lösung dieser Problematik: Trennung von der Masse, welche sich weigern dem Gesetz von Natur und Kosmos zu folgen Aufbau eines praktischen und sozialen Systems, das auf dem Gesetz von Natur und Kosmos aufbaut. Diese Ideen der Außenwelt vermitteln durch Lehren, Heilen und Hilfe anderer, entsprechend der Bedürfnisse Weit   entwickelte   Menschen   in   die   eigene   Gemeinschaft   anzuziehen,   die   so   weit   entwickelt   waren,   dass   sie   fähig sind mit dem Gesetz zusammenzuarbeiten. Deshalb   zogen   sich   die   Essener   aus   den   Städten   und   Dörfern   zurück   und   gründeten   Bruderschaften   an   den   Küsten von Seen und Flüssen. In deren Bruderschaften gab es weder Arme noch Reiche. Alle   lebten   im   Einklang   mit   dem   Gesetz.   Sie   beteiligten   sich   nicht   an   Politik   und   sie   folgten   keiner   politischen   Richtung, da   sie   wussten,   dass   weder   mit   politischen   noch   mit   militärischen   Mittel   sich   die   chaotischen   Zustände   der   Menschheit ändern   lässt.      Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3-921786-15-0,   Seite   68   - 70 Anbindung an die Weisheit Der    Mensch    kann    seinen    Platz    im    Weltall    nur    einnehmen,    wenn    er    das    verfügbare    Wissen    der    großen    Lehrer aufnimmt.   Jeder   Mensch   sollte   die   Erfahrung,   das   Wissen   und   die   Weisheit   der   Meisterwerke   nutzen,   die   bereits   durch vorausgegangene   Generationen   erlangt   worden   sind.   Ohne   diese   Lehren   würde   der   Fortschritt   wesentlich   langsamer ablaufen,   wenn   jede   Generation   von   vorne   anfangen   müsste.   Der   Mensch   fügt   dem   Planeten   immer   wieder   Neues hinzu   und   ist   somit   zum   Schöpfer   geworden   an   Gottes   Seite   und   er   erfüllte   seine   Aufgabe   auf   der   Erde,   indem   er   die Arbeit der Schöpfung fortsetzt. Noch   zwei   weitere   Gründe   sind   hierin   wichtig.   Einerseits   haben   frühere   Autoren   Wissen   geschaffen,   das   zeigt,   wie man die höchsten Ideale erreicht und andererseits enthält es Wissen von Lebensproblemen und der richtigen Lösung. Dieses   Wissen   wurde   von   hochentwickelten   Wesen   hervorgebracht.   Sie   verfügten   über   Kräfte,   die   ihnen   Zugang   zu den   allumfassenden   Quellen   des   Wissens,   der   Energie   und   Harmonie   ermöglichten.   Viele   Menschen,   darunter   Jesus Christus,   hatte   dieser   Zugang   erlaubt,   Kräfte   der   Natur   bewusst   in   Wege   zu   leiten,   welche   die   Welt   heute   als   Wunder bezeichnet.    Um    solche    Meister    herum    sammelten    sich    Schüler    heran,    welche    in    der    Entwicklung    weit    genug vorangeschritten   waren.   Sie   konnten   den   tieferen   Sinn   der   Lehren   verstehen   und   konnten   die   Worte   der   Meister aufschreiben    und    sie    den    nachfolgenden    Generationen    übermitteln.    Das    ist    dann    der    Ursprung    aller    großen Meisterwerke der Weltliteratur. Wahrheiten   in   solchen   Meisterwerken   sind   ewig   und   gültig   für   alle   Zeit   und   kommen   aus   der   immer   unveränderlichen Quelle   des   Wissens.   Gesetze   des   Kosmos,   der   Natur   und   Gesetze   für   das   innerste   Bewusstsein   des   Menschen   sind alle   zu   jeder   Zeit   gleich.   Solche   Lehren   gehören   keiner   Schule   oder   Religion   an.   Widersprüche   in   den   Lehren verschiedener   Autoren   entstanden   durch   die   einseitige   Auslegung   der   Schüler.   Dieses   Wissen   kann   Sie   Quellen   der universalen   Wahrheit   lehren.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3- 921786-15-0, Seite 73 - 75 Vg.  Dr. Ed. Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0
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Das Eine Gesetz Das große Gesetz von Moses Moses    war    40    Jahre    ein    Prinz    in    Ägypten.    Er    hatte Einblick   in   das   gesamte   spirituelle   Wissen   dort.   Er   hatte aber    immer    den    Eindruck,    dass    etwas    ganz    wichtiges darin   fehlt.   Daraufhin   folgten   40   Jahre   in   der   Wüste,   in   der er   dieses   Gesetz   erkannte   und   dann   suchte   er   sich   eine Menschengruppe,    denen    er    diese    Gesetze    beibringen konnte.   Er   wählte   die   Sklaven   der   Ägypter   aus,   eben   die Israelis     und     führte     sie     in     die     Freiheit.     Unterwegs unterrichtete    er    sie    über    die    Gesetze.    Die    Gesetze wurden später von den Essenern übernommen. Das Eine Gesetz Wir   alle   sind   im   ständigen   Kontakt   mit   allen   Kräften des    Lebens,    mit    dem    sichtbaren    und    unsichtbaren Weltall.    Dies    jeden   Augenblick    des    Lebens    und    an allen    Punkten    Ihres    Wesens.    Wenn    Sie    mit    diesen Mächten   bewusst   in   Beziehung   treten   und   beständig ihrer   bewusst   sind,   so   können   Sie   sich   vollkommener Gesundheit   erfreuen,   Glück   und   Harmonie   im   Körper und    im    Bewusstsein    erlangen    und    das    in    jedem Bereich   Ihres   Lebens.    Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3-921786-15- 0, Seite 20 Wie    schaffen    Sie    diesen    Weg?    Da    gibt    es    sieben Beziehungen,   die   berücksichtigt   werden   müssen.   Diese wurden von den Essenern als Friede bezeichnet. Friede     mit     dem     Reich     des     Himmlischen Vaters Das    Gesetz    enthält    alles    Wissen,    alle    Liebe    und    alle Macht.   Und   es   zeigt   die   Wahrheit   und   das   Wissen.   Dieses Gesetz   offenbart   dem   Menschen   immer   die   vollkommene Lösung   und   führt   den   Menschen   durch   jedes   Problem   und jedes Hindernis. Durch     dieses     Gesetz     ist     der     Mensch     fähig,     die Wahrnehmung   der   Einheit   mit   allen   Kräften   des   Weltalls zu   erlangen   und   mit   jenen   der   Erde.   Dadurch   kann   er   sich mit all den höheren Welten des Weltalls vereinen. Der    Mensch    ist    ein    Bestandteil    der    Gesamtheit    des Weltalls   und   bildet   eine   unzertrennbare   Einheit   mit   dem Ganzen.   Jedoch   hält   er   sich   davon   getrennt.   Er   ist   sich seiner    Selbst    als    Einzelner    bewusst    geworden.    Er    ist selbstbewusst     und     ichbezogen.     Dies     mehr,     als     zur Erhaltung   seines   Lebens   notwendig   ist.   Durch   das   Gefühl der   Trennung   kam   er   in   das   Bewusstsein   von   Mangel   und von      Beschränkung.   Er   hat   sich   selbst   von   der   Fülle   des Weltalls   getrennt   und   damit   hat   er   sich   selbst   von   der Quelle   aller   Vorräte   ausgeschlossen.   Diese   Vorräte   sind materiell   und   immateriell   und   bestehen   aus      greifbaren und   erkennbaren   Gütern   sowie   aus   Energie,   Lebenskraft und Stärke. Die größte Stärke ist die Liebe. Es   gibt   aber   noch   andere   Kräfte   einer   höheren   Ordnung, die     sich     nicht     mit     den     irdischen     und     mit     den planetarischen      Kräften      vermischen.      Das      sind      die spirituellen   Strömungen   im   kosmischen   Bewusstsein.   Es ist   sehr   wichtig,   auch   mit   diesen   Kräften   in   Harmonie   zu leben.   Der   Mensch   muss   durch   seinen   eigenen   Willen und   seine   eigene Anstrengung   zu   diesem   allumfassenden Leben     aufsteigen.     Dann     kann     er     dieses     Gesetz wahrnehmen. Das    Weltall    muss    als    Ganzes    gesehen    und    begriffen werden.    Eine    Ganzheit,    die    absolut    alles    enthält,    alle Liebe,   alles   Leben,   alles   Wissen,   alle   Macht,   alle   Wesen. Es   ist   auch   die   Gesamtheit   aller   Stoffe,   denn   aus   diesen werden    alle    Dinge    gebildet.    Der    Mensch    kann    nicht getrennt   sein   von   dieser   Gesamtheit,   so   wie   keine   Zelle   in seinem Körper vom Körper getrennt sein kann. Der   Mensch   ist   unfähig   diese   Sache   zu   verstehen   und legt   sich   falsche   Beschränkungen   auf.   Er   beschränkt   sich bei   der   Versorgung   seiner   materiellen   Bedürfnisse   und   er beschränkt      sich      auch      bei      seinen      Möglichkeiten, Fähigkeiten   und   den   Kräften   des   Denkens,   Fühlens   und Handelns.   Dadurch   lebt   er   ein   Leben   der   Mittelmäßigkeit, weil   er   sich   unnötige   Grenzen   setzt.   Dies   wird   verursacht durch die Empfindung der Trennung durch die Schöpfung. Die   Einhaltung   des   Gesetzes   ist   nur   möglich,   wenn   der Mensch   diese Abweichungen   auslöscht   und   lernt,   mit   dem Gesetz zusammenzuarbeiten. Der      Mensch      kann      zum      universalen      Bewusstsein zurückkehren       und       dadurch       ist       für       ihn       diese Schatzkammer       wieder       geöffnet.       Er       muss       die Entscheidung   zur   Rückkehr   treffen   und   beharrlich   seinen Weg   weitergehen.   Er   kann   immer   zur   göttlichen   Quelle zurückkehren,   von   der   er   in   Wirklichkeit   nie   getrennt   war. Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener „Essener-Meditationen“,    Verlag    Bruno    Martin,    ISBN    3- 921786-15-0, Seite 80 - 84 Es   gibt   viele   Modelle,   dass   viele   feinstoffliche   Körper   den physischen   Körper   umgeben.   Wir   wollen   und   hier   nur   drei Körper   anschauen,   den   physischen   Körper,   den   Geist   und die Seele. Friede mit dem Körper Die    Griechen    verherrlichten    den    Körper    wegen    seiner ästhetischen    Eigenschaften,    seinen    Proportionen    und seiner   Schönheit.   Ein   tieferer   innerer   Sinn   war   Ihnen   nicht bewusst. Die    Essener,    von    denen    berichtet    wird,    dass    Jesus Christus   ein   Mitglied   von   ihnen   war,   verfügten   über   ein viel     tieferes     Verständnis.     Sie     nahmen     an,     dass     im physischen    Körper    alle    Gesetze    des    Lebens    und    des Kosmos     vorhanden     waren.     Sie     sahen     in     ihm     den Schlüssel     zum     ganzen     Universum     und     hatten     drei Aufgaben gesehen für den Menschen: 1 . Die individuelle Entwicklung, 2 . seine Funktion für den Planeten und 3 . der Körper als Teil des Kosmos Der   physische   Körper   ist   Teil   aller   drei   Bestandteile.   Er   ist göttliches   Werk   einerseits   und   andererseits   vom   Gesetz erschaffen   und   in   keiner   Weise   minderwertiger   als   andere Werkzeuge       des       Menschen       oder       auch       nicht minderwertiger    als    anderes    im    Weltall.    Der    physische Körper   steht   dem   Menschen   zum   bewussten   Gebrauch der   irdischen   und   spirituellen   Energien   zur   Verfügung.   Da auch    auf    anderen    Planeten    menschenähnliche    Wesen sind,     stehen     alle     miteinander     in     Verbindung     und beeinflussen       sich       gegenseitig.       Gesundheit       und Lebenskraft    jedes    einzelnen    Körpers    ist    von    höchster Bedeutung.       Einerseits       für       den       Menschen       und andererseits   auch   für   alle   anderen   Wesen   auf   Erden   und den anderen Planeten. Wichtig   sind   die   Wirkungen   der   verschiedenen   Nahrung und    die    natürlichen    Kräfte    der    Erde,    Sonne,    Luft    und Wasser, welche auf den Organismus Einfluss haben. Die Essener waren reine Vegetarier. Viele    Krankheiten    entstanden    durch    Missachtung    des Gesetzes   und   man   kann   diese   Krankheiten   wieder   heilen, welche   durch   Missachtung   entstanden   waren.   Einerseits ist    hier    wichtig,    dass    man    die    heilenden    Kräfte    der verschiedenen   Kräuter   und   Pflanzen   kennt.   Dann   ist   es möglich    Krankheiten    durch    Luftheilung,    Wasserheilung und   durch   Diäten   zu   heilen.   Wichtig   ist   auch   die   richtige Atmung   und   dass   der   Geist   eine   große   Macht   über   den Körper    hat.    Weiterhin    wichtig    ist    der    materielle    und spirituelle   Wert   der   Mäßigung   in   allen   Dingen   und   dass man   durch   Fasten   den   Körper   wiederbeleben   kann,   den Willen    stärken    und    damit    die    spirituelle    Kraft    wachsen lassen   kann.   Solche   Maßnahmen   geben   dem   physischen Körper Friede und Harmonie. Der Körper ist nicht übertrieben wichtig. Friede mit dem Geist Die     Essener     sahen     den     Geist     als     den     wichtigsten Bestandteil,   da   er   mit   dem   Bewusstsein,   als   Schöpfer   der Gedanken     verbunden     war     und     sie     sahen     in     den Gedanken   eine   höhere   Kraft,   die   stärker   ist   als   die   Kraft des   Fühlens   oder   Handelns.   Gedanken   sind   oft   Auslöser des Fühlens und Handelns. Sie     nannten     die     Gesamtheit     aller     Gedanken     des Einzelnen   als   seinen   Gedankenkörper   und   sahen   darin drei   Funktionen:   eine   individuelle,   eine   irdische   und   eine kosmische. Als   individuelle   Aufgabe   sahen   sie   die   Gedankenkraft   zu nutzen   und   die   Handlungen   des   physischen   Körpers   zu lenken.      Die      irdische      Aufgabe      liegt      darin,      dem planetarischen     Gedankenkörper     edle     und     erhebende Gedanken    zuzuführen.    Alle    Gedanken    des    Einzelnen bilden    ein    Kraftfeld    und    darin    sind    die    Gedanken    des Individuums      dauernd      aktiv      und      werden      ständig ausgesendet.   Bei   der   kosmischen   Aufgabe   geht   es   um alle      Gedanken      des      Weltalls.      Dieser      kosmische Gedankenkörper    ist    so    hoch    entwickelt,    dass    es    von planetarischen     Kräften     befreit     ist,     die     sie     an     ihren jeweiligen       Planeten       binden       möchten.       Nur       die allerhöchsten    Gedankenströme    können    sich    mit    dem kosmischen Gedankenmeer vereinigen. Das    kosmische    Gedankenmeer    ist    die    Vollkommenheit des    Gesetzes.    Die    kosmische    Aufgabe    des    Einzelnen besteht   darin,   Gedanken   von   so   hohem   Wert   zu   schaffen, dass     sie     sich     mit     dem     kosmischen     Gedankenmeer verbinden können. Die   Essener   sahen   im   Geist   das   höchste   Gut,   das   sie vom   Schöpfer   erhalten   hatten,   da   sie   damit   die   Fähigkeit haben,    sich    des    Gesetzes    bewusst    zu    werden,    es    zu verstehen,   in   Harmonie   mit   ihm   zu   arbeiten   und   seine Ausdrucksformen   in   seiner   Umwelt   zu   erkennen.   Indem der    Mensch    sich    dieses    Gesetzes    bewusst    wird,    es versteht   und   mit   ihm   in   Harmonie   handelt,   wird   er   zum Mitschöpfer   an   Gottes   Seite   und   es   gibt   keinen   größeren und höheren Wert im Weltall. Mit   dieser   gigantisch   großen   Gedankenkraft   verfügt   der Mensch     über     die     Fähigkeit     und     die     Freiheit     das auszuführen,   was   er   erstrebt,   wenn   es   in   Harmonie   mit dem   Gesetz   ist.   So   kann   er   in   ewiger   Vollkommenheit   mit dem Gesetz leben. Solange   der   Mensch   in   Harmonie   mit   dem   Gesetz   denkt, kann   er   heilen,   was   auch   immer   er   durch   Disharmonie   in der    Vergangenheit    geschaffen    hat    und    er    kann    somit seine    denkenden,    handelnden    und    fühlenden    Körper beleben.    Zudem    kann    er    alle    Krankheiten    in    seinem leiblichen    Körper    heilen    und    vollständige    Harmonie    in seiner Umgebung und in seiner Welt hervorrufen. Wenn   jedoch   die   Gedankenströmungen   nicht   im   Einklang mit   dem   Gesetz   sind,   so   gibt   es   nichts,   was   Harmonie   in seine Welt bringen kann. Die   Essener   wussten,   dass   nur   eine   kleine   Minderheit   von dieser   großen   Möglichkeit   Gebrauch   macht.   Die   meisten Menschen   benutzen   den   Gedankenkörper   wahllos,   da   sie nicht    wissen,    dass    sie    mit    Ihren    Gedanken    aufbauen können    oder    zerstören.    Deren    Gedanken,    Ideen    und Vorstellungen   wandern   fast   willkürlich   durch   deren   Geist ohne    eine    bewusste    Richtung.    Jedoch    können    diese Gedanken     mächtige     Kräfte     entwickeln,     welche     den Emotional-   und   physischen   Körper   durchwandern   und   in jedes   Atom   und   in   jede   Zelle   eindringen   und   jeden   Teil von   ihnen   in   Schwingung   bringen.   Diese   Schwingungen strahlen    harmonisch    oder    disharmonisch    entsprechend der Art des Gedankens. Wenn   es   dem   Menschen   nicht   gelingt,   sich   des   Gesetzes bewusst   zu   werden,   weicht   er   von   ihm   unbewusst   ab,   da er        durch        das        morphogenetische        Feld        von disharmonischen   Kräften   umgeben   ist.   Diese   bringen   ihn zu Abweichungen   vom   Gesetz   und   das   sind   Ursachen   für alle    Unvollkommenheit    in    der    Welt.    Zudem    für    alle Beschränkungen   und   alles   Negative   in   seinen   Gedanken, Gefühlen      und      körperlichen      Zuständen      in      seiner Umgebung,   in   der   Gesellschaft   und   auf   dem   Planeten. Denn    jedes    Mal,    wenn    der    Mensch    einen    niederen Gedanken   hat   oder   annimmt,   so   nimmt   er   eine   niedere Kraft   in   seine   Welt   auf   und   diese   niedere   Kraft   reagiert entsprechend    der    Stärke    des    Gedankens    auf    seinen physischen Körper. Dieses           Ungleichgewicht           verursacht           weitere Abweichungen,         weitere         Disharmonien,         weitere Krankheiten   im   Gefühlskörper   und   im   physischen   Körper. Diese     Disharmonien     und     Krankheiten     schaffen     eine Atmosphäre   der   gestörten   Harmonie   um   den   Einzelnen herum,    die    das    Denken,    Fühlen    und    Handeln    aller anderen   beeinflusst,   die   sich   des   Gesetzes   nicht   bewusst sein,    da    sie    auch    nicht    wissen,    wie    sie    sich    dagegen schützen   können,   um   all   diese   niederen   Gedanken   nicht aufzunehmen,       die       durch       die       eine       gedankliche Abweichung     des     Einen     geschaffen     wurden.     Jeder Einzelne,      der      einen      niederen      Gedanken,      einen beschränkten,        negativen        oder        disharmonischen Gedanken    hat,    eine    Reaktionskette    aus.    Diese    breiten sich   auf   dem   ganzen   Planeten   aus   und   es   hat   weitere Beschränkungen,   Negativität   und   gestörte   Harmonie   zur Folge. Solch   eine   gestörte   Harmonie   ist   ansteckend,   wie   viele Krankheiten ansteckend sind. Der    Mensch    versucht    oft    Wege    zu    finden    um    seine Lebensbedingungen      zu      verbessern.      Nur      allzu      oft berücksichtigt    er    dabei    nicht    das    Gesetz.    Der    Mensch versucht   Frieden   mit   materiellen   Mitteln   zu   erzielen,   mit technologischen      Entwicklungen,      mit      ökonomischen Systemen,    und    er    weiß    nicht,    dass    die    Umstände    der Disharmonie,   die   er   selbst   in   die   Welt   gesetzt   hat,   niemals durch    materielle    Mittel    beseitigt    werden    können.        Die Menschheit   hat   viel   Leid   geschaffen   und   das   kann   nur aufgelöst    werden,    wenn    er    beginnt,    das    Gesetz    der Harmonie   durch   seine   Gedanken   zu   erfüllen.   Nur   durch das   vollständige   Zusammenwirken   mit   dem   Gesetz   kann der   Welt   Friede   und   Harmonie   gegeben   werden.   Vgl.   Dr.   Ed. Bordeaux    Székely:    Die    Lehren    der    Essener    „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 60 - 64 Friede mit der Familie Der   Friede   mit   der   Familie   bezieht   sich   auf   die   Harmonie der    Gefühle    und    damit    auf    die    Seele.    Unter    Familie verstanden      die      Essener      nicht      nur      die      engste Verwandtschaft,   sondern   alle   die,   welchen   er   in   seinem täglichen   Leben   und   Denken   begegnet.   Es   sind   Freunde, Bekannte und Verwandte. Die Aufgabe   der   Seele   besteht   darin   Liebe   auszudrücken. Das    haben    immer    alle    großen    Meister    erklärt:    Jesus, Buddha,      Zoroaster,      Mohammed,      Moses      und      die Propheten.   Der   Mensch   sollte   dem   Gesetz   nach   seinen Schöpfer   lieben.   Das   Leben   selbst   ist   die   Demonstration kreativer Liebe. Göttliche   Liebe   ist   eine   starke   kosmische   Kraft,   welche sich     im     Gefühlskörper     am     mächtigsten     zeigt.     Der Gefühlskörper       besteht       aus       den       Gefühlen       und Empfindungen,   welche   der   Einzelne   erfahren   und   an   die Umgebung     abgeben     kann.     Alle     Empfindungen     und Gefühle,    die    im    Einzelnen    entstehen,    bringen    ähnliche Gefühle in der irdischen Atmosphäre zum Mitschwingen. Sobald   jemand   ein   niederes   Gefühl   von   sich   gibt,   wird   der Mensch      sogleich      in      die      niederen      Gefühle      des Gefühlskörpers   der   Erde   hineingezogen.   Damit   öffnet   er die    Tore    für    eine    Flut    von    zerstörerischer    Gewalt,    die seine   Gefühle   beherrscht   und   meist   durch   die   Gedanken seine niederen Gefühle verstärkt. Die    zerstörerische    Gewalt    beeinflusst    den    Körper    des Einzelnen   direkt   und   lässt   krankhafte   Zellen   entstehen, welche    die    Lebenskraft    mindern,    das    Leben    verkürzen und   zu   unbegrenztem   Leid   führen.   Durch   die Abweichung vom     Gesetz     wurde     er     zu     einer     selbstvergiftenden Maschine,   da   sein   Handeln   gegen   das   Gesetz   gerichtet war. Die   Essener   beobachteten   Babys   und   Eingeborene   und erkannten   die   drei   Grundempfindungen:   Furcht,   Ärger   und Liebe. Die    Furcht    eines    Babys    entsteht    bei    einer    plötzlichen Bewegung   oder   einem   Geräusch.   Ärger   entsteht   durch die     Beschränkung     der     Freiheit     und     Liebe,     durch Befriedigung    des    Hungers    und    anderer    Bedürfnisse. Dabei    sind    Furcht    und    Ärger    niedere    Gefühle    und    die Liebe    ist    bei    einem    Baby    noch    nicht    entwickelt.    Der Gefühlskörpers    des    Babys    besteht    aus    Empfindungen und   die   meisten   sind   von   niederem   Wert.   Das   Baby   kann noch nicht mir Gedanken arbeiten. Auch    Eingeborener    hat    einen    ähnlichen    Gefühlskörper und         seine         Empfindungen         sind         auf         den Selbsterhaltungsinstinkt    bezogen.    Sie    beherrschen    als mächtige   Kraft   seinen   Gedankenkörper.   In   dem   Säugling und   dem   einfachen   Naturmenschen   entwickelt   sich   der Gefühlskörper    früher    als    der    Gedankenkörper.    Das    ist notwendig,   um   das   Leben   zu   erhalten   und   den   Körper   vor Gefahren     zu     schützen.     Dieser     Selbsterhaltungstrieb bewegt   sich   in   vollständiger   Harmonie   mit   dem   Gesetz, bis   der   Mensch   das   Denken   entwickelt   hat,   um   mittels   des Denkens einen Weg aus der Gefahr zu wissen. Das    Fühlen    hat    im    Menschen    eine    viel    längere    Zeit gewirkt.     Deshalb     neigt     es     dazu     das     Denken     zu beherrschen.   Deshalb   wirkt   heute   der   Gefühlskörper   bei den   meisten   Menschen   stärker   als   der   Gedankenkörper. Darin   liegt   die   Ursache   der   Abweichung   des   Menschen vom Gesetz. Mit    Gedanken    kann    der    Mensch    jede    Situation    seines Lebens   besser   meistern   als   durch   Empfindungen.   Aber die     Handlungen     der     meisten     Menschen     sind     mehr Ausdruck   von   Impulsen   im   Gefühlskörper,   als   Ausdruck von   begründeten   Gedanken.   Dies   führt   zu   einem   starken Ungleichgewicht   im   Körper.   Ein   erwachsener,   zivilisierter Mensch     sollte     mit     seinem     Denken     sein     Handeln bestimmen.     Wenn     er     seinem     Handeln     erlaubt,     von Empfindungen   und   Gefühlen   beherrscht   zu   werden,   wie   in seiner   Kindheit,   bringt   er   seine   Kräfte   aus   der   Balance und    aus    dem    Gleichgewicht.    Das    schafft    regressive psychologische   Bedingungen   in   seinem   Dasein.   Deshalb bleiben     seine     Taten     ichbezogen     und     selbstsüchtig, genauso       wie       die       eines       Kindes       oder       eines Naturmenschen. Wenn    ein    Mensch    weder    Wilder    noch    Kind    ist,    aber handelt   wie   ein   Wilder   oder   ein   Kind,   dann   weicht   er   vom Gesetz   ab.   Triebhafte   Impulse   können   dem   Fortschritt   nur dann   dienen,   wenn   sie   von   den   denkenden   Fähigkeiten bestimmt    werden.    Aus    der    Abweichung    vom    Gesetz entstehen noch weitere Folgen. Der   Mensch   hat   die   Fähigkeit   zu   denken,   damit   er   die Gesetze   der   Natur   versteht   und   sein   Leben   in   Harmonie dazu      führt      und      er      ist      fähig      eine      weit      höhere Entwicklungsstufe    durch    Denken    zu    erlangen,    als    er durch   triebhaftes   Leben   erreicht.   Wenn   er   also   weiterhin seine   Gefühle   als   beherrschende   Kraft   in   seinem   Handeln zulässt,     so     behindert     er     nicht     nur     seine     eigene Entwicklung, sondern auch die Evolution des Planeten. Wenn   er   keine Anstrengungen   unternimmt   die   Gesetze   zu verstehen,     dann     muss     er     seine     eigenen     Gesetze erschaffen,      eben      die      der      Selbstsucht      und      der Ichbezogenheit.   Diese   verursachen   Mauern   der   Trennung zwischen      ihm      und      dem      Rest      der      menschlichen Gesellschaft,   zwischen   ihm   und   der   Natur,   zwischen   ihm und dem Gesetz, zwischen ihm und dem Schöpfer. Mit   der   ersten Abweichung   beginnt   der   Mensch   eine   lange Kette    der    Abweichungen.    Diese    verursachen    all    das menschliche Ungleichgewicht und Leiden auf der Erde. Alle   großen   Lehrer   der   Menschheit   haben   davor   gewarnt. Buddha   zeigte,   wie   daraus   Leiden   entstehen.   Leiden   für einzelne und Leiden für die ganze Menschheit. Der    Gefühlskörper    kann    zum    machtvollsten    Werkzeug werden   zur   Entstehung   von   Gesundheit,   Lebenskraft   und Glück.   Der   richtige   Umgang   damit   erschafft   der   Mensch ein   himmlisches   Reich   in   sich   und   in   seiner   Umwelt   und für die ganze menschliche Familie. Das     große     Gesetz     findet     seinen     Ausdruck     in     der menschlichen   Nächstenliebe.   Es   ist   ein   Gesetz,   das   sich kleinen    Kindern    offenbart,    das    sich    aber    oft    vor    dem Bewusstsein   des   erwachsenen   Menschen   verbirgt.   Vgl.   Dr. Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 64 - 68 Seinen    inneren    Frieden    finden    mit    Mutter Erde Kommen   Sie   in   Harmonie   mit   den   Gesetzen   der   irdischen Natur   und   damit   mit   Mutter   Erde.   Der   Mensch   und   die Erde   sind   eine   Einheit.   Der   Mensch   ist   Teil   der   Natur   und wird     von     allen     Gesetzen     und     Kräften     der     Natur beherrscht.    Gesundheit,    Lebenskraft    und    Wohlbefinden hängen   vom   Grad   der   Harmonie   mit   irdischen   Kräften   ab. Für   jeden   Einzelnen,   jede   Nation   und   sogar   die   ganze Menschheit   ist   es   enorm   wichtig   die   irdischen   Gesetze der Erde zu befolgen. Eine    Nation    hat    immer    seine    größte    Blüte,    wenn    die Einheit     von     Mensch     und     Natur     befolgt     wurde.     Der Wohlstand   blühte   auf,   wenn   die   Menschen   ein   natürliches Leben   im   Zusammenwirken   mit   der   Natur   lebten.   Wenn die    Nation    oder    Zivilisation    sich    von    der    Einheit    löst, verschwindet sie. In    der    heutigen    Zeit    wurde    diese    Einheit    von    uns Menschen   schwerwiegend   verletzt.   Der   Städtebau   steht vollkommen   im   Widerspruch   zur   Natur.   Hohe   Stein-   und Betonwände    sind    ein    Ausdruck    für    die    Trennung    des Menschen   von   der   Natur.   Zudem   schafft   die   aggressive Lebensweise   mit   seinem   Drang,   andere   zu   unterwerfen und   die   ständige   Konkurrenz   untereinander   eine   weitere Trennung.   Unser   derzeitiges   zentralisiertes,   technisiertes und   mechanisiertes   Leben   erschafft   einen   tiefen   Graben, der   Sie   von   der   Natur   trennt.   Dieser Abgrund   war   niemals breiter und tiefer als heute. Die    Einheit    mit    der    Natur    wieder    herzustellen    ist    das Fundament   für   die   menschliche   Existenz   auf   Erden.   Ohne diese    Einheit    wird    die    gegenwärtige    Zivilisation    ihren Niedergang erleben. Im   zweiten   Kapitel   des   Evangeliums   des   Johannes   zeigt Jesus,   dass   er   ein   vollkommener   Teil   der   Natur   ist   und dass   es   nötig   ist,   zur   Natur   zurück   zu   finden.   Vgl.   Dr.   Ed. Bordeaux    Székely:    Die    Lehren    der    Essener    „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 77 - 80 Friede mit der Menschheit Es   geht   hier   um   die   Harmonie   zwischen   Gruppen   von Leuten,   auf   sozialer   und   wirtschaftlicher   Ebene.   Zu   keiner Zeit   der   Geschichte   hat   sich   die   Menschheit   des   sozialen Fortschritts   völlig   erfreuen   können,   da   der   Mensch   den Menschen    ökonomisch    ausgebeutet    hat.    Er    hat    den anderen   politisch   beherrscht   und   militärisch   unterdrückt. Diese      Ungerechtigkeit      ist      eine      Abweichung      vom kosmischen Gesetz. Diese     Disharmonie     im     Leben     des     Einzelnen     riefen Wohlstand    und    Armut    hervor.    Es    gab    Herrscher    und Sklaven und in Folge dessen soziale Unruhen. Großer    Wohlstand    konzentriert    sich    nur    in    wenigen Händen,   weil   Menschen   andere   Menschen   ausbeuten   auf    die    eine    oder    andere    Weise.    Genau    das    ist    die Ursache       für       Elend       von       Herrschern       und       von Unterdrückten.     Viele     fühlen     Hass     und     andere     ihm verwandten   zerstörerische   Emotionen.   Das   bringt Angst   in die   Herzen   der   Ausbeuter,   z.B.   Angst   vor   einem   Aufstand oder Angst   davor,   seinen   Besitz   zu   verlieben   und   vielleicht sogar das Leben zu verlieren. Auch    die   Armut    ist    eine   Abweichung    vom    kosmischen Gesetz,    denn    er    war    arm    wegen    falscher    Haltung    im Denken,    Fühlen    oder    Handeln.   Arme    missachten    auch das   Gesetz. Alles   ist   in   Fülle   vorhanden,   was   der   Mensch braucht und ihn glücklich macht. Alle    Beschränkungen    und    alle    Verschwendungen    sind künstlich.    Sie    sind    eine   Abweichung    vom    Gesetz.    Sie erzeugen   Angst   und   Aufruhr.   Dadurch   sind   die   Menschen in   einer   dauernden   Disharmonie,   welche   die   Reichen,   wie auch    die    Armen    in    einen    unaufhörlichen    Zustand    der Unruhe, des Krieges und des Chaos hält. Beide,   Arme   wie   Reiche,   leiden   gleichermaßen   unter   den Folgen ihrer Abweichungen. Sucht   jemand   eine   Lösung,   so   ist   er   immer   gewillt,   alles auf   den   anderen   zu   schieben   und   zu   meinen,   dass   dieser sich   ändern   muss,   z.B.   der   Reiche   muss   beginnen   und Teile   seines   Reichtuns   abgeben.   Die   Lösung   ist   aber   die, dass   beide   damit   anfangen   müssen.   Jeder   Einzelne   muss eine    Veränderung    selbst    hervorbringen,    weil    es    kein anderer für ihn tun kann. Die   Essener   sollen   auch   mit   Jesus   Christus   befreundet gewesen   sein   und   hatten   vier   Faktoren   gesehen   für   die Lösung dieser Problematik: Trennung   von   der   Masse,   welche   sich   weigern   dem Gesetz von Natur und Kosmos zu folgen Aufbau   eines   praktischen   und   sozialen   Systems,   das auf dem Gesetz von Natur und Kosmos aufbaut. Diese   Ideen   der   Außenwelt   vermitteln   durch   Lehren, Heilen     und     Hilfe     anderer,     entsprechend     der Bedürfnisse Weit       entwickelte       Menschen       in       die       eigene Gemeinschaft    anzuziehen,    die    so    weit    entwickelt waren,     dass     sie     fähig     sind     mit     dem     Gesetz zusammenzuarbeiten. Deshalb   zogen   sich   die   Essener   aus   den   Städten   und Dörfern    zurück    und    gründeten    Bruderschaften    an    den Küsten   von   Seen   und   Flüssen.   In   deren   Bruderschaften gab es weder Arme noch Reiche. Alle   lebten   im   Einklang   mit   dem   Gesetz.   Sie   beteiligten sich    nicht    an    Politik    und    sie    folgten    keiner    politischen Richtung,    da    sie    wussten,    dass    weder    mit    politischen noch     mit     militärischen     Mittel     sich     die     chaotischen Zustände   der   Menschheit   ändern   lässt.      Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 68 - 70 Anbindung an die Weisheit Der   Mensch   kann   seinen   Platz   im   Weltall   nur   einnehmen, wenn    er    das    verfügbare    Wissen    der    großen    Lehrer aufnimmt.   Jeder   Mensch   sollte   die   Erfahrung,   das   Wissen und    die    Weisheit    der    Meisterwerke    nutzen,    die    bereits durch    vorausgegangene    Generationen    erlangt    worden sind.   Ohne   diese   Lehren   würde   der   Fortschritt   wesentlich langsamer    ablaufen,    wenn    jede    Generation    von    vorne anfangen   müsste.   Der   Mensch   fügt   dem   Planeten   immer wieder     Neues     hinzu     und     ist     somit     zum     Schöpfer geworden   an   Gottes   Seite   und   er   erfüllte   seine   Aufgabe auf der Erde, indem er die Arbeit der Schöpfung fortsetzt. Noch   zwei   weitere   Gründe   sind   hierin   wichtig.   Einerseits haben   frühere   Autoren   Wissen   geschaffen,   das   zeigt,   wie man   die   höchsten   Ideale   erreicht   und   andererseits   enthält es    Wissen    von    Lebensproblemen    und    der    richtigen Lösung. Dieses     Wissen     wurde     von     hochentwickelten     Wesen hervorgebracht.    Sie    verfügten    über    Kräfte,    die    ihnen Zugang   zu   den   allumfassenden   Quellen   des   Wissens,   der Energie    und    Harmonie    ermöglichten.    Viele    Menschen, darunter    Jesus    Christus,    hatte    dieser    Zugang    erlaubt, Kräfte   der   Natur   bewusst   in   Wege   zu   leiten,   welche   die Welt   heute   als   Wunder   bezeichnet.   Um   solche   Meister herum    sammelten    sich    Schüler    heran,    welche    in    der Entwicklung    weit    genug    vorangeschritten    waren.    Sie konnten    den    tieferen    Sinn    der    Lehren    verstehen    und konnten   die   Worte   der   Meister   aufschreiben   und   sie   den nachfolgenden    Generationen    übermitteln.    Das    ist    dann der Ursprung aller großen Meisterwerke der Weltliteratur. Wahrheiten   in   solchen   Meisterwerken   sind   ewig   und   gültig für   alle   Zeit   und   kommen   aus   der   immer   unveränderlichen Quelle   des   Wissens.   Gesetze   des   Kosmos,   der   Natur   und Gesetze   für   das   innerste   Bewusstsein   des   Menschen   sind alle   zu   jeder   Zeit   gleich.   Solche   Lehren   gehören   keiner Schule    oder    Religion    an.    Widersprüche    in    den    Lehren verschiedener   Autoren    entstanden    durch    die    einseitige Auslegung   der   Schüler.   Dieses   Wissen   kann   Sie   Quellen der   universalen   Wahrheit   lehren.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely: Die    Lehren    der    Essener    „Essener-Meditationen“,    Verlag    Bruno    Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 73 - 75 Vg.      Dr.     Ed.     Bordeaux     Székely:     Die     Lehren     der     Essener     „Essener- Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0
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