Die vier Stufen zum Einssein Stufe 1: Zuerst geht es um den Dualismus. Da gibt es immer zwei Sachen. Subjekt und Objekt. Alles ist scheinbar außerhalb von uns. Wir erkennen in uns das Bewusstsein. Um sich etwas bewusst zu sein, muss es sich um jemand handeln, der sich etwas bewusst macht und es muss eine andere Sache geben, dessen sich die Person bewusst ist. Das ist Trennung. Dagegen gibt es den reinen Geist. Dieser ist Einssein. Da gibt es kein Subjekt und kein Objekt, nur Ganzheit. Es gibt scheinbar zwei Welten. Die Welt Gottes im reinen Geist und die Welt der Menschen im Dualismus. Beide scheinen wahr zu sein und außerhalb von uns. Stufe 2: Die nächste Stufe zum Einssein führt über den Semidualismus. Dieser ist eine freundlichere und sanftere Form des Dualismus. Der Mensch beginnt zu akzeptieren, dass die Trennung vielleicht unwahr ist und dass die Welt Gottes in unserem Geist existiert. Unser Geist ist nicht in unserem Gehirn, sondern das Gehirn ist in unserem Geist. Manche Menschen neigen zu der Ansicht, dass Gott nur reine Liebe ist. Allerdings tauchen dann Fragen auf, wie Gott auf die Welt reagiert. Kann er auch Hass hervorbringen? Menschen, welche den Semidualismus leben, fühlen sich oft weniger isoliert, als Menschen in einem dualistischen Zustand. Stufe 3: Die nächste Stufe zum Einssein führt zum Nondualismus. Wir erkennen, dass es keine Trennung gibt. Alles, was getrennt erscheint, ist nicht wirklich. Die Welt, welche wir meinen zu sehen, ist eine Projektion des Ego. Das Ego scheint in jeder Person zu existieren, doch wenn man es sich genau anschaut, dann erkennt man, dass es nur ein Ego geben kann. Erklären Sie jemandem z.B. ein Gebäude, dann erkennen Sie, dass dieser das Gebäude genauso sieht wie Sie. Daraus können Sie erkennen, dass es nur ein Ego gibt und jeder nur dieses eine Ego als sein Ego anerkennt. Es scheint, dass das Ego die Ursache ist für alle unsere Wirkungen und dass wir scheinbar nichts daran ändern können. Wenn jedoch die Welt eine Projektion des Ego ist, dann gelangen wir von einem Standpunkt der Wirkungen zu einem Standpunkt der Ursache. Die Projektion ist ein Traum und Sie sind nicht mehr der Traum, sondern der Träumer. Der Traum wird nur von Ihnen geträumt. Es gibt niemand anderen. Gott hat mit der menschlichen Welt überhaupt nichts zu tun. Diese wird vom Ego beherrscht. Gott lebt im Einssein und da gibt es nur Liebe. Gott hat Ihnen jedoch einen Weggefährten zur Seite gestellt, damit Sie den Weg zurück leichter finden. Es ist der Heilige Geist. Dieser hilft Ihnen wieder zurückzufinden. Nachts schlafen Sie und träumen einen individuellen Traum. Dann wachen Sie auf und träumen den Traum aller Menschen. Da es in der Dualität immer zwei entgegengesetzte Sachen gibt, erkennen Sie an diesem Beispiel, dass beides Träume sein müssen. Die Nondualität ist die Nicht-Zweiheit. Dies bedeutet, dass es nur Einssein gibt und nur eine Wirklichkeit. Wir haben scheinbar zwei Welten. Die Menschenwelt ist eine Projektion und unwahr. Die göttliche Welt ist die Welt der Wirklichkeit, welche wahr ist. Nur diese Welt der Wirklichkeit existiert. Alles, was eine Form zu besitzen scheint, ist unwahr. Problematisch hier ist, dass wenn Sie die Welt nur als Projektion und unwirklich erkennen, dann fühlen Sie sich auch irgendwann als unwirklich. Sie sollten jedoch sich selbst als göttlich ansehen. Stufe 4: Dies führt zum reinen Nondualismus. „REIN“ bedeutet hier, dass Sie Gott als einzige Quelle und einzige Wirklichkeit anerkennen. Es scheint zwei getrennte Welten zu geben, die Welt Gottes und die Welt der Menschen. Nur die Welt Gottes ist wahr. Sobald Sie sich dessen gewahr werden, wissen Sie, dass Sie sich bald in Gott auflösen und in das höhere Leben des reinen Geistes eingehen. Gott hatte Sie erschaffen, indem er sich ausdehnte. Wenn Sie zurück zu Gott kommen, dann nimmt Sie Gott wieder als seinen Sohn an und Sie lösen sich in Gott auf. Gott und Sie sind dann eins. 1 Um in die Nondualität zu kommen, sehen Sie die Welt mit allen Häusern, Autos und Menschen als Illusion. Genau das machen Sie immer so. Das ist anfangs sehr schwierig und braucht viel Übung. Sie erkennen, dass Sie ohne selbst etwas zu tun, nie in die Erleuchtung kommen können. Sobald Sie nur eine Person als Mensch sehen, sind Sie wieder in der Dualität, denn damit herrscht in Ihnen Trennung. Die Dualität ist die Welt des Egos. Während unseres Lebens können wir die menschliche Welt nicht verlassen. Allerdings brauchen Sie das Leben, um in die Erleuchtung zu kommen, denn im Jenseits ist dies nicht möglich. Das Aufgeben der Welt ist nur durch einen Trick möglich. Sie verlassen das Ego. Damit verlassen Sie den Beherrscher der Illusion. Wie ist das möglich? Dazu gibt es verschiedene Wege. Einer wäre der in die vollkommene Gedankenleere zu kommen und diesen Zustand weiter zu leben. Denn die Gedanken sind ein Hauptbestandteil des Egos. Ohne Gedanken kann das Ego Sie nicht mehr drangsalieren und Ihr Leben bestimmen. Der wahrscheinlich schnellste Weg ist, dass Sie allem vergeben, was in der Welt passiert und passiert ist. Sie nutzen dabei die Illusion, als ob nichts passiert sei. D.h. Sie denken ganz kurz an den Vorfall und erkennen dann, dass es eine Illusion ist, die zwar Beachtung braucht, welche jedoch unwirklich ist. Andere Menschen zu bewerten und in den Menschen eine Schuld zu sehen, ist das bevorzugte Merkmal des Ego. Wenn Sie jetzt diese Schuld aufheben, lösen Sie sich immer mehr vom Ego und können es loslassen. Woran erkennen Sie den Erfolg? Je mehr Sie das Ego verlassen, je mehr Merkmale des Egos verlassen Sie, wie Schmerz und Trauer. Wie könnten Sie ins Einssein kommen? Wenn die Welt eine Illusion ist, dann gibt es in Wirklichkeit nur eine Person, die darin enthalten ist und das sind Sie. Alle anderen sind illusorisch und von Ihnen erfunden. Es existieren zwar verschiedene Geiste, aber die Körper sind Illusion. Und auch alles andere, was Form hat, ist Illusion und in Wirklichkeit nicht existent. Nur die Welt Gottes ist wirklich, also etwas, das wir nicht sehen können. Nehmen Sie für die Vergebung folgenden Spruch und ändern diesen immer, wie Sie ihn brauchen: Du bist eigentlich gar nicht hier. Wenn ich dich für schuldig oder für die Ursache des Problems halte, dich aber erfunden habe, dann müssen die eingebildete Schuld und Angst in mir sein. Da die Trennung von Gott nie stattgefunden hat, vergebe ich uns „beiden“, was wir nie getan haben. Übrig bleibt nur die Unschuld, und ich verbinde mich in Frieden mit dem Heiligen Geist.“ 2 Wenn Sie vergeben, dann löscht der Heilige Geist die Schuld. Damit kommen Sie in die Schuldlosigkeit und damit in die Reinheit. Sobald Sie in der Nondualität sind, erkennen Sie, dass Sie die Ursache für die Welt sind. Sie leben nicht mehr die Wirkungen, sondern beeinflussen durch Ihr Leben Ihr Umfeld. Wichtig ist es dann auch, dass Sie Ihr Verlangen reduzieren. Sie sollen nicht leben wie ein Asket, das ist nicht gemeint. Sie sollen schon ein „normales“ Leben führen, aber nicht jedem Trend nachjagen. Jedes Verlangen bringt Sie zurück in die Dualität und somit in das Leid. Insofern ist es schon ratsam das Verlangen zu reduzieren. Zudem beginnen Sie dann auch, Einfluss zu nehmen auf Ihre Gefühle und Empfindungen. Sobald Sie die Ursache für Ihre Welt sind, können Sie alles bei sich ändern. Sie sind z.B. auf einer Wanderung und fühlen sich müde. Das ist ein Gefühl, das aus dem Traum entsteht und welches das Ego Ihnen zeigt. So ein Gefühl können Sie ändern, und sind dann wieder so frisch, wie vorher. Um in die Erleuchtung zu kommen, sollten Sie schon lernen, Ihre Gedanken und Gefühle zu ändern. Das ist für sich eine ziemlich schwierige Arbeit, welche viel Übung erfordert. „Wir sind ewig dankbar für die unsterbliche und unzerstörbare Natur unseres Seins. Die Angst hat keinen Zutritt zu einem Geist, der nichts ist als REINER GEIST. Alle alten Gedanken verschwinden, denn es gibt keine Welt, an die man sich erinnern könnte, und nichts bleibt, was man vergeben könnte. Wir steigen hoch hinaus über die Grenzen des begrenzten Denkens. Die Freude ist unvorstellbar. Die Liebe unaussprechlich. Niemals gab es solch eine Fülle. Nichts wurde vergessen, denn alle und alles, die scheinbar die Welt der Illusionen bereisten sind erwacht. Unser Zuhause ist vollkommen, denn wir haben es nie verlassen. Das Lied des HIMMELS hat nie aufgehört. Die kleine Spalte, die es nie gegeben hat, ist schon seit langem geheilt und verschwunden. Es gibt keinen Gegensatz, der die Wahrheit verdeckt. Wir sind für immer hier versorgt. Es gibt nichts als Fülle, Schönheit und Leben im Überfluss. Es gibt weder Schuld noch Vergebung, denn der Unschuldige braucht keines von beiden. Wir haben die Entscheidungen getroffen, die uns in die richtige Richtung gelenkt haben, sodass wir nicht mehr fehlgehen konnten, und wieder dort ankamen, wo wir hingehören. Unser VATER ist froh; ER weiß, dass SEIN EIGEN immer in IHM sein wird. GOTT, CHRISTUS, REINER GEIST: diese Worte sind hier bedeutungslos. In der Vollkommenheit gibt es keine Unterscheidungen mehr. Alles was es hier gibt, ist die Heiligkeit unserer Liebe. Die Zeit ist verschwunden. Wir sind an unseren rechtmäßigen Platz zurückgekehrt. Und so lösen wir uns auf im HERZEN GOTTES.“ 3 Falls es Ihr Wunsch ist, in diesem Leben in die Erleuchtung zu kommen, dann sollten Sie auf vier Sachen zusätzlich achten: 1. Seien Sie ganz konsequent bei Ihrer Vergebung. Es darf Sie dann nicht mehr interessieren, Fehler anderer aufzuzeigen. Sehen Sie einfach über solche Fehler des Egos hinweg, denn Sie wissen, wer die andere Person wirklich ist. Damit schauen Sie durch den Schleier der Illusion auf die Wahrheit, das Licht, das in allen scheint. 2. Seien Sie vollkommen liebevoll zu allen Menschen. Überlegen Sie, dass Liebe und Angst zwei gegensätzliche Gefühle sind. Sind Sie liebevoll, dann kann Angst nicht existieren und Angstfreiheit ist ein Merkmal aufgestiegener und erleuchteter Meister. 3. Dadurch, dass Sie nicht mehr alle Negativität in der Welt erkennen und sich dadurch gestört fühlen, werden Sie mit der Zeit überglücklich. Dieses Glücklichsein entstammt auch daraus, dass Sie keine Ansprüche haben. Damit können Sie so leben, wie es glückliche Menschen tun, ohne Klagen und Beschwerden. Freude, welche Erleuchtete ausstrahlen, kann man ihnen ansehen. 4 4. Sie können die Trennung von Gott nur dadurch aufheben, indem Sie Gott vollkommen anerkennen und ihn als einzige Wahrheit erkennen. 5 1: Vgl. Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 170 - 172 2: Gary R. Renard: Die Illusion des Universums. Gespräche mit Meistern über Religion, Reinkarnation und das Wunder der Vergebung. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-442-22123-3, Seite 367 3: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 306 4: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 159 5: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 160
Die vier Stufen zum Einssein Stufe 1: Zuerst geht es um den Dualismus. Da gibt es immer zwei Sachen. Subjekt und Objekt. Alles ist scheinbar außerhalb von uns. Wir erkennen in uns das Bewusstsein. Um sich etwas bewusst zu sein, muss es sich um jemand handeln, der sich etwas bewusst macht und es muss eine andere Sache geben, dessen sich die Person bewusst ist. Das ist Trennung. Dagegen gibt es den reinen Geist. Dieser ist Einssein. Da gibt es kein Subjekt und kein Objekt, nur Ganzheit. Es gibt scheinbar zwei Welten. Die Welt Gottes im reinen Geist und die Welt der Menschen im Dualismus. Beide scheinen wahr zu sein und außerhalb von uns. Stufe 2: Die nächste Stufe zum Einssein führt über den Semidualismus. Dieser ist eine freundlichere und sanftere Form des Dualismus. Der Mensch beginnt zu akzeptieren, dass die Trennung vielleicht unwahr ist und dass die Welt Gottes in unserem Geist existiert. Unser Geist ist nicht in unserem Gehirn, sondern das Gehirn ist in unserem Geist. Manche Menschen neigen zu der Ansicht, dass Gott nur reine Liebe ist. Allerdings tauchen dann Fragen auf, wie Gott auf die Welt reagiert. Kann er auch Hass hervorbringen? Menschen, welche den Semidualismus leben, fühlen sich oft weniger isoliert, als Menschen in einem dualistischen Zustand. Stufe 3: Die nächste Stufe zum Einssein führt zum Nondualismus. Wir erkennen, dass es keine Trennung gibt. Alles, was getrennt erscheint, ist nicht wirklich. Die Welt, welche wir meinen zu sehen, ist eine Projektion des Ego. Das Ego scheint in jeder Person zu existieren, doch wenn man es sich genau anschaut, dann erkennt man, dass es nur ein Ego geben kann. Erklären Sie jemandem z.B. ein Gebäude, dann erkennen Sie, dass dieser das Gebäude genauso sieht wie Sie. Daraus können Sie erkennen, dass es nur ein Ego gibt und jeder nur dieses eine Ego als sein Ego anerkennt. Es scheint, dass das Ego die Ursache ist für alle unsere Wirkungen und dass wir scheinbar nichts daran ändern können. Wenn jedoch die Welt eine Projektion des Ego ist, dann gelangen wir von einem Standpunkt der Wirkungen zu einem Standpunkt der Ursache. Die Projektion ist ein Traum und Sie sind nicht mehr der Traum, sondern der Träumer. Der Traum wird nur von Ihnen geträumt. Es gibt niemand anderen. Gott hat mit der menschlichen Welt überhaupt nichts zu tun. Diese wird vom Ego beherrscht. Gott lebt im Einssein und da gibt es nur Liebe. Gott hat Ihnen jedoch einen Weggefährten zur Seite gestellt, damit Sie den Weg zurück leichter finden. Es ist der Heilige Geist. Dieser hilft Ihnen wieder zurückzufinden. Nachts schlafen Sie und träumen einen individuellen Traum. Dann wachen Sie auf und träumen den Traum aller Menschen. Da es in der Dualität immer zwei entgegengesetzte Sachen gibt, erkennen Sie an diesem Beispiel, dass beides Träume sein müssen. Die Nondualität ist die Nicht-Zweiheit. Dies bedeutet, dass es nur Einssein gibt und nur eine Wirklichkeit. Wir haben scheinbar zwei Welten. Die Menschenwelt ist eine Projektion und unwahr. Die göttliche Welt ist die Welt der Wirklichkeit, welche wahr ist. Nur diese Welt der Wirklichkeit existiert. Alles, was eine Form zu besitzen scheint, ist unwahr. Problematisch hier ist, dass wenn Sie die Welt nur als Projektion und unwirklich erkennen, dann fühlen Sie sich auch irgendwann als unwirklich. Sie sollten jedoch sich selbst als göttlich ansehen. Stufe 4: Dies führt zum reinen Nondualismus. „REIN“ bedeutet hier, dass Sie Gott als einzige Quelle und einzige Wirklichkeit anerkennen. Es scheint zwei getrennte Welten zu geben, die Welt Gottes und die Welt der Menschen. Nur die Welt Gottes ist wahr. Sobald Sie sich dessen gewahr werden, wissen Sie, dass Sie sich bald in Gott auflösen und in das höhere Leben des reinen Geistes eingehen. Gott hatte Sie erschaffen, indem er sich ausdehnte. Wenn Sie zurück zu Gott kommen, dann nimmt Sie Gott wieder als seinen Sohn an und Sie lösen sich in Gott auf. Gott und Sie sind dann eins. 1 Um in die Nondualität zu kommen, sehen Sie die Welt mit allen Häusern, Autos und Menschen als Illusion. Genau das machen Sie immer so. Das ist anfangs sehr schwierig und braucht viel Übung. Sie erkennen, dass Sie ohne selbst etwas zu tun, nie in die Erleuchtung kommen können. Sobald Sie nur eine Person als Mensch sehen, sind Sie wieder in der Dualität, denn damit herrscht in Ihnen Trennung. Die Dualität ist die Welt des Egos. Während unseres Lebens können wir die menschliche Welt nicht verlassen. Allerdings brauchen Sie das Leben, um in die Erleuchtung zu kommen, denn im Jenseits ist dies nicht möglich. Das Aufgeben der Welt ist nur durch einen Trick möglich. Sie verlassen das Ego. Damit verlassen Sie den Beherrscher der Illusion. Wie ist das möglich? Dazu gibt es verschiedene Wege. Einer wäre der in die vollkommene Gedankenleere zu kommen und diesen Zustand weiter zu leben. Denn die Gedanken sind ein Hauptbestandteil des Egos. Ohne Gedanken kann das Ego Sie nicht mehr drangsalieren und Ihr Leben bestimmen. Der wahrscheinlich schnellste Weg ist, dass Sie allem vergeben, was in der Welt passiert und passiert ist. Sie nutzen dabei die Illusion, als ob nichts passiert sei. D.h. Sie denken ganz kurz an den Vorfall und erkennen dann, dass es eine Illusion ist, die zwar Beachtung braucht, welche jedoch unwirklich ist. Andere Menschen zu bewerten und in den Menschen eine Schuld zu sehen, ist das bevorzugte Merkmal des Ego. Wenn Sie jetzt diese Schuld aufheben, lösen Sie sich immer mehr vom Ego und können es loslassen. Woran erkennen Sie den Erfolg? Je mehr Sie das Ego verlassen, je mehr Merkmale des Egos verlassen Sie, wie Schmerz und Trauer. Wie könnten Sie ins Einssein kommen? Wenn die Welt eine Illusion ist, dann gibt es in Wirklichkeit nur eine Person, die darin enthalten ist und das sind Sie. Alle anderen sind illusorisch und von Ihnen erfunden. Es existieren zwar verschiedene Geiste, aber die Körper sind Illusion. Und auch alles andere, was Form hat, ist Illusion und in Wirklichkeit nicht existent. Nur die Welt Gottes ist wirklich, also etwas, das wir nicht sehen können. Nehmen Sie für die Vergebung folgenden Spruch und ändern diesen immer, wie Sie ihn brauchen: Du bist eigentlich gar nicht hier. Wenn ich dich für schuldig oder für die Ursache des Problems halte, dich aber erfunden habe, dann müssen die eingebildete Schuld und Angst in mir sein. Da die Trennung von Gott nie stattgefunden hat, vergebe ich uns „beiden“, was wir nie getan haben. Übrig bleibt nur die Unschuld, und ich verbinde mich in Frieden mit dem Heiligen Geist.“ 2 Wenn Sie vergeben, dann löscht der Heilige Geist die Schuld. Damit kommen Sie in die Schuldlosigkeit und damit in die Reinheit. Sobald Sie in der Nondualität sind, erkennen Sie, dass Sie die Ursache für die Welt sind. Sie leben nicht mehr die Wirkungen, sondern beeinflussen durch Ihr Leben Ihr Umfeld. Wichtig ist es dann auch, dass Sie Ihr Verlangen reduzieren. Sie sollen nicht leben wie ein Asket, das ist nicht gemeint. Sie sollen schon ein „normales“ Leben führen, aber nicht jedem Trend nachjagen. Jedes Verlangen bringt Sie zurück in die Dualität und somit in das Leid. Insofern ist es schon ratsam das Verlangen zu reduzieren. Zudem beginnen Sie dann auch, Einfluss zu nehmen auf Ihre Gefühle und Empfindungen. Sobald Sie die Ursache für Ihre Welt sind, können Sie alles bei sich ändern. Sie sind z.B. auf einer Wanderung und fühlen sich müde. Das ist ein Gefühl, das aus dem Traum entsteht und welches das Ego Ihnen zeigt. So ein Gefühl können Sie ändern, und sind dann wieder so frisch, wie vorher. Um in die Erleuchtung zu kommen, sollten Sie schon lernen, Ihre Gedanken und Gefühle zu ändern. Das ist für sich eine ziemlich schwierige Arbeit, welche viel Übung erfordert. „Wir sind ewig dankbar für die unsterbliche und unzerstörbare Natur unseres Seins. Die Angst hat keinen Zutritt zu einem Geist, der nichts ist als REINER GEIST. Alle alten Gedanken verschwinden, denn es gibt keine Welt, an die man sich erinnern könnte, und nichts bleibt, was man vergeben könnte. Wir steigen hoch hinaus über die Grenzen des begrenzten Denkens. Die Freude ist unvorstellbar. Die Liebe unaussprechlich. Niemals gab es solch eine Fülle. Nichts wurde vergessen, denn alle und alles, die scheinbar die Welt der Illusionen bereisten sind erwacht. Unser Zuhause ist vollkommen, denn wir haben es nie verlassen. Das Lied des HIMMELS hat nie aufgehört. Die kleine Spalte, die es nie gegeben hat, ist schon seit langem geheilt und verschwunden. Es gibt keinen Gegensatz, der die Wahrheit verdeckt. Wir sind für immer hier versorgt. Es gibt nichts als Fülle, Schönheit und Leben im Überfluss. Es gibt weder Schuld noch Vergebung, denn der Unschuldige braucht keines von beiden. Wir haben die Entscheidungen getroffen, die uns in die richtige Richtung gelenkt haben, sodass wir nicht mehr fehlgehen konnten, und wieder dort ankamen, wo wir hingehören. Unser VATER ist froh; ER weiß, dass SEIN EIGEN immer in IHM sein wird. GOTT, CHRISTUS, REINER GEIST: diese Worte sind hier bedeutungslos. In der Vollkommenheit gibt es keine Unterscheidungen mehr. Alles was es hier gibt, ist die Heiligkeit unserer Liebe. Die Zeit ist verschwunden. Wir sind an unseren rechtmäßigen Platz zurückgekehrt. Und so lösen wir uns auf im HERZEN GOTTES.“ 3 Falls es Ihr Wunsch ist, in diesem Leben in die Erleuchtung zu kommen, dann sollten Sie auf vier Sachen zusätzlich achten: 1. Seien Sie ganz konsequent bei Ihrer Vergebung. Es darf Sie dann nicht mehr interessieren, Fehler anderer aufzuzeigen. Sehen Sie einfach über solche Fehler des Egos hinweg, denn Sie wissen, wer die andere Person wirklich ist. Damit schauen Sie durch den Schleier der Illusion auf die Wahrheit, das Licht, das in allen scheint. 2. Seien Sie vollkommen liebevoll zu allen Menschen. Überlegen Sie, dass Liebe und Angst zwei gegensätzliche Gefühle sind. Sind Sie liebevoll, dann kann Angst nicht existieren und Angstfreiheit ist ein Merkmal aufgestiegener und erleuchteter Meister. 3. Dadurch, dass Sie nicht mehr alle Negativität in der Welt erkennen und sich dadurch gestört fühlen, werden Sie mit der Zeit überglücklich. Dieses Glücklichsein entstammt auch daraus, dass Sie keine Ansprüche haben. Damit können Sie so leben, wie es glückliche Menschen tun, ohne Klagen und Beschwerden. Freude, welche Erleuchtete ausstrahlen, kann man ihnen ansehen. 4 4. Sie können die Trennung von Gott nur dadurch aufheben, indem Sie Gott vollkommen anerkennen und ihn als einzige Wahrheit erkennen. 5 1: Vgl. Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 170 - 172 2: Gary R. Renard: Die Illusion des Universums. Gespräche mit Meistern über Religion, Reinkarnation und das Wunder der Vergebung. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-442-22123-3, Seite 367 3: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 306 4: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 159 5: Gary R. Renard: Als Jesus und Buddha sich kannten. Bericht über zwei mächtige Weggefährten. AMRA Verlag, Hanau, ISBN 978-3-95447-246-8, Seite 160