Gesetz der Sühne   »Für das Ego sind die Schuldlosen schuldig«   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch ,   T- 13.II.4:2 . Dies   zeigt   unseren   Widerstand   die   Schuld   loszulassen.   Wir   fühlen   uns   stetig   schuldig   und   dies   ist   der   Ursprung   und   die   wichtigste Stütze   unserer   Trennung   von   Gott.   Sie   identifizieren   sich   fast   vollständig   mit   der   Illusion   der   Welt.   Schon   die   kleinste   Bereitwilligkeit, die   Wahrheit   zu   sehen,   versetzt   uns   in   Panik,   weil   dies   die   Illusion   der   Trennung   bedroht.   Es   ist   das   Ego,   das   die   Illusion   aufrecht erhält mit allen Liebes- und Hassbeziehungen. Das   Ego   will   immer   tun,   tun,   tun.   Ganz   wichtig   ist,   dass   dieses   Tun   das   Ego   begann.   Deshalb   glauben   wir,   dass   das   alles,   was   wir hier vollbringen möchten, Arbeit und Anstrengung verlangt. Der Körper ist dazu da, um zu tun. Es gibt zwei wesentliche Bestandteile, die wir normalerweise nicht kennen. 1. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. 2. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt. Daraus   folgt,   dass   alles,   was   Sie   in   Ihrem   Körper   erfahren,   identisch   ist   damit,   was   Sie   in   Ihrem   Geist   glauben.   Ihr   Außen   ist   immer das,   was   innen   ist.   Das   hält   Sie   auch   stets   im   Glauben,   dass   Sie   von   Gott   getrennt   sind   und   das   bringt   Sie   dazu,   alle Anstrengungen weiter   zu   betreiben   bis   zur   Erschöpfung   und   zum   Tod.   Dies   hält   die   Illusion,   dass   Sie   von   Gott   getrennt   sind   am   Leben   und   genau diesen Gedanken verteidigen Sie um jeden Preis. Das   wirkliche   Problem   dahinter   ist   es   aber   das   Ego   loszulassen.   Sie   sind   in   der   Illusion   gefangen,   weil   Sie   es   wollen.   Es   ist letztendlich die Frage, was Sie wollen. Wollen Sie weiterhin in der Illusion leben oder in der Wahrheit, wollen Sie Angst oder Liebe. Ansich haben Sie Gott in Ihrem Geist nie verlassen. Doch das Tun zeigt Ihre separate Existenz als Körper. Tun   ist   für   Sie   zu   einem   Ersatz   geworden   für   das   wahre   Leben.   Der   Geist   ist .   Das   Ego   tut .   Die   Idee   des   Tuns   ist   ein   Mittel   zur Trennung.   Ihr   Geist   weiß   das   und   trotzdem   gehen   Sie   Ihrem   täglichen   Geschäft   des   Überlebens   nach.   Sie   suchen   die   Lust   und versuchen den Schmerz zu vermeiden. Ihre Entscheidung im Leben ist tun, tun, tun. Unsere   Welt   entstand   durch   das   Egodenksystem.   Und   damit   ist   auch   klar,   wofür   der   Körper   geschaffen   wurde,   um   die   Diktate   des Egos auszuführen. Das   Ego   will,   dass   Sie   sich   schuldig   fühlen,   weil   Sie   Gott   verlassen   haben   und   deshalb   ist   es   für   das   Ego   klar,   dass   Sie   deshalb etwas tun müssen, um die Sünde loszulassen und der Rache des Schöpfers zu entgehen. Sie   haben   gegen   Gott   gesündigt.   Deshalb   müssen   Sie   dies   durch   eine   Sühne   wiedergutmachen.   Diese   Wiedergutmachung   ist   nur möglich   durch   tun,   tun,   tun.   Es   bedarf   also   einer   permanenten   Anstrengung   unsererseits,   denn   der   Zorn   Gottes   wartet   auf   Sie   und Gott ist nie weit weg von Ihnen. Deshalb existiert Krankheit und Tod, was Sie beides auch zu Recht verdienen. Diese   Art   zu   denken   ist   Wahnsinn,   denn   es   zieht   genau   das   in   Ihr   Leben.   Doch   die   göttliche   Sühne   funktioniert   ganz   anders.   »Du brauchst nichts zu tun«   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch   T- 18.VIII . Wie   kann   es   anstrengend   sein   etwas   aufzuheben,   was   nie   geschehen   ist?   Das   Einzige   ist   der   schlichte   Wunsch,   aus   dem   Albtraum der Existenz herauszuwollen.
Nun   wirst   du   bloß   gebeten,   dass   du   ein   anderes   Ziel   mit   viel   geringerer   Wachsamkeit   verfolgst,   mit   wenig   Mühe   und   mit   wenig   Zeit  
Doch   eine   winzige   Bereitwilligkeit,   ein   Nicken   hin   zu   Gott ,   ein   Grüßen   des   Christus    in   dir   empfindest   du   als   eine   mühevolle   Bürde,
lästig   und   zu   schwer   zu   tragen.   Indessen   wird   für   die   Hingabe   an   die   Wahrheit,   wie   sie   Gott    begründet   hat,   kein   Opfer   verlangt   und   zu
keiner   Anstrengung   aufgerufen;   und   die   ganze   Macht   des   Himmels    und   die   Gewalt   der   Wahrheit   selbst   werden   gegeben,   um   die Mittel zur Verfügung zu stellen und das Erreichen des Zieles zu verbürgen.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch      T- 24.VI.12:1,4-5 Ihr    Ego    reagiert    darauf    aber    nicht    mit    Glücksgefühlen,    denn    seine    Existenz    gründet    auf    Sünde    und    Strafe.    Sie    sollten    den Egowahnsinn   des   Tuns,   Tuns,   Tuns   loslassen   durch   den   die   Illusion   der   Sünde   und   der   unfreundlichen   Sühne   aufrechterhalten   wird, welche das Ego verlangt.
Der   heilige Augenblick   ist   das   Ergebnis   deiner   Entschlossenheit,   heilig   zu   sein   …   Das   Verlangen   und   die   Bereitwilligkeit,   ihn   kommen
zu   lassen,   gehen   seinem   Kommen   voraus.   Du   bereitest   deinen   Geist   nur   in   dem   Maße   auf   ihn   vor,   wie   du   begreifst,   dass   du   ihn   mehr
als   alles   andere   willst.   Es   ist   nicht   nötig,   dass   du   mehr   tust;   vielmehr   ist   es   notwendig,   dass   du   einsiehst,   dass   du   nicht   mehr   tun kannst.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch      T- 18.IV.1:1,3-5   Durch   das   sanfte   Schauen   auf   das   Egosystem   des   Tuns   endet   die   Trennung.   Sie   schauen   auf   die   Substanzlosigkeit   des   Egos   ohne zu urteilen. Sie tun nichts. Sie heben auf.
Es   ist   extrem   schwierig,   die   Sühne    zu   erreichen,   indem   man   gegen   Sünde   kämpft.   Enorme   Mühe   wird   bei   dem   Versuch   aufgewendet,
das   heilig   zu   machen,   was   man   hasst   und   verachtet   [d.h.   den   Körper]   …   Doch   sind   die   Mittel   mühsam   und   sehr   zeitaufwendig,   denn
sie   sind   alle   auf   die   Zukunft   ausgerichtet,   um   die   Befreiung   von   einem   Zustand   gegenwärtiger   Unwürdigkeit   und   Unzulänglichkeit   zu erlangen.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch       T- 18.VII.4:7-8,11   Das Ego will Sie in der unheiligen Dreieinigkeit von Sünde, Schuld und Angst halten.
Nenne   ihn   [den   Irrtum   der   Trennung]   nicht   Sünde,   sondern   Wahnsinn,   denn   das   war   er,   und   das   bleibt   er   nach   wie   vor.   Statte   ihn nicht mit Schuld aus, denn Schuld besagt, dass er in Wirklichkeit vollbracht wurde. Vor allem aber: Fürchte ihn nicht .   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0,   Textbuch       T- 18.I.6:7-9  
Schauen Sie sich das Ego in Ihnen an und auch das anderer Menschen, dann erkennen Sie, dass es Sie konsequent in ein
Leben von Schmerz, Unglück, Verlust und Tod führt. Nur das Ego will einen sehr schwierigen Prozess der Sühne, weil es Ihnen
einredet, dass Gott von Ihnen Blut, Schweiß und Tränen verlangt.
In Ihren tagtäglichen Erfahrungen wird Ihnen gezeigt, dass das, was Sie im Äußeren wahrnehmen, nichts anderes ist, als das,
was in Ihrem Inneren ist. Das hilft Ihnen zu begreifen, dass das, wie Sie einen anderen wahrnehmen, genau gleich ist mit dem,
wie Sie sich selbst wahrnehmen. Warum sollten Sie in der Hölle bleiben und Ihre Angriffe auf jemand rechtfertigen, der das
selbe ist, wie Sie? Ihre Körper sind alle verschieden, der Geist ist der gleiche.
Ein Mittel, um den anderen so zu sehen, wie man selbst ist, das ist die wahre Vergebung. Denn wenn Sie beleidigt werden,
dann entsteht das zuerst in Ihrem Innern und dann projizieren Sie dies nach außen. Wenn Sie erkennen, dass dies nur ein
Aufschrei Ihres Egos ist, dann können Sie den Ursprung genauso gut auch loslassen. Ihr Ego sucht den Zwist und zeigt Ihnen
somit alles, wodurch Sie die Trennung in die Welt bringen können. Sobald Sie jedoch erkennen, dass das Ego eine Wahnidee
ist, lassen sie diese Zwistigkeiten los und sind wieder eins mit Ihren Brüdern und Schwestern.
Sobald Sie das raue Geschrei des Egos in sich auflösen, öffnen Sie Ihre Ohren für die leise und ruhige Stimme, die Sie so
lange verleugnet haben. Die Stimme des Himmels wird hörbar. Die Stimme des Himmels ist leise.
Was müssen Sie tun, um alle Gedanken der Sünde aus Ihrem Geist zu löschen? Nichts. Sie schauen einfach gütig auf Ihr Ego.
Mithilfe der Vergebung sehen Sie, dass Ihr Ärger (projizierte Schuld) erfunden war. Sie sind nicht Söhne und Töchter Gottes in
Sünde und Schuld, sondern Söhne und Töchter Gottes in Heiligkeit und Liebe. Verschwunden sind nun die Höllenklänge des
Egos.
Was   ist   also   die   Sühne   Gottes?   Nichts   tun.   Nichts   mit   dem   Ego   handeln,   es   nur   beobachten.   Nichts   bewerten,   nichts   urteilen,   nichts verurteilen, nichts verdammen.   Vgl. Kenneth Wapnick: Der Sühne zuflüstern – Der sanfte Weg von Ein Kurs in Wundern, Lichtblick Nr. 19, Dezember 2014, Greuthof Verlag, www.greuthof.de   weiterlesen
Gesetz der Sühne   »Für das Ego sind die Schuldlosen schuldig«   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag     und     Vertrieb     GmbH,     Freiburg     i.Br.,     ISBN     978-3-923662-18-0, Textbuch , T-13.II.4:2 . Dies    zeigt    unseren    Widerstand    die    Schuld    loszulassen.    Wir fühlen   uns   stetig   schuldig   und   dies   ist   der   Ursprung   und   die wichtigste   Stütze   unserer   Trennung   von   Gott.   Sie   identifizieren sich   fast   vollständig   mit   der   Illusion   der   Welt.   Schon   die   kleinste Bereitwilligkeit,   die   Wahrheit   zu   sehen,   versetzt   uns   in   Panik, weil   dies   die   Illusion   der   Trennung   bedroht.   Es   ist   das   Ego,   das die      Illusion      aufrecht      erhält      mit      allen      Liebes-      und Hassbeziehungen. Das   Ego   will   immer   tun,   tun,   tun.   Ganz   wichtig   ist,   dass   dieses Tun   das   Ego   begann.   Deshalb   glauben   wir,   dass   das   alles,   was wir   hier   vollbringen   möchten,   Arbeit   und   Anstrengung   verlangt. Der Körper ist dazu da, um zu tun. Es   gibt   zwei   wesentliche   Bestandteile,   die   wir   normalerweise nicht kennen. 1. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. 2. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt. Daraus    folgt,    dass    alles,    was    Sie    in    Ihrem    Körper    erfahren, identisch   ist   damit,   was   Sie   in   Ihrem   Geist   glauben.   Ihr Außen   ist immer   das,   was   innen   ist.   Das   hält   Sie   auch   stets   im   Glauben, dass   Sie   von   Gott   getrennt   sind   und   das   bringt   Sie   dazu,   alle Anstrengungen    weiter    zu    betreiben    bis    zur    Erschöpfung    und zum   Tod.   Dies   hält   die   Illusion,   dass   Sie   von   Gott   getrennt   sind am    Leben    und    genau    diesen    Gedanken    verteidigen    Sie    um jeden Preis. Das   wirkliche   Problem   dahinter   ist   es   aber   das   Ego   loszulassen. Sie   sind   in   der   Illusion   gefangen,   weil   Sie   es   wollen.   Es   ist letztendlich   die   Frage,   was   Sie   wollen.   Wollen   Sie   weiterhin   in der   Illusion   leben   oder   in   der   Wahrheit,   wollen   Sie   Angst   oder Liebe. Ansich   haben   Sie   Gott   in   Ihrem   Geist   nie   verlassen.   Doch   das Tun zeigt Ihre separate Existenz als Körper. Tun   ist   für   Sie   zu   einem   Ersatz   geworden   für   das   wahre   Leben. Der   Geist   ist .   Das   Ego   tut .   Die   Idee   des   Tuns   ist   ein   Mittel   zur Trennung.   Ihr   Geist   weiß   das   und   trotzdem   gehen   Sie   Ihrem täglichen   Geschäft   des   Überlebens   nach.   Sie   suchen   die   Lust und   versuchen   den   Schmerz   zu   vermeiden.   Ihre   Entscheidung im Leben ist tun, tun, tun. Unsere   Welt   entstand   durch   das   Egodenksystem.   Und   damit   ist auch   klar,   wofür   der   Körper   geschaffen   wurde,   um   die   Diktate des Egos auszuführen. Das    Ego    will,    dass    Sie    sich    schuldig    fühlen,    weil    Sie    Gott verlassen   haben   und   deshalb   ist   es   für   das   Ego   klar,   dass   Sie deshalb   etwas   tun   müssen,   um   die   Sünde   loszulassen   und   der Rache des Schöpfers zu entgehen. Sie    haben    gegen    Gott    gesündigt.    Deshalb    müssen    Sie    dies durch   eine   Sühne   wiedergutmachen.   Diese   Wiedergutmachung ist    nur    möglich    durch    tun,    tun,    tun.    Es    bedarf    also    einer permanenten   Anstrengung   unsererseits,   denn   der   Zorn   Gottes wartet   auf   Sie   und   Gott   ist   nie   weit   weg   von   Ihnen.   Deshalb existiert    Krankheit    und    Tod,    was    Sie    beides    auch    zu    Recht verdienen. Diese   Art   zu   denken   ist   Wahnsinn,   denn   es   zieht   genau   das   in Ihr   Leben.   Doch   die   göttliche   Sühne   funktioniert   ganz   anders. »Du brauchst nichts zu tun«   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch T-18.VIII . Wie    kann    es    anstrengend    sein    etwas    aufzuheben,    was    nie geschehen   ist?   Das   Einzige   ist   der   schlichte   Wunsch,   aus   dem Albtraum der Existenz herauszuwollen.
Nun   wirst   du   bloß   gebeten,   dass   du   ein   anderes   Ziel   mit   viel
geringerer    Wachsamkeit    verfolgst,    mit    wenig    Mühe    und    mit
wenig   Zeit   …   Doch   eine   winzige   Bereitwilligkeit,   ein   Nicken   hin
zu   Gott ,   ein   Grüßen   des   Christus    in   dir   empfindest   du   als   eine
mühevolle   Bürde,   lästig   und   zu   schwer   zu   tragen.   Indessen   wird
für   die   Hingabe   an   die   Wahrheit,   wie   sie   Gott    begründet   hat,
kein   Opfer   verlangt   und   zu   keiner   Anstrengung   aufgerufen;   und
die   ganze   Macht   des   Himmels    und   die   Gewalt   der   Wahrheit
selbst   werden   gegeben,   um   die   Mittel   zur   Verfügung   zu   stellen und das Erreichen des Zieles zu verbürgen.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch     T-24.VI.12:1,4-5 Ihr    Ego    reagiert    darauf    aber    nicht    mit    Glücksgefühlen,    denn seine   Existenz   gründet   auf   Sünde   und   Strafe.   Sie   sollten   den Egowahnsinn   des   Tuns,   Tuns,   Tuns   loslassen   durch   den   die Illusion       der       Sünde       und       der       unfreundlichen       Sühne aufrechterhalten wird, welche das Ego verlangt.
Der   heilige Augenblick   ist   das   Ergebnis   deiner   Entschlossenheit,
heilig    zu    sein    …    Das    Verlangen    und    die    Bereitwilligkeit,    ihn
kommen     zu     lassen,     gehen     seinem     Kommen     voraus.     Du
bereitest   deinen   Geist   nur   in   dem   Maße   auf   ihn   vor,   wie   du
begreifst,   dass   du   ihn   mehr   als   alles   andere   willst.   Es   ist   nicht
nötig,   dass   du   mehr   tust;   vielmehr   ist   es   notwendig,   dass   du einsiehst, dass du nicht mehr tun kannst.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch     T-18.IV.1:1,3-5   Durch   das   sanfte   Schauen   auf   das   Egosystem   des   Tuns   endet die   Trennung.   Sie   schauen   auf   die   Substanzlosigkeit   des   Egos ohne zu urteilen. Sie tun nichts. Sie heben auf.
Es   ist   extrem   schwierig,   die   Sühne    zu   erreichen,   indem   man
gegen    Sünde    kämpft.    Enorme    Mühe    wird    bei    dem    Versuch
aufgewendet,    das    heilig    zu    machen,    was    man    hasst    und
verachtet   [d.h.   den   Körper]   …   Doch   sind   die   Mittel   mühsam   und
sehr     zeitaufwendig,     denn     sie     sind     alle     auf     die     Zukunft
ausgerichtet,      um      die      Befreiung      von      einem      Zustand gegenwärtiger Unwürdigkeit und Unzulänglichkeit zu erlangen.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch      T-18.VII.4:7-8,11   Das    Ego    will    Sie    in    der    unheiligen    Dreieinigkeit    von    Sünde, Schuld und Angst halten.
Nenne    ihn    [den    Irrtum    der    Trennung]    nicht    Sünde,    sondern
Wahnsinn,   denn   das   war   er,   und   das   bleibt   er   nach   wie   vor.
Statte   ihn   nicht   mit   Schuld   aus,   denn   Schuld   besagt,   dass   er   in Wirklichkeit vollbracht wurde. Vor allem aber: Fürchte ihn nicht .   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch      T-18.I.6:7-9  
Schauen Sie sich das Ego in Ihnen an und auch das
anderer Menschen, dann erkennen Sie, dass es Sie
konsequent in ein Leben von Schmerz, Unglück, Verlust
und Tod führt. Nur das Ego will einen sehr schwierigen
Prozess der Sühne, weil es Ihnen einredet, dass Gott von
Ihnen Blut, Schweiß und Tränen verlangt.
In Ihren tagtäglichen Erfahrungen wird Ihnen gezeigt, dass
das, was Sie im Äußeren wahrnehmen, nichts anderes ist,
als das, was in Ihrem Inneren ist. Das hilft Ihnen zu
begreifen, dass das, wie Sie einen anderen wahrnehmen,
genau gleich ist mit dem, wie Sie sich selbst wahrnehmen.
Warum sollten Sie in der Hölle bleiben und Ihre Angriffe
auf jemand rechtfertigen, der das selbe ist, wie Sie? Ihre
Körper sind alle verschieden, der Geist ist der gleiche.
Ein Mittel, um den anderen so zu sehen, wie man selbst
ist, das ist die wahre Vergebung. Denn wenn Sie beleidigt
werden, dann entsteht das zuerst in Ihrem Innern und
dann projizieren Sie dies nach außen. Wenn Sie
erkennen, dass dies nur ein Aufschrei Ihres Egos ist, dann
können Sie den Ursprung genauso gut auch loslassen. Ihr
Ego sucht den Zwist und zeigt Ihnen somit alles, wodurch
Sie die Trennung in die Welt bringen können. Sobald Sie
jedoch erkennen, dass das Ego eine Wahnidee ist, lassen
sie diese Zwistigkeiten los und sind wieder eins mit Ihren
Brüdern und Schwestern.
Sobald Sie das raue Geschrei des Egos in sich auflösen,
öffnen Sie Ihre Ohren für die leise und ruhige Stimme, die
Sie so lange verleugnet haben. Die Stimme des Himmels
wird hörbar. Die Stimme des Himmels ist leise.
Was müssen Sie tun, um alle Gedanken der Sünde aus
Ihrem Geist zu löschen? Nichts. Sie schauen einfach gütig
auf Ihr Ego. Mithilfe der Vergebung sehen Sie, dass Ihr
Ärger (projizierte Schuld) erfunden war. Sie sind nicht
Söhne und Töchter Gottes in Sünde und Schuld, sondern
Söhne und Töchter Gottes in Heiligkeit und Liebe.
Verschwunden sind nun die Höllenklänge des Egos.
Was   ist   also   die   Sühne   Gottes?   Nichts   tun.   Nichts   mit   dem   Ego
handeln,   es   nur   beobachten.   Nichts   bewerten,   nichts   urteilen, nichts verurteilen, nichts verdammen.   Vgl.   Kenneth   Wapnick:   Der   Sühne   zuflüstern   –   Der   sanfte   Weg   von   Ein   Kurs in     Wundern,     Lichtblick     Nr.     19,     Dezember     2014,     Greuthof     Verlag, www.greuthof.de   w eiterlesen