Das Gesetz vom Universum Das Prinzip der Geistigkeit (Thoth) Gesetz vom All: Das All ist Geist, das Universum ist geistig (Kybalion) Gott oder der Schöpfer wird im Kybalion das All genannt. Das All ist Geist und ist absolut überall vorhanden und insofern ist auch überall Geist oder Bewusstsein. Alles ist vom Geist erfüllt. Das All ist unendlich und ewig. Jeder Ort des Universums ist vom All durchdrungen. Dies sagt heute schon die moderne Quantenphysik. Das gesamte Universum besteht nur aus Bewusstsein. Es gibt keinen Ort, der kein Bewusstsein hat. Das All ist vollkommen unveränderlich. Es hat aus sich heraus das Universum erschaffen. Da das All unveränderlich ist, musste das Universum aus einer Sache erschaffen werden, aus der sich nichts verliert. Das Universum ist geistig. Es ist im Gegensatz zum All Veränderungen unterworfen. Dort herrscht ein dauernder Fluss von Schöpfung und Zerstörung. Das Universum selbst besteht aus Veränderungen, das All selbst nicht. Alles, was existiert, ist im All vorhanden. Außerhalb des Alls kann es nichts geben. Niemand kann das All definieren oder begrenzen. Das All muss unendlich sein, räumlich wie zeitlich. Eine zeitliche Unendlichkeit ist Ewigkeit. Das All ist unveränderlich. Nichts kann hinzugefügt oder weggenommen werden. Alles, was sich verändert, kann nicht das All sein. Das ist alles im Universum vorhanden. Es ist kein Widerspruch, dass das All unveränderlich ist. Nehmen Sie mal ein Gefäß mit Flüssigkeit. Das Glas bleibt unveränderlich, nur der Inhalt ist Veränderungen unterworfen. Das All ist vergleichbar mit dem Gefäß und das Universum mit der Flüssigkeit. Das Ganze ist das All und seine Teile ist das Universum. Wie können wir dieses Gesetz für uns nutzen? In allen heiligen Schriften wird der Mensch als Sohn oder Tochter Gottes angesehen. Ein Sohn oder Tochter hat ähnliche Fähigkeiten wie Mutter/Vater. Wir können also genauso handeln wie das All. Das All hat aus sich heraus das Universum erschaffen und wir sind auch in der Lage aus uns heraus unser Universum zu erschaffen. Es ist alles nur geistig. Sehen Sie die Meinungen dreier Menschen. Der Erste sagt: „Es ist ganz schön kalt hier“. Der Zweite meint: „Ich empfinde es warm.“ Der Dritte: „Für mich ist es hier zu heiß.“ Alle drei leben in derselben Umgebung, doch jeder lebt in seinem eigenen Universum. Dieses Universum funktioniert bei jedem anders und doch sind diese Universen alle im gemeinsamen Universum enthalten. Das All hat ein Universum erschaffen und jeder von uns erschafft sein eigenes Universum. Sir Winston Churchill sagte einmal: „Sie erschaffen mit der Zeit Ihr eigenes Universum.“ Das ist das Geheimnis dieses ersten Gesetzes. Wir erschaffen alle unsere Welt so, wie wir glauben, dass sie aussieht. Der eine erschafft seine Welt der Ruhe und ein anderer seine in Stress. Beide leben aber im gleichen Universum. Wir erschaffen unser Universum Ein Arzt erzählte mir von einer Person, der die letzten Zähne ausgefallen sind. Man sagte ihm daraufhin, dass die dritten Zähne kommen müssen. Er hatte eine schlechte Schulbildung und wusste nicht, dass die dritten Zähne vom Zahnarzt kommen. Ihm wuchsen daraufhin wieder Zähne. In seinem Universum war es möglich, dass dritte Zähne wachsen. Wenn Sie wissen, dass dies nicht möglich ist, wird es bei Ihnen auch nicht vorkommen. In Indien war ein Junge, der viel mit Eidechsen spielte. Er wusste, dass Gliedmaßen wieder nachwuchsen. Als dieser Junge ein Bein verlor, wuchs ihm das Bein wieder nach. Die Presse wurde erst auf ihn aufmerksam, als die Zehen gerade nachwuchsen. Ist dies auch in Ihrem Universum möglich? Gott Das Tantra sagt: „Bete solange einen Gott im Außen an, bis Sie erkennen, dass Sie selbst ein junger Gott sind“ Die göttliche Dreieinigkeit im Christentum lautet: Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eins. Das heißt aber auch, dass es nichts anderes gibt, als diese drei Bestandteile. Gott Vater ist das Alles und das Nichts um uns herum und auch in uns. Der Heilige Geist ist das Bewusstsein, aus dem alles erschaffen wurde und auch wir bestehen nur aus reinem Bewusstsein. Jesus Christus wollte uns zeigen, dass wir Gott Sohn sind und nicht nur, dass er Gottes Sohn ist, denn für uns existiert nur dieser dritte Teil im gesamten Alles der göttlichen Dreieinigkeit. Jeder, der sein Leben nur als Wirken im Außen erkennt, wird Gott auch nur im Außen suchen. Sobald Sie aber merken, dass das Äußere auch in Ihnen vorherrscht und dass das Universum gleichzeitig außen und innen existiert, der wird erkennen, dass er Gott auch in sich selbst hat. Sehen Sie, dass Sie einerseits Gott in sich haben und andererseits er auch außerhalb von Ihnen existiert. Sie sind EINS mit der größten Kraft und Liebesenergie im gesamten Alles. Das bedeutet nicht, dass Sie Gott sind, aber es bedeutet, dass Sie eins sind mit Gott und Sie beide als Einheit zusammengehören. Sobald Sie erkennen, dass Sie und Gott eins sind, ist auch klar, dass Menschen unbegrenzt sind, d.h. sie sind nicht nur der Körper, sondern auch alles um den Körper herum. Somit können Sie auch erkennen, dass alles in Ihnen auch in Ihrem Außen wirkt und genauso wirkt auch alles aus dem Außen in Ihrem Inneren. Sobald Sie liebevoll zu anderen Menschen sind, kommt auch automatisch Liebe zu Ihnen zurück. Sobald Sie Hass, Neid, Hochmut und Strenge ausstrahlen, kommen ähnliche Sachen auf Sie zurück. Wir sind verbunden mit Gott durch unseren Atem. Gott ist alles um uns herum und alles in uns. Durch unseren Atem verbinden wir beide Bestandteile. Wenn Sie Gott nahe sein wollen, dann achten Sie auf Ihren Atem. Atmen Sie achtsam. Jedes Einatmen bringt Ihnen neue Lebensenergie und beim Ausatmen geben Sie Wichtiges an das Universum zurück. Auch Ihre Gedanken werden durch Ihr Ausatmen an Gott geschickt und können sich verwirklichen. Wenn Sie selbst eigene Universen bauen können und das erkennen, dann wissen Sie, dass Sie göttliche Wesen sind. Dann können Sie entscheiden „Ich bete noch einen Gott im Außen an“ oder „Ich sehe Gott in mir und weiß, dass ich alles in meinem Universum ändern kann.“ Es gibt ein intelligentes, universelles und liebevolles Bewusstsein. Dies wurde von vielen Menschen immer als Gott angesehen. Dies existiert aber genauso in Ihnen. Sie sind eins mit diesem Bewusstsein. Deshalb richten Sie Ihre Gebete an dieses innere Bewusstsein. Es gibt nichts außen, was nicht auch in Ihnen existiert. Das Problematische an dem Gottesbild vieler Menschen ist, dass sie Gott als starkes Wesen ansehen und sich selbst als schwaches- dagegen. Wenn wir eine andere Existenz brauchen, die stark ist, dann bringen wir uns selbst in eine schwache Position. Sie brauchen aber niemanden, der Sie beschützt und der Ihnen vorschreibt, wie Sie zu leben haben. Allein Sie haben die Wahl. Wollen Sie weiterhin Ihre Stärke abgeben und andere Menschen über Ihr Leben bestimmen lassen oder die Position der Stärke annehmen und Ihr ganzes Leben selbst angehen? Leben Sie ein spontanes Leben ohne Ihre Stärke abzugeben. Gott ist immer mit Ihnen vereint. Deshalb holen Sie ruhig Ihre Stärke zurück. Nur Sie allein bestimmen über Ihr Leben. Vgl. Bewusstseins-Schulung von Guruji Mohan am 04.10.2008 in Bern, Schweiz. Guruji Mohan, Shree Abhimanyu, Village Leela Sevri, Post - Kanas, Pushkar (Ajmer) 305 022, India, www.abhimanyu- international.de Die Quantenphysik geht heute davon aus, dass Materie gleichzeitig real und nur Schwingung ist. Alles kann in einem gewissen Rahmen existieren und sich immer wieder verändern. Das Kybalion erklärt, dass die Materie gleichzeitig real und eine Illusion ist. Hier stimmt die Quantenphysik mit dem Kybalion überein. Auch die östliche Philosophie geht immer davon aus, dass das Universum illusionär ist. Das Universum ist und ist gleichzeitig nicht. Das wird auch das göttliche Paradoxon genannt. Für den Menschen ist Materie existent, da er sie berühren, riechen, sehen, schmecken und hören kann. Dies ist aber nur eine relative Wahrheit, denn unter einem Mikroskop betrachtet kann jeder erkennen, dass Materie nur aus schwingenden Atomen besteht. Das Kybalion lehrt, dass es ein Mangel wäre, alles nur als Illusion abzutun. Stattdessen sollte man die Gesetze anwenden und so all das anzuziehen, was man gerne in seinem Leben haben möchte. Wenn wir die Illusion nutzen, können wir Kontrolle über unsere materielle Existenz erhalten. Dazu müssen wir zunächst die Existenz der Illusion anerkennen und dann die Kräfte so anwenden, wie sie uns von größtem Nutzen sind. Das Kybalion sagt dazu: Vgl. Doreen Virtue / Wie oben, so unten; Die Sieben Gesetze des Lebens, KOHA Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978-3-86728-009-9 „Die Halb-Weisen erkennen die verhältnismäßige Unwirklichkeit des Universums und meinen, sie könnten seinen Gesetzen trotzen. Das sind eitle, hochmütige Narren. Ihre Narrheit wird sie gegen Felsen schleudern und die Elemente werden sie zerreißen. Der wahrhaft Weise kennt das Wesen des Universums und wendet das Gesetz gegen die Gesetze an, das Höhere gegen das Niedrigere. Durch die Kunst der Alchemie verwandelt er das Unerwünschte in das Wertvolle und triumphiert. Meisterschaft zeigt sich nicht in anormalen Träumen, Visionen oder fantastischen Bildern und Lebensweisen, sondern in dem Gebrauch der höheren Kräfte gegen die niedrigeren. Der Weise entkommt den Qualen der niederen Ebenen dadurch, dass er höher schwingt. Verwandlung, nicht hochmütige Verleugnung ist die Waffe der Meister.“ Doreen Virtue / Wie oben, so unten; Die Sieben Gesetze des Lebens, KOHA Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978- 3-86728-009-9, S. 44 – 45 Hier wird ganz deutlich gesagt, dass man die Illusion als solche anerkennen muss und dass man mit Hilfe dieser Gesetze sich sein Universum so schaffen kann, wie man es wünscht. Das Höhere gewinnt gegenüber dem Niederen. Diese Änderung des Zustandes vom Niederen zum Höheren wird Transmutation genannt. Man kann durch höhere Techniken niedere Zustände kompensieren und auffangen. Diese Methoden werden auch Alchemie genannt. Man kann das Unerwünschte wandeln in das Wertvolle. Da alles im Universum Schwingung ist, kann man sehr vieles erreichen, indem man die eigene Schwingung erhöht und so den niederen Kräften entkommt. Das Gesetz vom Universum sagt aus, dass alles Geist ist. Das Universum ist geistig und somit ist das Universum veränderlich. Alle kosmischen Gesetze haben zwei Ausprägungen. Der Geist hat als die negative (männliche) Auswirkung die Wirkung und als die positive (weibliche) Wirkung das Werden. Wie wir wissen will sich jeder Gedanke verwirklichen. Wie funktioniert das? Ein Gedanke ist ein geistiges Gebilde. Es „wirkt“ in unserem Leben und will sich in der Materie verwirklichen. Dieses Verwirklichen nennt man dann das Werden. Es kommt in das Leben. Es wird materiell. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen. Schauen Sie sich die Werbung an. Sie ist ansich geistig. Sie sehen diese in einer Zeitschrift oder im Fernsehen. Sobald Sie sich diese Werbung angeschaut haben, wirkt die Werbung in Ihnen. Irgendwann kaufen Sie das Produkt. Dann ist daraus das Werden entstanden. Die Wirkung ist immer geistiger Natur und das Werden ist materieller Natur. Gottes Geist hat alles in der Welt erschaffen und des Menschen Geist kann alles verändern. Sie können alles verändern. Dies erkennt man dann, wenn man mit dem Manifestieren beginnt und bald schon erkennt, dass man alles durch einen Gedanken, die Atmung und ein Gefühl erreichen kann. Der Gedanke will sich verwirklichen und will materiell werden. Um das zu erreichen, reicht meist schon ein Gedanke aus, der aber ohne alle Zweifel und Sorgen sein muss. Die Atmung hat man sowieso und mit der Ausatmung gibt man immer die Gedanken an das Universum ab. Damit könnte sich der Gedanke verwirklichen. Nimmt man jetzt das Gefühl dazu, dann hat man eine Verstärkung durch eine starke und positive Schwingung und hat hier das Gesetz der Schwingung mit einbezogen. Illusionen Wir unterliegen großen Illusionen, welche meist im Massenbewusstsein begründet sind. Diese Illusionen nehmen wir als wahr an und sie sind für uns das ganze Leben präsent. Diese Illusionen verleiten uns das für uns anzunehmen und weiterzuleben. Die Illusion vom Altern und vom Tod Wir nehmen Illusionen als wahr an und leben diese als wahr. Um uns herum sehen wir Menschen, welche sterben und es ist ein gängiges Wort, dass man „halt sterben muss“. Diese Sache wird von uns als Tatsache angesehen und sie wird als sehr beängstigend empfunden. Einerseits ist es das Gefühl des Verlassen-Werdens und andererseits auch das Gefühl des Zurücklassen-Müssens. Beides macht uns unendlich traurig und Angst macht sich breit. Eine Angst bewirkt in uns immer das, wovor wir Angst haben. Sobald Sie Angst haben sterben zu müssen wirkt diese Angst in Ihnen derart, dass Sie weiter in Richtung Tod vorankommen. Das zeigt sich dann gerne im Altern. Sie werden alt und gebrechlich und das lässt sich alles scheinbar nicht aufhalten. Dieses Altern ist eine Spiegelung unseres gesellschaftlichen Denkens und Tuns. Wir wissen einfach, dass wir sterben müssen und daraus lässt sich genauso einfach ableiten, dass das Altern uns irgendwo im Leben einholt und uns auf diesen Weg vorbereitet. Doch der Tod ist eine Illusion und wir müssen nicht irgendwann sterben und wir müssen schon gar nicht dann sterben, wenn wir das nicht wünschen. Solange wir aber dieses Wissen in uns tragen, wird sich daran nichts ändern. Sie kennen den Spruch: „Man muss daran glauben“. Solange Sie daran glauben, dass Sie sterben müssen und höchstens ein bestimmtes Alter erreichen, wird dies zwangsweise so eintreten. Ich hatte früher zwei sehr gute Bekannte. Beide hatten immer behauptet, dass nach der Pensionierung das „Leben vorbei ist“, weil das Leben dann auch keinen Sinn mehr macht. Beide waren ein halbes Jahr nach der Pensionierung tot. Ihr Denken und ihr Glaube hatten sich erfüllt. Sobald Sie den Glauben annehmen, dass Sie mehrere hundert Jahre leben, wird auch dieses eintreten. Sie müssen nicht nach 80 bis 90 Jahren aus dem Leben scheiden. Sie können solange leben, wie Sie wollen und Sie sterben dann, wenn Sie dies selbst wünschen. Früher soll es ein Freudenfest gewesen sein, wenn jemand gestorben ist, da dann der Mensch alle seine Aufgaben auf der Erde erfüllt hatte und sich durch den Tod in eine neue Inkarnation stürzte oder aber etwas anderes erlebte. Das Wesen wollte dann vielleicht fortan in der Feinstofflichkeit weiterleben. Man wusste, dass es das „Leben nach dem Tod“ gibt und dass Ihr Geist dann im Jenseits weiterhin lebendig und unsterblich bleibt. Man wusste auch, wie es im Jenseits aussah und hatte keine Angst davor dort weiter zu leben. Durch unser globales Massenbewusstsein ist aber gespeichert, dass jeder nach kurzer Erdenzeit sterben muss und von hier aus bekommen Sie diese Information übermittelt. Das Unterbewusstsein holt sich aus dem morphogenetischen Feld diese Information, da wir alle fest im Massenbewusstsein eingebunden sind. Erst dann, wenn Sie eine andere Realität für sich zulassen können und auch bereit sind diese zu leben, sind Sie nicht mehr an das Massenbewusstsein angebunden. Wie hieß es im „Gesetz vom Universum“? Jeder von uns erschafft sein eigenes Universum und nur dann, wenn wir unser eigenes Universum ändern, kann sich etwas für uns ändern. Erst wenn Sie eine neue Realität für sich zulassen können, werden Sie zu eigenständigen Wesenheiten und Sie sind dann nicht mehr an das Massenbewusstsein angebunden. Erst dann ändert sich auch Ihre Realität. Sie lösen sich von den globalen Überzeugungen und Verhaltensmustern der restlichen Menschheit. Der physische Tod ist eine wahrliche Verschwendung, denn Sie müssen jedes Mal wieder durch die schmerzhafte Geburt und durch die Kindheit in ein neues Leben eintreten. In einem Alter, wenn Sie von anderen als weise gelten, geben Sie Ihren Körper ab und müssen sich erneut in eine Inkarnation begeben. Unser Problem auf der Erde ist momentan folgendes. Wir müssen so lange auf der Erde inkarnieren, bis wir einmal den Aufstieg, also das Erwachen oder die Erleuchtung geschafft haben. Erst dann sind wir aus dem Zyklus heraus. Erst dann können Sie selbst bestimmen, wie Ihr Weiterleben im Universum aussieht. Wollen Sie sich vereinigen mit dem göttlichen Selbst oder wollen Sie im Jenseits weiterleben oder auf einem der unzähligen Planeten, auf denen Leben (in der fünften Dimension) möglich ist? Es ist durchaus möglich mehrere Jahrhunderte in einem Körper zu verbleiben und Sie müssen nicht nach so kurzer Zeit Ihren Körper aufgeben. Dann haben Sie nämlich Zeit genug, um sich um Ihre Erleuchtung zu kümmern. Erleuchtung braucht Zeit. Ein Jahr ist da gar nichts. Man kann dafür schon mal drei bis fünf Jahre rechnen. Wenn Sie sich zu viel in Ihrem Alltag zumuten, dann rechnen Sie besser mit zehn Jahren. Wenn Sie nach Ihrer Pensionierung sich Ihren Enkeln zuwenden und diese noch mit erziehen wollen, dann haben Sie auch für Ihren Aufstieg nur wenig Zeit und Sie brauchen noch viel länger. Warum sich die Zeit nicht nehmen? Warum so durch das Leben hetzen und alles mitnehmen, bis es dann irgendwann doch zu Ende ist? Warum nicht gemütlich alles mitmachen, was Ihnen gefällt und sich dann um Ihren Aufstieg kümmern, wenn es Ihnen behagt? Sie werden einwenden, dass Sie nicht wissen, wie Sie mit den Krankheiten zurechtkommen. Hier kann ich Ihnen aber versichern, dass ich Ihnen hierzu im Gesetz der Neutralisation eine Lösung habe, mit der Sie alle Krankheiten bei sich heilen können. Sie müssen sich nur darum kümmern. Wir schieben gerne so ein Problem weiter auf andere Personen, z.B. Ärzte und meinen, dass diese sich darum kümmern sollen. Wenn Sie aber Ihre Gesundheit abgeben, dann müssen Sie das annehmen, was diese Leute Ihnen geben und bekommen nicht unbedingt das, was Sie meinen, dass es Ihnen zusteht. Kümmern Sie sich selbst um Ihre Gesundheit, dann erhalten Sie auch das, was für Sie am besten ist. Ihr Geist ist ein ganz mächtiger Projektor und dieser erschafft Ihre Realität. Das woran Sie glauben kommt auch in Ihr Leben. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, was Sie erschaffen. Wichtig ist, dass Sie es selbst tun müssen und nicht an andere abgeben. Sobald Sie etwas abgeben, funktioniert es so, wie der andere Geist meint, dass es aussehen muss. Sobald Sie es selbst machen wird es so bei Ihnen erschaffen und erreicht, wie Sie es wollen. Nutzen Sie Ihren Geist und IHR Universum und erschaffen Sie sich das Leben, das Sie gerne haben möchten. Lösen Sie sich bewusst vom globalen Massenbewusstsein und erschaffen Sie sich Ihre eigene Realität. Denn erst dann können Sie sich neu orientieren und mit Ihrem Geist und mit Ihrem Körper das erreichen, was Sie sich wünschen. Nehmen Sie sich Zeit für das liebevolle Annehmen dieser neuen Realität. Etwas, das Sie jetzt Ihr ganzes Leben mit sich herum geschleppt haben, müssen Sie nicht von heute auf morgen loslassen, aber Sie müssen daran gehen und es loslassen wollen. Sie werden dann Schritt für Schritt in sich Veränderungen wahrnehmen können. Seien Sie nicht böse mit sich, wenn Sie bemerken, dass Sie wieder einen Rückschritt gegangen sind. Verzweifeln Sie nicht, wenn das passiert. Das gibt es immer wieder bei uns und alle erleiden immer wieder Rückschläge. Das Loslösen aus dem Massenbewusstsein ist ein schwieriger Prozess, den Sie jetzt mit viel Geduld für sich selbst vorantreiben sollten. Sie werden nämlich immer wieder mit den Überzeugungen der alten Welt in Verbindung gebracht und das ist das Hauptproblem. Zweifeln Sie nicht daran, dass Sie ab sofort so lange leben können, wie Sie wollen. Lösen Sie die alten Verhaltensweisen langsam und liebevoll aus Ihrem Bewusstsein. Gewähren Sie sich die Zeit der Neubesinnung. Es beginnt jetzt ein Umdenken für Sie. Haben Sie keine Angst vor Rückschlägen. Für die einen ist dies ein sehr schneller Prozess und für andere ist es sehr langsam. Geben Sie sich dafür alle Zeit der Welt, die Sie brauchen. Sie müssen jetzt auch nicht an die Öffentlichkeit gehen und diese neue Weisheit verkünden. Denn dann stoßen Sie auf massiven Widerstand und man wird Sie schließlich lächerlich machen, weil man diese neue Wahrheit nicht glauben kann. Leben Sie für sich, dass Sie selbst bestimmen können, wann Ihr physischer Tod eintritt und dass Altern für Sie keine Rolle mehr spielt. Das einzig Entscheidende an diesem Prozess ist, dass Sie diesen für sich beginnen. Schauen Sie nicht auf andere. Sie sollten auch auf keinen Fall auf andere hinauf- oder herunter schauen. Andere leben Ihr Leben und Sie sollten auf keinen Fall missionieren und denen Ihr Leben aufzudrücken versuchen. Leben Sie Ihr Leben und lassen Sie die anderen los, auch wenn das manches Mal schwer ist. Sie können durch Ihr Leben anderen zeigen, was Ihnen wichtig ist und denen sagen, dass es für Sie ab jetzt kein Altern und keine Geburtstage mehr gibt. Sie feiern nur noch das Mehr an Weisheit und nicht mehr das Mehr an Jahren. Erzählen Sie ruhig, dass für Sie das Altern keine Rolle mehr spielt und dass Sie dieses Spiel der Menschheit nicht mehr mitmachen möchten, weil Sie der Meinung sind, dass wenn Sie sich um das Altern kümmern, dass Sie dann auch wirklich altern. Wenn Sie sich dagegen um das Jungbleiben kümmern, dann kann sich das in Ihrem Leben vollziehen. Ihre Mitmenschen können dann sehen und erkennen, dass Ihr Weg der Richtige ist und wenn Sie dann nachfragen, dann können Sie ihnen immer noch die Wahrheit sagen. Es gibt im Endeffekt hier zwei Sachen, die Sie loslassen sollten. Einerseits die Illusion, dass Sie sterben müssen und andererseits die Illusion des Alterns. Sind Sie aus dem Massenbewusstsein ausgestiegen und haben für sich zugestimmt, dass Sie erst dann sterben müssen, wenn Sie das wünschen, dann sollten Sie auch daran gehen und sich vorstellen, dass Sie so aussehen, wie Sie das wünschen. Dazu nehmen Sie dann ein bestimmtes Alter und sehen beispielsweise aus wie ein 50 jähriger, wobei Sie vielleicht weitaus älter sind. Mit der Zeit ändern Sie das Aussehen dann zu einem 40-jährigen und später vielleicht zu einem 30-jährigen. Dazu ist es auch wichtig, dass Ihre Zellen mitspielen. Auch diese sollten so wirken, als wären sie dann nur 30 Jahre alt. Aber wenn man bedenkt, dass alle Zellen sich in einem sehr kurzen Zeitraum von m.E. 2 Jahren sich komplett erneuern, kann dies kein Problem sein. Vergl. Kerstin Simoné: Thoth, Die Offenbarungen, Band I, Smaragd Verlag, 57614 Woldert (Ww.), ISBN 978-3-938489-67-3, Seite 102f weiterlesen
Das Gesetz vom Universum Das Prinzip der Geistigkeit (Thoth) Gesetz vom All: Das All ist Geist, das Universum ist geistig (Kybalion) Gott oder der Schöpfer wird im Kybalion das All genannt. Das All ist Geist und ist absolut überall vorhanden und insofern ist auch überall Geist oder Bewusstsein. Alles ist vom Geist erfüllt. Das All ist unendlich und ewig. Jeder Ort des Universums ist vom All durchdrungen. Dies sagt heute schon die moderne Quantenphysik. Das gesamte Universum besteht nur aus Bewusstsein. Es gibt keinen Ort, der kein Bewusstsein hat. Das All ist vollkommen unveränderlich. Es hat aus sich heraus das Universum erschaffen. Da das All unveränderlich ist, musste das Universum aus einer Sache erschaffen werden, aus der sich nichts verliert. Das Universum ist geistig. Es ist im Gegensatz zum All Veränderungen unterworfen. Dort herrscht ein dauernder Fluss von Schöpfung und Zerstörung. Das Universum selbst besteht aus Veränderungen, das All selbst nicht. Alles, was existiert, ist im All vorhanden. Außerhalb des Alls kann es nichts geben. Niemand kann das All definieren oder begrenzen. Das All muss unendlich sein, räumlich wie zeitlich. Eine zeitliche Unendlichkeit ist Ewigkeit. Das All ist unveränderlich. Nichts kann hinzugefügt oder weggenommen werden. Alles, was sich verändert, kann nicht das All sein. Das ist alles im Universum vorhanden. Es ist kein Widerspruch, dass das All unveränderlich ist. Nehmen Sie mal ein Gefäß mit Flüssigkeit. Das Glas bleibt unveränderlich, nur der Inhalt ist Veränderungen unterworfen. Das All ist vergleichbar mit dem Gefäß und das Universum mit der Flüssigkeit. Das Ganze ist das All und seine Teile ist das Universum. Wie können wir dieses Gesetz für uns nutzen? In allen heiligen Schriften wird der Mensch als Sohn oder Tochter Gottes angesehen. Ein Sohn oder Tochter hat ähnliche Fähigkeiten wie Mutter/Vater. Wir können also genauso handeln wie das All. Das All hat aus sich heraus das Universum erschaffen und wir sind auch in der Lage aus uns heraus unser Universum zu erschaffen. Es ist alles nur geistig. Sehen Sie die Meinungen dreier Menschen. Der Erste sagt: „Es ist ganz schön kalt hier“. Der Zweite meint: „Ich empfinde es warm.“ Der Dritte: „Für mich ist es hier zu heiß.“ Alle drei leben in derselben Umgebung, doch jeder lebt in seinem eigenen Universum. Dieses Universum funktioniert bei jedem anders und doch sind diese Universen alle im gemeinsamen Universum enthalten. Das All hat ein Universum erschaffen und jeder von uns erschafft sein eigenes Universum. Sir Winston Churchill sagte einmal: „Sie erschaffen mit der Zeit Ihr eigenes Universum.“ Das ist das Geheimnis dieses ersten Gesetzes. Wir erschaffen alle unsere Welt so, wie wir glauben, dass sie aussieht. Der eine erschafft seine Welt der Ruhe und ein anderer seine in Stress. Beide leben aber im gleichen Universum. Wir erschaffen unser Universum Ein Arzt erzählte mir von einer Person, der die letzten Zähne ausgefallen sind. Man sagte ihm daraufhin, dass die dritten Zähne kommen müssen. Er hatte eine schlechte Schulbildung und wusste nicht, dass die dritten Zähne vom Zahnarzt kommen. Ihm wuchsen daraufhin wieder Zähne. In seinem Universum war es möglich, dass dritte Zähne wachsen. Wenn Sie wissen, dass dies nicht möglich ist, wird es bei Ihnen auch nicht vorkommen. In Indien war ein Junge, der viel mit Eidechsen spielte. Er wusste, dass Gliedmaßen wieder nachwuchsen. Als dieser Junge ein Bein verlor, wuchs ihm das Bein wieder nach. Die Presse wurde erst auf ihn aufmerksam, als die Zehen gerade nachwuchsen. Ist dies auch in Ihrem Universum möglich? Gott Das Tantra sagt: „Bete solange einen Gott im Außen an, bis Sie erkennen, dass Sie selbst ein junger Gott sind“ Die göttliche Dreieinigkeit im Christentum lautet: Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist sind eins. Das heißt aber auch, dass es nichts anderes gibt, als diese drei Bestandteile. Gott Vater ist das Alles und das Nichts um uns herum und auch in uns. Der Heilige Geist ist das Bewusstsein, aus dem alles erschaffen wurde und auch wir bestehen nur aus reinem Bewusstsein. Jesus Christus wollte uns zeigen, dass wir Gott Sohn sind und nicht nur, dass er Gottes Sohn ist, denn für uns existiert nur dieser dritte Teil im gesamten Alles der göttlichen Dreieinigkeit. Jeder, der sein Leben nur als Wirken im Außen erkennt, wird Gott auch nur im Außen suchen. Sobald Sie aber merken, dass das Äußere auch in Ihnen vorherrscht und dass das Universum gleichzeitig außen und innen existiert, der wird erkennen, dass er Gott auch in sich selbst hat. Sehen Sie, dass Sie einerseits Gott in sich haben und andererseits er auch außerhalb von Ihnen existiert. Sie sind EINS mit der größten Kraft und Liebesenergie im gesamten Alles. Das bedeutet nicht, dass Sie Gott sind, aber es bedeutet, dass Sie eins sind mit Gott und Sie beide als Einheit zusammengehören. Sobald Sie erkennen, dass Sie und Gott eins sind, ist auch klar, dass Menschen unbegrenzt sind, d.h. sie sind nicht nur der Körper, sondern auch alles um den Körper herum. Somit können Sie auch erkennen, dass alles in Ihnen auch in Ihrem Außen wirkt und genauso wirkt auch alles aus dem Außen in Ihrem Inneren. Sobald Sie liebevoll zu anderen Menschen sind, kommt auch automatisch Liebe zu Ihnen zurück. Sobald Sie Hass, Neid, Hochmut und Strenge ausstrahlen, kommen ähnliche Sachen auf Sie zurück. Wir sind verbunden mit Gott durch unseren Atem. Gott ist alles um uns herum und alles in uns. Durch unseren Atem verbinden wir beide Bestandteile. Wenn Sie Gott nahe sein wollen, dann achten Sie auf Ihren Atem. Atmen Sie achtsam. Jedes Einatmen bringt Ihnen neue Lebensenergie und beim Ausatmen geben Sie Wichtiges an das Universum zurück. Auch Ihre Gedanken werden durch Ihr Ausatmen an Gott geschickt und können sich verwirklichen. Wenn Sie selbst eigene Universen bauen können und das erkennen, dann wissen Sie, dass Sie göttliche Wesen sind. Dann können Sie entscheiden „Ich bete noch einen Gott im Außen an“ oder „Ich sehe Gott in mir und weiß, dass ich alles in meinem Universum ändern kann.“ Es gibt ein intelligentes, universelles und liebevolles Bewusstsein. Dies wurde von vielen Menschen immer als Gott angesehen. Dies existiert aber genauso in Ihnen. Sie sind eins mit diesem Bewusstsein. Deshalb richten Sie Ihre Gebete an dieses innere Bewusstsein. Es gibt nichts außen, was nicht auch in Ihnen existiert. Das Problematische an dem Gottesbild vieler Menschen ist, dass sie Gott als starkes Wesen ansehen und sich selbst als schwaches- dagegen. Wenn wir eine andere Existenz brauchen, die stark ist, dann bringen wir uns selbst in eine schwache Position. Sie brauchen aber niemanden, der Sie beschützt und der Ihnen vorschreibt, wie Sie zu leben haben. Allein Sie haben die Wahl. Wollen Sie weiterhin Ihre Stärke abgeben und andere Menschen über Ihr Leben bestimmen lassen oder die Position der Stärke annehmen und Ihr ganzes Leben selbst angehen? Leben Sie ein spontanes Leben ohne Ihre Stärke abzugeben. Gott ist immer mit Ihnen vereint. Deshalb holen Sie ruhig Ihre Stärke zurück. Nur Sie allein bestimmen über Ihr Leben. Vgl. Bewusstseins-Schulung von Guruji Mohan am 04.10.2008 in Bern, Schweiz. Guruji Mohan, Shree Abhimanyu, Village Leela Sevri, Post - Kanas, Pushkar (Ajmer) 305 022, India, www.abhimanyu-international.de Die Quantenphysik geht heute davon aus, dass Materie gleichzeitig real und nur Schwingung ist. Alles kann in einem gewissen Rahmen existieren und sich immer wieder verändern. Das Kybalion erklärt, dass die Materie gleichzeitig real und eine Illusion ist. Hier stimmt die Quantenphysik mit dem Kybalion überein. Auch die östliche Philosophie geht immer davon aus, dass das Universum illusionär ist. Das Universum ist und ist gleichzeitig nicht. Das wird auch das göttliche Paradoxon genannt. Für den Menschen ist Materie existent, da er sie berühren, riechen, sehen, schmecken und hören kann. Dies ist aber nur eine relative Wahrheit, denn unter einem Mikroskop betrachtet kann jeder erkennen, dass Materie nur aus schwingenden Atomen besteht. Das Kybalion lehrt, dass es ein Mangel wäre, alles nur als Illusion abzutun. Stattdessen sollte man die Gesetze anwenden und so all das anzuziehen, was man gerne in seinem Leben haben möchte. Wenn wir die Illusion nutzen, können wir Kontrolle über unsere materielle Existenz erhalten. Dazu müssen wir zunächst die Existenz der Illusion anerkennen und dann die Kräfte so anwenden, wie sie uns von größtem Nutzen sind. Das Kybalion sagt dazu: Vgl. Doreen Virtue / Wie oben, so unten; Die Sieben Gesetze des Lebens, KOHA Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978-3-86728-009-9 „Die Halb-Weisen erkennen die verhältnismäßige Unwirklichkeit des Universums und meinen, sie könnten seinen Gesetzen trotzen. Das sind eitle, hochmütige Narren. Ihre Narrheit wird sie gegen Felsen schleudern und die Elemente werden sie zerreißen. Der wahrhaft Weise kennt das Wesen des Universums und wendet das Gesetz gegen die Gesetze an, das Höhere gegen das Niedrigere. Durch die Kunst der Alchemie verwandelt er das Unerwünschte in das Wertvolle und triumphiert. Meisterschaft zeigt sich nicht in anormalen Träumen, Visionen oder fantastischen Bildern und Lebensweisen, sondern in dem Gebrauch der höheren Kräfte gegen die niedrigeren. Der Weise entkommt den Qualen der niederen Ebenen dadurch, dass er höher schwingt. Verwandlung, nicht hochmütige Verleugnung ist die Waffe der Meister.“ Doreen Virtue / Wie oben, so unten; Die Sieben Gesetze des Lebens, KOHA Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978-3-86728-009- 9, S. 44 – 45 Hier wird ganz deutlich gesagt, dass man die Illusion als solche anerkennen muss und dass man mit Hilfe dieser Gesetze sich sein Universum so schaffen kann, wie man es wünscht. Das Höhere gewinnt gegenüber dem Niederen. Diese Änderung des Zustandes vom Niederen zum Höheren wird Transmutation genannt. Man kann durch höhere Techniken niedere Zustände kompensieren und auffangen. Diese Methoden werden auch Alchemie genannt. Man kann das Unerwünschte wandeln in das Wertvolle. Da alles im Universum Schwingung ist, kann man sehr vieles erreichen, indem man die eigene Schwingung erhöht und so den niederen Kräften entkommt. Das Gesetz vom Universum sagt aus, dass alles Geist ist. Das Universum ist geistig und somit ist das Universum veränderlich. Alle kosmischen Gesetze haben zwei Ausprägungen. Der Geist hat als die negative (männliche) Auswirkung die Wirkung und als die positive (weibliche) Wirkung das Werden. Wie wir wissen will sich jeder Gedanke verwirklichen. Wie funktioniert das? Ein Gedanke ist ein geistiges Gebilde. Es „wirkt“ in unserem Leben und will sich in der Materie verwirklichen. Dieses Verwirklichen nennt man dann das Werden. Es kommt in das Leben. Es wird materiell. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen. Schauen Sie sich die Werbung an. Sie ist ansich geistig. Sie sehen diese in einer Zeitschrift oder im Fernsehen. Sobald Sie sich diese Werbung angeschaut haben, wirkt die Werbung in Ihnen. Irgendwann kaufen Sie das Produkt. Dann ist daraus das Werden entstanden. Die Wirkung ist immer geistiger Natur und das Werden ist materieller Natur. Gottes Geist hat alles in der Welt erschaffen und des Menschen Geist kann alles verändern. Sie können alles verändern. Dies erkennt man dann, wenn man mit dem Manifestieren beginnt und bald schon erkennt, dass man alles durch einen Gedanken, die Atmung und ein Gefühl erreichen kann. Der Gedanke will sich verwirklichen und will materiell werden. Um das zu erreichen, reicht meist schon ein Gedanke aus, der aber ohne alle Zweifel und Sorgen sein muss. Die Atmung hat man sowieso und mit der Ausatmung gibt man immer die Gedanken an das Universum ab. Damit könnte sich der Gedanke verwirklichen. Nimmt man jetzt das Gefühl dazu, dann hat man eine Verstärkung durch eine starke und positive Schwingung und hat hier das Gesetz der Schwingung mit einbezogen. Illusionen Wir unterliegen großen Illusionen, welche meist im Massenbewusstsein begründet sind. Diese Illusionen nehmen wir als wahr an und sie sind für uns das ganze Leben präsent. Diese Illusionen verleiten uns das für uns anzunehmen und weiterzuleben. Die Illusion vom Altern und vom Tod Wir nehmen Illusionen als wahr an und leben diese als wahr. Um uns herum sehen wir Menschen, welche sterben und es ist ein gängiges Wort, dass man „halt sterben muss“. Diese Sache wird von uns als Tatsache angesehen und sie wird als sehr beängstigend empfunden. Einerseits ist es das Gefühl des Verlassen-Werdens und andererseits auch das Gefühl des Zurücklassen-Müssens. Beides macht uns unendlich traurig und Angst macht sich breit. Eine Angst bewirkt in uns immer das, wovor wir Angst haben. Sobald Sie Angst haben sterben zu müssen wirkt diese Angst in Ihnen derart, dass Sie weiter in Richtung Tod vorankommen. Das zeigt sich dann gerne im Altern. Sie werden alt und gebrechlich und das lässt sich alles scheinbar nicht aufhalten. Dieses Altern ist eine Spiegelung unseres gesellschaftlichen Denkens und Tuns. Wir wissen einfach, dass wir sterben müssen und daraus lässt sich genauso einfach ableiten, dass das Altern uns irgendwo im Leben einholt und uns auf diesen Weg vorbereitet. Doch der Tod ist eine Illusion und wir müssen nicht irgendwann sterben und wir müssen schon gar nicht dann sterben, wenn wir das nicht wünschen. Solange wir aber dieses Wissen in uns tragen, wird sich daran nichts ändern. Sie kennen den Spruch: „Man muss daran glauben“. Solange Sie daran glauben, dass Sie sterben müssen und höchstens ein bestimmtes Alter erreichen, wird dies zwangsweise so eintreten. Ich hatte früher zwei sehr gute Bekannte. Beide hatten immer behauptet, dass nach der Pensionierung das „Leben vorbei ist“, weil das Leben dann auch keinen Sinn mehr macht. Beide waren ein halbes Jahr nach der Pensionierung tot. Ihr Denken und ihr Glaube hatten sich erfüllt. Sobald Sie den Glauben annehmen, dass Sie mehrere hundert Jahre leben, wird auch dieses eintreten. Sie müssen nicht nach 80 bis 90 Jahren aus dem Leben scheiden. Sie können solange leben, wie Sie wollen und Sie sterben dann, wenn Sie dies selbst wünschen. Früher soll es ein Freudenfest gewesen sein, wenn jemand gestorben ist, da dann der Mensch alle seine Aufgaben auf der Erde erfüllt hatte und sich durch den Tod in eine neue Inkarnation stürzte oder aber etwas anderes erlebte. Das Wesen wollte dann vielleicht fortan in der Feinstofflichkeit weiterleben. Man wusste, dass es das „Leben nach dem Tod“ gibt und dass Ihr Geist dann im Jenseits weiterhin lebendig und unsterblich bleibt. Man wusste auch, wie es im Jenseits aussah und hatte keine Angst davor dort weiter zu leben. Durch unser globales Massenbewusstsein ist aber gespeichert, dass jeder nach kurzer Erdenzeit sterben muss und von hier aus bekommen Sie diese Information übermittelt. Das Unterbewusstsein holt sich aus dem morphogenetischen Feld diese Information, da wir alle fest im Massenbewusstsein eingebunden sind. Erst dann, wenn Sie eine andere Realität für sich zulassen können und auch bereit sind diese zu leben, sind Sie nicht mehr an das Massenbewusstsein angebunden. Wie hieß es im „Gesetz vom Universum“? Jeder von uns erschafft sein eigenes Universum und nur dann, wenn wir unser eigenes Universum ändern, kann sich etwas für uns ändern. Erst wenn Sie eine neue Realität für sich zulassen können, werden Sie zu eigenständigen Wesenheiten und Sie sind dann nicht mehr an das Massenbewusstsein angebunden. Erst dann ändert sich auch Ihre Realität. Sie lösen sich von den globalen Überzeugungen und Verhaltensmustern der restlichen Menschheit. Der physische Tod ist eine wahrliche Verschwendung, denn Sie müssen jedes Mal wieder durch die schmerzhafte Geburt und durch die Kindheit in ein neues Leben eintreten. In einem Alter, wenn Sie von anderen als weise gelten, geben Sie Ihren Körper ab und müssen sich erneut in eine Inkarnation begeben. Unser Problem auf der Erde ist momentan folgendes. Wir müssen so lange auf der Erde inkarnieren, bis wir einmal den Aufstieg, also das Erwachen oder die Erleuchtung geschafft haben. Erst dann sind wir aus dem Zyklus heraus. Erst dann können Sie selbst bestimmen, wie Ihr Weiterleben im Universum aussieht. Wollen Sie sich vereinigen mit dem göttlichen Selbst oder wollen Sie im Jenseits weiterleben oder auf einem der unzähligen Planeten, auf denen Leben (in der fünften Dimension) möglich ist? Es ist durchaus möglich mehrere Jahrhunderte in einem Körper zu verbleiben und Sie müssen nicht nach so kurzer Zeit Ihren Körper aufgeben. Dann haben Sie nämlich Zeit genug, um sich um Ihre Erleuchtung zu kümmern. Erleuchtung braucht Zeit. Ein Jahr ist da gar nichts. Man kann dafür schon mal drei bis fünf Jahre rechnen. Wenn Sie sich zu viel in Ihrem Alltag zumuten, dann rechnen Sie besser mit zehn Jahren. Wenn Sie nach Ihrer Pensionierung sich Ihren Enkeln zuwenden und diese noch mit erziehen wollen, dann haben Sie auch für Ihren Aufstieg nur wenig Zeit und Sie brauchen noch viel länger. Warum sich die Zeit nicht nehmen? Warum so durch das Leben hetzen und alles mitnehmen, bis es dann irgendwann doch zu Ende ist? Warum nicht gemütlich alles mitmachen, was Ihnen gefällt und sich dann um Ihren Aufstieg kümmern, wenn es Ihnen behagt? Sie werden einwenden, dass Sie nicht wissen, wie Sie mit den Krankheiten zurechtkommen. Hier kann ich Ihnen aber versichern, dass ich Ihnen hierzu im Gesetz der Neutralisation eine Lösung habe, mit der Sie alle Krankheiten bei sich heilen können. Sie müssen sich nur darum kümmern. Wir schieben gerne so ein Problem weiter auf andere Personen, z.B. Ärzte und meinen, dass diese sich darum kümmern sollen. Wenn Sie aber Ihre Gesundheit abgeben, dann müssen Sie das annehmen, was diese Leute Ihnen geben und bekommen nicht unbedingt das, was Sie meinen, dass es Ihnen zusteht. Kümmern Sie sich selbst um Ihre Gesundheit, dann erhalten Sie auch das, was für Sie am besten ist. Ihr Geist ist ein ganz mächtiger Projektor und dieser erschafft Ihre Realität. Das woran Sie glauben kommt auch in Ihr Leben. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, was Sie erschaffen. Wichtig ist, dass Sie es selbst tun müssen und nicht an andere abgeben. Sobald Sie etwas abgeben, funktioniert es so, wie der andere Geist meint, dass es aussehen muss. Sobald Sie es selbst machen wird es so bei Ihnen erschaffen und erreicht, wie Sie es wollen. Nutzen Sie Ihren Geist und IHR Universum und erschaffen Sie sich das Leben, das Sie gerne haben möchten. Lösen Sie sich bewusst vom globalen Massenbewusstsein und erschaffen Sie sich Ihre eigene Realität. Denn erst dann können Sie sich neu orientieren und mit Ihrem Geist und mit Ihrem Körper das erreichen, was Sie sich wünschen. Nehmen Sie sich Zeit für das liebevolle Annehmen dieser neuen Realität. Etwas, das Sie jetzt Ihr ganzes Leben mit sich herum geschleppt haben, müssen Sie nicht von heute auf morgen loslassen, aber Sie müssen daran gehen und es loslassen wollen. Sie werden dann Schritt für Schritt in sich Veränderungen wahrnehmen können. Seien Sie nicht böse mit sich, wenn Sie bemerken, dass Sie wieder einen Rückschritt gegangen sind. Verzweifeln Sie nicht, wenn das passiert. Das gibt es immer wieder bei uns und alle erleiden immer wieder Rückschläge. Das Loslösen aus dem Massenbewusstsein ist ein schwieriger Prozess, den Sie jetzt mit viel Geduld für sich selbst vorantreiben sollten. Sie werden nämlich immer wieder mit den Überzeugungen der alten Welt in Verbindung gebracht und das ist das Hauptproblem. Zweifeln Sie nicht daran, dass Sie ab sofort so lange leben können, wie Sie wollen. Lösen Sie die alten Verhaltensweisen langsam und liebevoll aus Ihrem Bewusstsein. Gewähren Sie sich die Zeit der Neubesinnung. Es beginnt jetzt ein Umdenken für Sie. Haben Sie keine Angst vor Rückschlägen. Für die einen ist dies ein sehr schneller Prozess und für andere ist es sehr langsam. Geben Sie sich dafür alle Zeit der Welt, die Sie brauchen. Sie müssen jetzt auch nicht an die Öffentlichkeit gehen und diese neue Weisheit verkünden. Denn dann stoßen Sie auf massiven Widerstand und man wird Sie schließlich lächerlich machen, weil man diese neue Wahrheit nicht glauben kann. Leben Sie für sich, dass Sie selbst bestimmen können, wann Ihr physischer Tod eintritt und dass Altern für Sie keine Rolle mehr spielt. Das einzig Entscheidende an diesem Prozess ist, dass Sie diesen für sich beginnen. Schauen Sie nicht auf andere. Sie sollten auch auf keinen Fall auf andere hinauf- oder herunter schauen. Andere leben Ihr Leben und Sie sollten auf keinen Fall missionieren und denen Ihr Leben aufzudrücken versuchen. Leben Sie Ihr Leben und lassen Sie die anderen los, auch wenn das manches Mal schwer ist. Sie können durch Ihr Leben anderen zeigen, was Ihnen wichtig ist und denen sagen, dass es für Sie ab jetzt kein Altern und keine Geburtstage mehr gibt. Sie feiern nur noch das Mehr an Weisheit und nicht mehr das Mehr an Jahren. Erzählen Sie ruhig, dass für Sie das Altern keine Rolle mehr spielt und dass Sie dieses Spiel der Menschheit nicht mehr mitmachen möchten, weil Sie der Meinung sind, dass wenn Sie sich um das Altern kümmern, dass Sie dann auch wirklich altern. Wenn Sie sich dagegen um das Jungbleiben kümmern, dann kann sich das in Ihrem Leben vollziehen. Ihre Mitmenschen können dann sehen und erkennen, dass Ihr Weg der Richtige ist und wenn Sie dann nachfragen, dann können Sie ihnen immer noch die Wahrheit sagen. Es gibt im Endeffekt hier zwei Sachen, die Sie loslassen sollten. Einerseits die Illusion, dass Sie sterben müssen und andererseits die Illusion des Alterns. Sind Sie aus dem Massenbewusstsein ausgestiegen und haben für sich zugestimmt, dass Sie erst dann sterben müssen, wenn Sie das wünschen, dann sollten Sie auch daran gehen und sich vorstellen, dass Sie so aussehen, wie Sie das wünschen. Dazu nehmen Sie dann ein bestimmtes Alter und sehen beispielsweise aus wie ein 50 jähriger, wobei Sie vielleicht weitaus älter sind. Mit der Zeit ändern Sie das Aussehen dann zu einem 40-jährigen und später vielleicht zu einem 30-jährigen. Dazu ist es auch wichtig, dass Ihre Zellen mitspielen. Auch diese sollten so wirken, als wären sie dann nur 30 Jahre alt. Aber wenn man bedenkt, dass alle Zellen sich in einem sehr kurzen Zeitraum von m.E. 2 Jahren sich komplett erneuern, kann dies kein Problem sein. Vergl. Kerstin Simoné: Thoth, Die Offenbarungen, Band I, Smaragd Verlag, 57614 Woldert (Ww.), ISBN 978-3-938489-67-3, Seite 102f w eiterlesen