Gesetz der Vergebung Die   Sühne   hat   auch   mit   Vergebung   zu   tun.   Denn   sobald   Sie   sich   als   eins   sehen   mit   Ihren   Brüdern   und   Schwestern,   müssen   Sie   alles loslassen,   was   Sie   und   andere   belastet.   Das   Gesetz   ‚Durch   Geben   empfängt   man‘   besagt,   dass   man   nur   das   bekommt,   was   man anderen gibt. Erst wenn ich anderen vergebe, wird auch mir vergeben. Durch die Gabe der Vergebung erhalte ich genau dasselbe. Das   Ego   hat   sich   im   unbewussten   Geist   versteckt   und   es   speichert   jede   Schuld   bei   sich,   aber   genauso   noch   im   unbewussten   Geist. Wer   vergibt   und   damit   seine   Schuld   im   Ego   löscht,   übersieht,   dass   sie   noch   im   unbewussten   Geist   verborgen   ist   und   sich   damit   der Sühne verwehrt. Hier   erkennt   man,   dass   man   für   die   wahre   Vergebung   noch   jemand   braucht,   eben   den   Heiligen   Geist.   Sie   brauchen   einen   Führer,   um eine   Schuld   wegzubekommen.   Wenn   Sie   vergeben,   löscht   der   Heilige   Geist   die   Schuld   im   unbewussten   Geist.   Das   ist   der   Grund, warum auch er im unbewussten Geist verweilt. Zur   Sühne   gehört   es   einerseits,   dass   Sie   alles   vergeben,   was   Sie   anderen   anlasten   aber   auch,   dass   Sie   niemanden   verurteilen   oder bewerten,   denn   auch   damit   sprechen   Sie   ein   Urteil   und   wenn   es   nur   gedanklich   ist.   Jede   Verurteilung   beschuldigt   jemand   oder etwas.   Nehmen   Sie   die   anderen   so   wahr,   wie   er   oder   sie   ist.   Diese   Menschen   müssen   nicht   so   werden,   wie   „Sie“   es   wünschen   und verlangen, damit andere von einer Bewertung Ihrerseits verschont bleiben und ausgeschlossen sind. Vergeben   heißt   nicht,   dass   der   andere   ewige   Reue   an   den   Tag   legen   muss,   denn   Vergebung   heißt   übersehen.   Sehen   Sie   also   über Fehler   hinweg.   Lassen   Sie   auf   keinen   Fall   Ihre   Wahrnehmung   darauf   ruhen.   Durch   das   Gesetz   von   Geben   und   Empfangen   ist   es auch so, dass wenn Sie jemand einer Schuld bezichtigen, dann ist es so, dass Sie sich selbst der Schuld bezichtigen. Vieles   in   Ihnen   wird   vom   Unterbewusstsein   gesteuert.   Dieses   kennt   nur   eine   Person.   Das   sind   Sie.   Wenn   Sie   jemand   einer   Schuld bezichtigen, dann meint das Unterbewusstsein, dass Sie sich der Schuld bezichtigen und wird entsprechende Schritte einleiten. Die   Sühne   ist   eine   Lektion   im   Miteinanderteilen,   die   Ihnen   gegeben   ist,   weil   Sie   vergessen   haben,   wie   man   das   macht.   Der   Heilige Geist   erinnert   Sie   bloß   an   den   natürlichen   Gebrauch   Ihrer   Fähigkeiten.   Meist   greifen   wir   andere   an,   indem   wir   sie   beurteilen, verurteilen   oder   verdammen.   Jetzt   deutet   der   Heilige   Geist   die   Fähigkeit   zum   Angriff   um   in   die   Fähigkeit   zu   teilen   und      dadurch übersetzt   er   das,   was   Sie   gemacht   haben,   in   das,   was   Gott   erschaffen   hat.   Betrachten   Sie   nicht   Ihre   Fähigkeiten   durch   die   Augen des   Egos,   sonst   beurteilen   Sie   diese,   wie   es   Sie   beurteilt.   Die   ganze   Schädlichkeit   liegt   in   der   Beurteilung   des   Egos   und   die   ganze Nützlichkeit liegt in der Beurteilung des Heiligen Geistes. Die   Vergebung   durch   den   Heiligen   Geist   besteht   einfach   darin,   von   Anfang   an   über   den   Fehler   hinwegzusehen   und   ihn   auf   diese Weise   durch   Sie   unwirklich   werden   zu   lassen.   Sobald   Sie   an   den   Fehler   denken   und   sich   darüber   ärgern,   machen   Sie   ihn   für   sich wirklich. Der Trick besteht jetzt darin,  den Fehler zu übersehen und ihn damit nicht wirklich zu machen. Sagen   Sie   sich:   „Ich   vergebe   dir   und   bitte   den   Heiligen   Geist   um   Löschung   der   Schuld“.   Wenn   Sie   dem   Ganzen   keine   Wirklichkeit verliehen haben, dann kommen Sie schnell wieder von der Sache los. Folgen   Sie   also   den   Lehren   des   Heiligen   Geistes   über   die   Vergebung,   weil   Vergebung   seine   Funktion   ist   und   weil   er   weiß,   wie   sie vollkommen zu erfüllen ist.   Vgl.   Ein   Kurs   in   Wundern, Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch Seite 168, 1-6 weiterlesen
Gesetz der Vergebung Die   Sühne   hat   auch   mit   Vergebung   zu   tun.   Denn   sobald   Sie   sich als   eins   sehen   mit   Ihren   Brüdern   und   Schwestern,   müssen   Sie alles   loslassen,   was   Sie   und   andere   belastet.   Das   Gesetz   ‚Durch Geben   empfängt   man‘   besagt,   dass   man   nur   das   bekommt,   was man   anderen   gibt.   Erst   wenn   ich   anderen   vergebe,   wird   auch   mir vergeben.    Durch    die    Gabe    der    Vergebung    erhalte    ich    genau dasselbe. Das    Ego    hat    sich    im    unbewussten    Geist    versteckt    und    es speichert     jede     Schuld     bei     sich,     aber     genauso     noch     im unbewussten   Geist.   Wer   vergibt   und   damit   seine   Schuld   im   Ego löscht,   übersieht,   dass   sie   noch   im   unbewussten   Geist   verborgen ist und sich damit der Sühne verwehrt. Hier    erkennt    man,    dass    man    für    die    wahre    Vergebung    noch jemand   braucht,   eben   den   Heiligen   Geist.   Sie   brauchen   einen Führer,   um   eine   Schuld   wegzubekommen.   Wenn   Sie   vergeben, löscht   der   Heilige   Geist   die   Schuld   im   unbewussten   Geist.   Das   ist der Grund, warum auch er im unbewussten Geist verweilt. Zur   Sühne   gehört   es   einerseits,   dass   Sie   alles   vergeben,   was   Sie anderen    anlasten    aber    auch,    dass    Sie    niemanden    verurteilen oder    bewerten,    denn    auch    damit    sprechen    Sie    ein    Urteil    und wenn   es   nur   gedanklich   ist.   Jede   Verurteilung   beschuldigt   jemand oder   etwas.   Nehmen   Sie   die   anderen   so   wahr,   wie   er   oder   sie   ist. Diese   Menschen   müssen   nicht   so   werden,   wie   „Sie“   es   wünschen und    verlangen,    damit    andere    von    einer    Bewertung    Ihrerseits verschont bleiben und ausgeschlossen sind. Vergeben   heißt   nicht,   dass   der   andere   ewige   Reue   an   den   Tag legen   muss,   denn   Vergebung   heißt   übersehen.   Sehen   Sie   also über     Fehler     hinweg.     Lassen     Sie     auf     keinen     Fall     Ihre Wahrnehmung   darauf   ruhen.   Durch   das   Gesetz   von   Geben   und Empfangen   ist   es   auch   so,   dass   wenn   Sie   jemand   einer   Schuld bezichtigen,    dann    ist    es    so,    dass    Sie    sich    selbst    der    Schuld bezichtigen. Vieles    in    Ihnen    wird    vom    Unterbewusstsein    gesteuert.    Dieses kennt   nur   eine   Person.   Das   sind   Sie.   Wenn   Sie   jemand   einer Schuld   bezichtigen,   dann   meint   das   Unterbewusstsein,   dass   Sie sich    der    Schuld    bezichtigen    und    wird    entsprechende    Schritte einleiten. Die    Sühne    ist    eine    Lektion    im    Miteinanderteilen,    die    Ihnen gegeben   ist,   weil   Sie   vergessen   haben,   wie   man   das   macht.   Der Heilige   Geist   erinnert   Sie   bloß   an   den   natürlichen   Gebrauch   Ihrer Fähigkeiten.   Meist   greifen   wir   andere   an,   indem   wir   sie   beurteilen, verurteilen   oder   verdammen.   Jetzt   deutet   der   Heilige   Geist   die Fähigkeit   zum   Angriff   um   in   die   Fähigkeit   zu   teilen   und      dadurch übersetzt    er    das,    was    Sie    gemacht    haben,    in    das,    was    Gott erschaffen   hat.   Betrachten   Sie   nicht   Ihre   Fähigkeiten   durch   die Augen   des   Egos,   sonst   beurteilen   Sie   diese,   wie   es   Sie   beurteilt. Die   ganze   Schädlichkeit   liegt   in   der   Beurteilung   des   Egos   und   die ganze Nützlichkeit liegt in der Beurteilung des Heiligen Geistes. Die   Vergebung   durch   den   Heiligen   Geist   besteht   einfach   darin, von Anfang   an   über   den   Fehler   hinwegzusehen   und   ihn   auf   diese Weise   durch   Sie   unwirklich   werden   zu   lassen.   Sobald   Sie   an   den Fehler   denken   und   sich   darüber   ärgern,   machen   Sie   ihn   für   sich wirklich.   Der   Trick   besteht   jetzt   darin,      den   Fehler   zu   übersehen und ihn damit nicht wirklich zu machen. Sagen   Sie   sich:   „Ich   vergebe   dir   und   bitte   den   Heiligen   Geist   um Löschung   der   Schuld“.   Wenn   Sie   dem   Ganzen   keine   Wirklichkeit verliehen   haben,   dann   kommen   Sie   schnell   wieder   von   der   Sache los. Folgen    Sie    also    den    Lehren    des    Heiligen    Geistes    über    die Vergebung,   weil   Vergebung   seine   Funktion   ist   und   weil   er   weiß, wie sie vollkommen zu erfüllen ist.   Vgl.    Ein    Kurs    in    Wundern,    Textbuch,    Übungsbuch,    Handbuch    für    Lehrer, Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH,   Freiburg   i.Br.,   ISBN   978-3-923662-18-0, Textbuch Seite 168, 1-6 w eiterlesen