Unter   Pranayama   versteht   man   Methoden,   bei   welcher   durch   die Atmung   die   Schwingung   des   Körpers   erhöht   wird,   indem   Sie   Prana (Lebensenergie) einatmen. Prana   sammelt   sich   gerne   im   Körper,   wenn   man   beim   Einatmen   den   Atem   anhält   (man   spricht   dann   vom   „vollen   Atem“)   oder   beim Ausatmen den Atem anhält (hier spricht man vom „leeren Atem“) oder wenn man verzögert ausatmet, z.B. durch einen Seufzer. Für   diese Techniken   ist   es   wichtig,   wieder   mit   dem   Bauchatmen   zu   beginnen.   Momentan   sind   Sie   bei   der   Brustatmung.   Wechseln   Sie wieder   zur   Bauchatmung.   Dann   hebt   und   senkt   sich   der   Bauch   bei   der Atmung.   Das   ist   die   natürlichere Art   der Atmung,   die   man   bei allen Babys sieht. Grandmaster   Choa   Kok   Sui   hat   in   seinem   Buch   „Grundlagen   des   Pranaheilens“    Master   Choa   Kok   Sui:   Grundlagen   des   Pranaheilens,   Koha- Verlag, Burgrain, ISBN 3-936862-02-8, S. 101 ff  verschiedene Techniken des Pranayama beschrieben. Erste Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui Machen   Sie   Bauchatmung   und   atmen   Sie   langsam   ein.   Dann   halten   Sie   den Atem   an   und   zählen   dabei   auf   eins.   Daraufhin   atmen   sie langsam aus, halten den Atem wieder an und wieder bis eins zählen. GM Choa Kok Sui erklärt die Pranaatmung ganz einfach mittels Zählen. Zweite Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui (7 – 1 – 7 – 1) Machen   Sie   Bauchatmung   und   atmen   Sie   ein   und   zählen   dabei   bis   sieben,   dann   halten   Sie   den Atem   an   und   zählen   bis   eins.   Bei   der Ausatmung zählen Sie wieder bis sieben und halten den Atem  an und zählen bis eins. Sollte   es   Ihnen   bei   der   Pranaatmung   schlecht   werden,   dann   sofort   aufhören.   Denn   Ihr   Chakrasystem   ist   es   nicht   gewohnt   so   hohe Schwingungen für längere Zeit zu verarbeiten. Dann machen Sie eine Pause und können dann ggf. weitermachen. Dritte Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui (6 – 3 – 6 – 3) Machen   Sie   Bauchatmung   und   zählen   beim   Einatmen   bis   sechs,   halten   den Atem   an   und   zählen   dabei   bis   drei,   dann   atmen   Sie   aus und zählen bis sechs und halten den Atem an und zählen bis drei. Diese   Technik   ist   sehr   stark   und   viele   Leute   können   sie   nicht   lange   nutzen.   Sie   können   aber   auch   eine   Pranaatmung   für   sich machen, die für Sie genau richtig ist und diese auch variieren. Für   viele   Menschen   ist   es   viel   zu   lange,   wenn   sie   bis   drei   zählen   und   den Atem   anhalten.   Wenn   Sie   das   nicht   vertragen,   dann   halten Sie den Atem an und zählen bis zwei. Dann kann es genau richtig für Sie sein. Prana aus dem Boden, der Luft oder von Bäumen holen (nach GMCKS) In   der   Mitte   der   Fußsohle   sitzt   ein   Chakra,   mit   dem   Sie   Prana   aus   dem   Boden   aufnehmen   können.   Ziehen   Sie   die   Schuhe   aus,   denn Leder-   und   Gummischuhe   hemmen   das   Einziehen   von   Prana   um   30%   bis   50%.   Drücken   Sie   in   die   Mitte   des   Fußes   um   das Fußsohlenchakra zu aktivieren und konzentrieren Sie sich auf das Fußsohlenchakra und führen Sie Pranaatmung aus. Sie können diese Methode auch nutzen, um Prana aus der Luft oder dem Boden mit den Händen zu holen. Wenn   Sie   Baumprana   einatmen   wollen,   fragen   Sie   gedanklich   den   Baum,   ob   er   damit   einverstanden   ist.   Nutzen   Sie   dabei   immer gleiche Arten   von   Bäumen,   entweder   immer   Nadelbäume   oder   eben   immer   Laubbäume.   Nadelbäume   haben   ein   dichteres   Pranafeld. Da   können   Sie   höhere   Mengen   an   Prana   aufnehmen.   Achten   Sie   darauf,   was   für   Bäume   bei   Ihnen   in   der   Nähe   des   Hauses   sind. Haben   Sie   beispielsweise   einen   Nadelbaum   ganz   dich   am   Haus   stehen,   dann   sind   Sie   dadurch   schon   an   die   Schwingung   der Nadelbäume   gewohnt   und   sollten   nur   noch   Energien   von   Nadelbäumen   in   sich   hineinziehen.   Das   bewahrt   Sie   davor,   dass   Ihnen schlecht wird. Setzen   Sie   sich   dann   in   die   Nähe   eines   Baumes   und   machen   Sie   Pranaatmung.   Dadurch   nehmen   Sie   sehr   hohe   Mengen   an   Prana im   Körper   auf.   Sollte   es   Ihnen   unwohl   werden   hören   Sie   sofort   auf   und   beginnen   Sie   mit   Gymnastik,   um   die   Energie   wieder   in   sich abzubauen. Die   Pranakonzentration   wird   größer,   je   näher   sie   am   Baumstamm   sitzen.   Schon   recht   kleine   Bäume   haben   eine   Aura   von   3   bis   5 Metern   und   große   bzw.   dicke   Bäume   können   eine   fühlbare Aura   von   30   bis   50   Meter   haben.   Sobald   Sie   im   Wald   sind,   sind   Sie   immer in der Aura von sehr vielen Bäumen und erhalten von denen Energie. Deshalb fühlen wir uns im Wald so wohl. Die Pranakonzentration ist über dem Boden etwa vier bis fünf Mal dichter, als in der Luft. Weitere Pranayama-Methoden Eine   Pranayama-Methode   nutzt   die   beiden   Nasenflügel.   Nutzen   Sie   hierfür   den   Daumen   und   den   Zeigefinger   um   entweder   das   eine Nasenloch   zu   schließen   oder   das   Gegenüberliegende.   Halten   Sie   mit   einem   Daumen   ein   Nasenloch   zu   und   atmen   Sie   mit   dem anderen   Nasenloch   ein   und   halten   den   Atem   so   lange   an,   wie   es   sich   für   sie   richtig   anfühlt.   Dann   atmen   Sie   mit   diesem   Nasenloch aus,   halten   den Atem   wieder   an,   lassen   mit   dem   Daumen   los   und   verschließen   Sie   mit   dem   Zeigefinger   das   andere   Nasenloch.   Dann atmen   Sie   mit   dem   anderen   Nasenloch   ein   und   halten   den Atem   an   und   atmen   mit   dem   anderen   Nasenloch   aus   und   halten   den Atem an.   Dann   wechseln   Sie   das   Nasenloch   wieder,   indem   Sie   den   Zeigefinger   lösen   und   mit   dem   Daumen   das   andere   Nasenloch schließen usw. Diese   Methode   wechselt   immer   von   der   einen   auf   die   andere   Seite,   weil   beide   Nasenlöcher   verschiedene   Funktionen   im   Körper haben sollen. Eine   weitere   Möglichkeit   ist   es,   mal   das   Prana   vom   Boden   einzuatmen   und   dann   das   Prana   vom   Himmel   zu   nutzen.   Dazu   nutzen   wir die Pranaröhre. Die Pranaröhre Pranaröhre In   unserem   Körper   gibt   es   eine   sogenannte   Pranaröhre.   Sie   reicht   vom   Perineum   zum   Kronenchakra.   Das   Perineum   liegt   zwischen After   und   Geschlechtsteil.   Es   ist   das   Chakra,   das   in   vielen   Darstellungen   als   das   Wurzelchakra   gezeigt   wird.   Das   Kronenchakra   ist dort, wo die Mitte des Mittelscheitels wäre. Die   Pranaröhre,   verbindet   von   innen   her   alle   Chakras   miteinander.   Diese   Pranaröhre   ist   ein   Mittelkanal   in   unserem   Körper   von   oben nach   unten   und   geht   vom   Kronenchakra   aus,   also   aus   der   Mitte   des   Kopfes   hinunter   zum   Perineum.   Perineum   bedeutet   „Damm“.   Es handelt   sich   hier   um   den   Damm,   der   sich   vom   After   zu   den   Genitalien   bildet.   Diese   Pranaröhre   geht   oben   noch   weiter   über   den Körper   hinaus   und   unten   verläuft   sie   bis   in   die   Erde.   Wie   weit   diese   Röhre   reicht   liegt   daran,   wie   das   Bewusstsein   des   Einzelnen   ist. Für   den   Einen   endet   sie   unten   knapp   über   dem   Boden   oder   führt   einige   Zentimeter   unter   die   Erde,   für   andere   reicht   sie   bis   ins Zentrum   der   Erde.   Je   nach   dem   Bewusstsein   des   Menschen   kann   sie   oben   über   den   Kopf   hinausführen,   kann   ein   paar   Meter darüber   reichen   oder   auch   mehrere   tausend   Kilometer.   Die   Pranaröhre   ist   nicht   identisch   mit   der   Sushumna,   denn   diese   führt   an   der Wirbelsäule   entlang,   die   Pranaröhre   jedoch   ist   eine   ganz   gerade   Röhre.   Sie   wurde   auch   Zentralkanal,   Mittelsäule   oder   Antakarana genannt. Wenn man den Daumen und den Zeigefinger verbindet, hat man in etwa die Größe der Pranaröhre. Um   diese   Pranaröhre   herum   strahlt   der   Mensch   wie   ein   Magnet.   Man   hat   ein   Magnetfeld,   das   ähnlich   aussieht   wie   ein   Donut   und wird auch der Röhrentorus genannt. Üben   Sie   zuerst   einmal   gedanklich   mit   Ihrem   Bewusstsein   durch   diese   Pranaröhre   zu   reisen.   Beginnen   Sie   am   Perineum   und   lassen Sie   Ihr   Bewusstsein   langsam   nach   oben   gleiten   bis   zum   Scheitelchakra.   Diese   Pranaröhre   ist   der   geometrische   Mittelpunkt   aller unserer   Körper. Anschließend   kehren   Sie   Ihr   Bewusstseinspunkt   wieder   nach   unten   bis   Sie   das   Perineum   erreicht   haben.   Sie   können von diesem Punkt dann weiter nach unten gehen, bis Sie in der Erde sind und erden sich damit. Hathoren-Pranayama Übung A Atmen   Sie   von   unten   in   die   Pranaröhre   hinein.   Nehmen   Sie   nur   einen   Atemzug   und   lassen   Sie   den   Atem   mit   einem   Seufzer entweichen.   Mit   dem   zweiten   Atemzug   atmen   Sie   dann   von   oben   in   die   Pranaröhre.   Sie   bringen   so   die   Energien   des   Himmels   in Ihren Körper. Lassen Sie daraufhin den Atem mit einem Seufzer entweichen. Diese Übung ist dazu da, damit Sie ein Gefühl erhalten für die Atmung mit der Pranaröhre. Hathoren-Pranayama Übung B Bei   dieser   Übung   geht   es   zunächst   darum   das   Prana   in   der   Pranaröhre   zu   sammeln.   Deshalb   wird   sehr   oft   an   die   Pranaröhre gedacht,   denn   die   Energie   folgt   den   Gedanken.   Dann   am   Schluss   der   Übung   geben   Sie   das   Prana   in   den   gesamten   Körper   ab, indem Sie an den Körper denken. Atmen   Sie   das   Prana   von   der   Erde   in   die   Pranaröhre   hinein   und   halten   Sie   für   einen   kurzen   Moment   die   Luft   an.   Denken   Sie   die ganze   Zeit   an   die   Pranaröhre.   Atmen   Sie   dann   aus   und   denken   weiter   an   die   Pranaröhre.   Durch   das   dauernde   Denken   an   die Pranaröhre wird das Prana dort gesammelt. Dann   atmen   Sie   erneut   von   oben   in   die   Pranaröhre   hinein   und   halten   für   einen   Moment   die   Luft   an.   Dabei   denken   Sie   wiederum   an die   Pranaröhre.   Beim   Ausatmen   geht   Ihre   gesamte   Aufmerksamkeit   auf   den   ganzen   physischen   Körper.   Damit   strömt   das   Prana   in Ihren Körper ein. Irgendwann    werden    Sie    ganz    deutlich    den    Pranafluss    spüren.    Möglicherweise    spüren    Sie    auch,    wie    das    Prana    in    Ihrem feinstofflichen Körper wandert. Wenn    Sie    diese    Übung    gemeistert    haben,    sollten    Sie    anfangen    und    bei    der    dritten    Übung    „bedingungslose    Liebe“    oder „bedingungsloses Annehmen“ mit in die Übung einfließen lassen. Hathoren-Pranayama Übung C Bei   dieser   Übung   konzentrieren   Sie   sich   auf   das   Herzchakra.   Es   befindet   sich   auf   der   Höhe   des   Herzens,   aber   mitten   im   Körper. Dann   gehen   Sie   in   das   Gefühl   der   „bedingungslosen   Liebe“   oder   in   das   Gefühl   der   „bedingungslosen Annehmens“. Anfangs   ist   es   ein Gedanke,   dann   aber   sollte   sich   das   Gefühl   einstellen.   Sollten   Sie   das   Gefühl   nicht   erzeugen   können,   hat   diese   Übung   für   Sie   keinen Wert. Sagen   Sie   sich   z.B.   „Ich   bin   in   der   vollständigen   und   reinen   Schwingungsenergie   der   bedingungslosen   Liebe“.    Vgl.   Kerstin   Simoné: THOTH im All-Tag, Arbeitsbuch für die Jetztzeit, Smaragd Verlag, 57614 Woldert (Ww), ISBN 978-3-941363-37-3, Seite 209 ff   Machen    Sie    das    öfters    hintereinander.    Dann    sollte    sich    die    bedingungslose    Liebe    einstellen.    Oder    sagen    Sie    sich    z.B.    statt bedingungsloser Liebe den Begriff bedingungsloses Annehmen. Bringen   Sie   Ihre   Aufmerksamkeit   auf   das   Herzchakra   und   erzeugen   Sie   in   sich   das   Gefühl   der   bedingungslosen   Liebe   oder   des bedingungslosen   Annehmens.   Atmen   Sie   von   unten   ein   und   halten   einen   Moment   den   Atem   an   und   sind   dann   auf   die   Pranaröhre konzentriert,   halten   aber   gleichzeitig   das   Gefühl   der   bedingungslosen   Liebe   bzw. Annahme.   Beim Ausatmen   denken   Sie   dann   an   den physischen Körper und damit strömt das qualifizierte Prana in Ihren Körper ein. Im   nächsten   Schritt   denken   Sie   wieder   an   Ihr   Herzchakra   und   halten   das   Gefühl   bedingungsloser   Liebe   bzw. Annahme   aufrecht.   Sie atmen   dann   Prana   von   oben   ein   und   halten   einen   Moment   den   Atem   an   und   denken   dabei   an   die   Pranaröhre   und   bleiben   aber weiterhin   bei   dem   Gefühl   der   bedingungslosen   Liebe   bzw. Annehmens.   Beim Ausatmen   geht   Ihre Aufmerksamkeit   in   den   physischen Körper und damit strömt das qualifizierte Prana in Ihren Körper hinein. Sie   müssen   aber   diese   Übungen   tatsächlich   praktizieren,   damit   Sie   in   den   Genuss   von   Prana   kommen.   Wenn   Sie   nur   daran   denken passiert   überhaupt   nichts.      Vgl.   Tom   Kenyon   &   Virginia   Essene:   Die   Hathor-Zivilisation,   Gespräche   mit   interdimensionalen   Wesen,   Koha   Verlag,   Burgrain, ISBN 978-3-86728-153-9, Seite 47 - 52 Prana-Depots bei den Geschlechtern Frauen   haben   normalerweise   ca.   doppelt   so   viel   Prana   zur   Verfügung,   als   Männer.   Das   kommt   daher,   dass   Frauen   bei   einer Empfängnis ein Teil ihres Prana abgeben müssen an das Kind. Hat   man   viel   Prana   zur   Verfügung,   kann   der   Körper   länger   leben.   Da   Frauen   normalerweise   etwa   doppelt   so   viel   Prana   haben,   leben sie auch länger als Männer. Das ist statistisch bewiesen. Kundalini Viele   spirituelle   Menschen   warten   darauf,   dass   ihre   Kundalini   hochsteigt.   Man   sagt,   dass   dieser   Prozess   selbständig   kommt.   Bei vielen Autoren wird das als Zeitpunkt für den Beginn des Erwachens gesehen. Die   Kundalini   ist   Prana   und   damit   Lebensenergie,   die   im   unteren   Körper   geparkt   ist.   Aus   meiner   eigenen   Erfahrung   kann   ich   Ihnen folgendes   mitteilen.   Wenn   Ihr   Pranadepot   nur   unzureichend   gefüllt   ist,   wird   die   Kundalini   niemals   aufsteigen.   Das   passiert   erst   dann, wenn   Sie   eine   so   hohe   Schwingung   in   sich   tragen,   so   dass   das   Pranadepot   überläuft.   Erst   dann,   wenn   Ihre   Depots   völlig   voll   sind, kann es passieren, dass die Kundalini aufsteigt. Wir verbrauchen aber am Tag sehr viel Prana durch alle möglichen Tätigkeiten. Jeder   Wunsch,   der   manifestiert   wird,   verbraucht   Prana.   Wenn   also   eine   Manifestation   sich   absolut   nicht   erfüllen   lässt,   dann   kann   es sein, dass Sie zu wenig Prana im Körper gestaut haben. Dann sollten Sie sich schleunigst um Ihr Prana kümmern. Männer   verlieren   sehr   viel   Prana   durch   den   Geschlechtsverkehr   oder   durch   Onanie.   Wenn   es   beim   Mann   zu   einer   Erektion   kommt, dann   verliert   er   sehr   viel   Prana.   Prana   ist   im   Samen   des   Mannes   enthalten.   Es   gibt   da   eine   Lösung.   Der   Mann   drückt   vor   der Erektion   mit   drei   bis   vier   Fingern   auf   das   Perineum,   also   auf   den   Damm   zwischen   dem After   und   dem   Penis.   Dadurch   wird   der   Fluss des Samens verhindert und das Prana bleibt im Körper. Das bedarf einiger Übung. Alte   Männer   haben   oft   Probleme   mit   den   Beinen.   Sie   brauchen   einen   Stock   oder   sogar   einen   Rollator.   Das   liegt   meist   an dem   Verlust   an   Prana   durch   Sex.   Wenn   die   Männer   Pranayama   machen,   können   sich   deren   Pranadepots   wieder   auffüllen. Bei   akuten   Problemen   kann   man   auch   das   Prana   an   die   Beine   direkt   schicken,   indem   man   beim   Ausatmen   an   die   Beine denkt. Je   nachdem,   wieviel   Prana   im   Körper   ist,   haben   die   Organe   mehr   oder   weniger   Energie.   Zudem   ist   es   auch   entscheidend   über   die Klarheit,   Kraft   und   das   Gewicht   der   Gedanken   und   es   bestimmt   die   Qualität   der   Gefühle.    Tom   Kenyon   &   Virginia   Essene:   Die   Hathor- Zivilisation, Gespräche mit interdimensionalen Wesen, Koha Verlag, Burgrain, ISBN 978-3-86728-153-9, Seite 44 Wenn   Sie   lange   Zeit   keine   Lust   haben   irgendetwas   zu   tun,   dann   haben   Sie   wahrscheinlich   kein   Prana   im   Körper.   Dann   verhindert dieser Energiemangel weitere Tätigkeiten. Man sieht das oft bei alten Leuten, die kaum mehr in der Lage sind aufzustehen. Mit   zu   wenig   Prana   funktioniert   der   physische   Körper   nicht   mehr   gut.   Dann   haben   Sie   vielleicht   Konzentrationsstörungen   und   wirre Gedanken und merkwürdige Träume. Diese können dann auch ins Wachbewusstsein dringen. Achten   Sie   sehr   stark   auf   Ihren   Pranakörper.   Was   Sie   essen   und   trinken   hat   direkt   Einfluss   auf   das   Prana.   Wer   seinen   Speisezettel durch   lebendige   Nahrung   bereichert,   also   durch   Rohkost,   Obst   und   Sprossen,   der   kann   sehr   viel   Prana   daraus   gewinnen.   Man   sollte aber   anfangs   vorsichtig   damit   sein,   denn   es   kann   eine   Entgiftung   stattfinden,   welche   dem   Menschen   dann   große   Probleme   bereitet. Deshalb am Anfang langsam beginnen. Das   meiste   „Fast   Food“   ist   tot   und   deshalb   setzen   viele   Fertigprodukte   das   Prana   herab.   Hier   spielt   eine   Rolle,   dass   man   sehr   viele Verdauungsenzyme   braucht,   um   diese   tote   Nahrung   zu   verdauen.   Der   Körper   braucht   extrem   viel   Prana   für   die   Verdauung.   Wenn Sie Nahrung zu sich nehmen, die extrem lange im Körper bleibt, wie z.B. Fleisch, dann wird sehr viel Prana benötigt. Nahrung   sollte   möglichst   rein   und   unbelastet   sein.   Klares   Wasser   ist   auch   sehr   wichtig   und   Bewegung   in   der   frischen   Luft   genauso. Sie   sollten   sich   also   möglichst   viel   an   der   frischen   Luft   aufhalten   und   sich   auch   dem   Sonnenlicht   aussetzen   ohne   Sonnenbrille.   Dies natürlich auch nur soweit, wie keine Gefahr für die Augen wegen zu hellem Licht besteht. Ganz   schlimm   für   das   Prana   ist   es   auch,   wenn   Sie   sich   völlig   auspowern,   oder   wenn   Sie   müde   sind   und   sich   mit   Aufputschmittel wach halten. Achten Sie auf eine Ausgeglichenheit von Ruhe, Bewegung und körperlicher Beanspruchung. Es   ist   auch   wichtig   mit   wem   Sie   zusammen   sind.   Ein   Mensch   der   vital,   positiv   und   aufbauend   ist,   verstärkt   Ihr   Prana,   während   ein Mensch, der energielos, pessimistisch und negativ ist Ihr Energieniveau beträchtlich senken kann. Ganz wichtig sind auch Ihre Gedanken und ob Sie selbst ein positiv denkender Mensch sind oder eben nicht. Sehr   viel   Prana   geht   verloren,   wenn   Sie   Alkohol   trinken   oder   dem   Körper   anderweitig   schaden,   z.B.   durch   Rauchen   oder   mit   Hilfe von Drogen. Alles   wirkt   entweder   aufbauend   oder   reduzierend   auf   Ihren   Prana-   bzw.   Energiekörper.   Bei   den   Hathoren   wird   dieser   Pranakörper   Ka genannt.      Vgl.   Tom   Kenyon   &   Virginia   Essene:   Die   Hathor-Zivilisation,   Gespräche   mit   interdimensionalen   Wesen,   Koha   Verlag,   Burgrain,   ISBN   978-3-86728- 153-9, Seite 47 ff Männer   wie   Frauen   fühlen   sehr   oft   einen   Druck   in   ihren   Geschlechtsteilen.   Das   ist   die   Kundalini   und   der   Druck   zeigt   an,   dass   größere Mengen   an   Prana   im   unteren   Körper   darauf   warten   nach   oben   zu   steigen.   Dies   können   Sie   gedanklich   tun,   indem   Sie   sich   vorstellen, dass   jetzt   Prana   von   Ihrem   Unterkörper   in   den   Kopf   steigt.   Denken   Sie   an   den   Unterkörper   und   dann   an   den   Kopf   und   dann   denken Sie   daran,   dass   die   Energie   nach   oben   steigt.   Energie   folgt   den   Gedanken.   Sie   spüren   es   dann   ggf.   im   Kopf   und   bemerken,   dass dort mehr Energie zur Verfügung steht. Ich bemerke dann oft eine Art Kribbeln im Kopf.
Pranayama
Unter   Pranayama   versteht   man   Methoden,   bei   welcher   durch die Atmung   die   Schwingung   des   Körpers   erhöht   wird,   indem   Sie Prana (Lebensenergie) einatmen. Prana   sammelt   sich   gerne   im   Körper,   wenn   man   beim   Einatmen den   Atem   anhält   (man   spricht   dann   vom   „vollen   Atem“)   oder beim   Ausatmen   den   Atem   anhält   (hier   spricht   man   vom   „leeren Atem“)   oder   wenn   man   verzögert   ausatmet,   z.B.   durch   einen Seufzer. Für   diese   Techniken   ist   es   wichtig,   wieder   mit   dem   Bauchatmen zu     beginnen.     Momentan     sind     Sie     bei     der     Brustatmung. Wechseln   Sie   wieder   zur   Bauchatmung.   Dann   hebt   und   senkt sich   der   Bauch   bei   der   Atmung.   Das   ist   die   natürlichere   Art   der Atmung, die man bei allen Babys sieht. Grandmaster   Choa   Kok   Sui   hat   in   seinem   Buch   „Grundlagen des   Pranaheilens“    Master   Choa   Kok   Sui:   Grundlagen   des   Pranaheilens, Koha-Verlag,    Burgrain,    ISBN    3-936862-02-8,    S.    101    ff     verschiedene Techniken des Pranayama beschrieben. Erste Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui Machen   Sie   Bauchatmung   und   atmen   Sie   langsam   ein.   Dann halten   Sie   den   Atem   an   und   zählen   dabei   auf   eins.   Daraufhin atmen   sie   langsam   aus,   halten   den Atem   wieder   an   und   wieder bis eins zählen. GM   Choa   Kok   Sui   erklärt   die   Pranaatmung   ganz   einfach   mittels Zählen. Zweite Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui (7 – 1 – 7 – 1) Machen   Sie   Bauchatmung   und   atmen   Sie   ein   und   zählen   dabei bis   sieben,   dann   halten   Sie   den   Atem   an   und   zählen   bis   eins. Bei   der Ausatmung   zählen   Sie   wieder   bis   sieben   und   halten   den Atem  an und zählen bis eins. Sollte   es   Ihnen   bei   der   Pranaatmung   schlecht   werden,   dann sofort   aufhören.   Denn   Ihr   Chakrasystem   ist   es   nicht   gewohnt   so hohe    Schwingungen    für    längere    Zeit    zu    verarbeiten.    Dann machen Sie eine Pause und können dann ggf. weitermachen. Dritte Methode nach Grandmaster Choa Kok Sui (6 – 3 – 6 – 3) Machen    Sie    Bauchatmung    und    zählen    beim    Einatmen    bis sechs,   halten   den   Atem   an   und   zählen   dabei   bis   drei,   dann atmen   Sie   aus   und   zählen   bis   sechs   und   halten   den   Atem   an und zählen bis drei. Diese   Technik   ist   sehr   stark   und   viele   Leute   können   sie   nicht lange   nutzen.   Sie   können   aber   auch   eine   Pranaatmung   für   sich machen, die für Sie genau richtig ist und diese auch variieren. Für    viele    Menschen    ist    es    viel    zu    lange,    wenn    sie    bis    drei zählen   und   den   Atem   anhalten.   Wenn   Sie   das   nicht   vertragen, dann   halten   Sie   den   Atem   an   und   zählen   bis   zwei.   Dann   kann es genau richtig für Sie sein. Prana aus dem Boden, der Luft oder von Bäumen holen (nach GMCKS) In   der   Mitte   der   Fußsohle   sitzt   ein   Chakra,   mit   dem   Sie   Prana aus   dem   Boden   aufnehmen   können.   Ziehen   Sie   die   Schuhe aus,   denn   Leder-   und   Gummischuhe   hemmen   das   Einziehen von   Prana   um   30%   bis   50%.   Drücken   Sie   in   die   Mitte   des Fußes      um      das      Fußsohlenchakra      zu      aktivieren      und konzentrieren   Sie   sich   auf   das   Fußsohlenchakra   und   führen   Sie Pranaatmung aus. Sie   können   diese   Methode   auch   nutzen,   um   Prana   aus   der   Luft oder dem Boden mit den Händen zu holen. Wenn   Sie   Baumprana   einatmen   wollen,   fragen   Sie   gedanklich den   Baum,   ob   er   damit   einverstanden   ist.   Nutzen   Sie   dabei immer      gleiche      Arten      von      Bäumen,      entweder      immer Nadelbäume   oder   eben   immer   Laubbäume.   Nadelbäume   haben ein    dichteres    Pranafeld.    Da    können    Sie    höhere    Mengen    an Prana   aufnehmen. Achten   Sie   darauf,   was   für   Bäume   bei   Ihnen in   der   Nähe   des   Hauses   sind.   Haben   Sie   beispielsweise   einen Nadelbaum   ganz   dich   am   Haus   stehen,   dann   sind   Sie   dadurch schon   an   die   Schwingung   der   Nadelbäume   gewohnt   und   sollten nur   noch   Energien   von   Nadelbäumen   in   sich   hineinziehen.   Das bewahrt Sie davor, dass Ihnen schlecht wird. Setzen   Sie   sich   dann   in   die   Nähe   eines   Baumes   und   machen Sie   Pranaatmung.   Dadurch   nehmen   Sie   sehr   hohe   Mengen   an Prana   im   Körper   auf.   Sollte   es   Ihnen   unwohl   werden   hören   Sie sofort   auf   und   beginnen   Sie   mit   Gymnastik,   um   die   Energie wieder in sich abzubauen. Die     Pranakonzentration     wird     größer,     je     näher     sie     am Baumstamm   sitzen.   Schon   recht   kleine   Bäume   haben   eine Aura von   3   bis   5   Metern   und   große   bzw.   dicke   Bäume   können   eine fühlbare   Aura   von   30   bis   50   Meter   haben.   Sobald   Sie   im   Wald sind,   sind   Sie   immer   in   der   Aura   von   sehr   vielen   Bäumen   und erhalten   von   denen   Energie.   Deshalb   fühlen   wir   uns   im   Wald   so wohl. Die   Pranakonzentration   ist   über   dem   Boden   etwa   vier   bis   fünf Mal dichter, als in der Luft. Weitere Pranayama-Methoden Eine   Pranayama-Methode   nutzt   die   beiden   Nasenflügel.   Nutzen Sie   hierfür   den   Daumen   und   den   Zeigefinger   um   entweder   das eine    Nasenloch    zu    schließen    oder    das    Gegenüberliegende. Halten   Sie   mit   einem   Daumen   ein   Nasenloch   zu   und   atmen   Sie mit   dem   anderen   Nasenloch   ein   und   halten   den   Atem   so   lange an,    wie    es    sich    für    sie    richtig    anfühlt.    Dann    atmen    Sie    mit diesem   Nasenloch   aus,   halten   den   Atem   wieder   an,   lassen   mit dem   Daumen   los   und   verschließen   Sie   mit   dem   Zeigefinger   das andere     Nasenloch.     Dann     atmen     Sie     mit     dem     anderen Nasenloch   ein   und   halten   den   Atem   an   und   atmen   mit   dem anderen    Nasenloch    aus    und    halten    den    Atem    an.    Dann wechseln   Sie   das   Nasenloch   wieder,   indem   Sie   den   Zeigefinger lösen   und   mit   dem   Daumen   das   andere   Nasenloch   schließen usw. Diese   Methode   wechselt   immer   von   der   einen   auf   die   andere Seite,    weil    beide    Nasenlöcher    verschiedene    Funktionen    im Körper haben sollen. Eine    weitere    Möglichkeit    ist    es,    mal    das    Prana    vom    Boden einzuatmen   und   dann   das   Prana   vom   Himmel   zu   nutzen.   Dazu nutzen wir die Pranaröhre. Die Pranaröhre Pranaröhre In   unserem   Körper   gibt   es   eine   sogenannte   Pranaröhre.   Sie reicht   vom   Perineum   zum   Kronenchakra.   Das   Perineum   liegt zwischen   After   und   Geschlechtsteil.   Es   ist   das   Chakra,   das   in vielen   Darstellungen   als   das   Wurzelchakra   gezeigt   wird.   Das Kronenchakra ist dort, wo die Mitte des Mittelscheitels wäre. Die     Pranaröhre,     verbindet     von     innen     her     alle     Chakras miteinander.   Diese   Pranaröhre   ist   ein   Mittelkanal   in   unserem Körper   von   oben   nach   unten   und   geht   vom   Kronenchakra   aus, also    aus    der    Mitte    des    Kopfes    hinunter    zum    Perineum. Perineum    bedeutet    „Damm“.    Es    handelt    sich    hier    um    den Damm,    der    sich    vom    After    zu    den    Genitalien    bildet.    Diese Pranaröhre   geht   oben   noch   weiter   über   den   Körper   hinaus   und unten   verläuft   sie   bis   in   die   Erde.   Wie   weit   diese   Röhre   reicht liegt   daran,   wie   das   Bewusstsein   des   Einzelnen   ist.   Für   den Einen   endet   sie   unten   knapp   über   dem   Boden   oder   führt   einige Zentimeter   unter   die   Erde,   für   andere   reicht   sie   bis   ins   Zentrum der   Erde.   Je   nach   dem   Bewusstsein   des   Menschen   kann   sie oben   über   den   Kopf   hinausführen,   kann   ein   paar   Meter   darüber reichen   oder   auch   mehrere   tausend   Kilometer.   Die   Pranaröhre ist   nicht   identisch   mit   der   Sushumna,   denn   diese   führt   an   der Wirbelsäule    entlang,    die    Pranaröhre    jedoch    ist    eine    ganz gerade   Röhre.   Sie   wurde   auch   Zentralkanal,   Mittelsäule   oder Antakarana     genannt.     Wenn     man     den     Daumen     und     den Zeigefinger     verbindet,     hat     man     in     etwa     die     Größe     der Pranaröhre. Um    diese    Pranaröhre    herum    strahlt    der    Mensch    wie    ein Magnet.   Man   hat   ein   Magnetfeld,   das   ähnlich   aussieht   wie   ein Donut und wird auch der Röhrentorus genannt. Üben    Sie    zuerst    einmal    gedanklich    mit    Ihrem    Bewusstsein durch   diese   Pranaröhre   zu   reisen.   Beginnen   Sie   am   Perineum und   lassen   Sie   Ihr   Bewusstsein   langsam   nach   oben   gleiten   bis zum    Scheitelchakra.    Diese    Pranaröhre    ist    der    geometrische Mittelpunkt   aller   unserer   Körper.   Anschließend   kehren   Sie   Ihr Bewusstseinspunkt   wieder   nach   unten   bis   Sie   das   Perineum erreicht   haben.   Sie   können   von   diesem   Punkt   dann   weiter   nach unten gehen, bis Sie in der Erde sind und erden sich damit. Hathoren-Pranayama Übung A Atmen   Sie   von   unten   in   die   Pranaröhre   hinein.   Nehmen   Sie   nur einen   Atemzug   und   lassen   Sie   den   Atem   mit   einem   Seufzer entweichen.   Mit   dem   zweiten   Atemzug   atmen   Sie   dann   von oben    in    die    Pranaröhre.    Sie    bringen    so    die    Energien    des Himmels   in   Ihren   Körper.   Lassen   Sie   daraufhin   den   Atem   mit einem Seufzer entweichen. Diese   Übung   ist   dazu   da,   damit   Sie   ein   Gefühl   erhalten   für   die Atmung mit der Pranaröhre. Hathoren-Pranayama Übung B Bei   dieser   Übung   geht   es   zunächst   darum   das   Prana   in   der Pranaröhre     zu     sammeln.     Deshalb     wird     sehr     oft     an     die Pranaröhre    gedacht,    denn    die    Energie    folgt    den    Gedanken. Dann    am    Schluss    der    Übung    geben    Sie    das    Prana    in    den gesamten Körper ab, indem Sie an den Körper denken. Atmen   Sie   das   Prana   von   der   Erde   in   die   Pranaröhre   hinein   und halten   Sie   für   einen   kurzen   Moment   die   Luft   an.   Denken   Sie   die ganze   Zeit   an   die   Pranaröhre.   Atmen   Sie   dann   aus   und   denken weiter   an   die   Pranaröhre.   Durch   das   dauernde   Denken   an   die Pranaröhre wird das Prana dort gesammelt. Dann   atmen   Sie   erneut   von   oben   in   die   Pranaröhre   hinein   und halten    für    einen    Moment    die    Luft    an.    Dabei    denken    Sie wiederum     an     die     Pranaröhre.     Beim    Ausatmen     geht     Ihre gesamte   Aufmerksamkeit   auf   den   ganzen   physischen   Körper. Damit strömt das Prana in Ihren Körper ein. Irgendwann   werden   Sie   ganz   deutlich   den   Pranafluss   spüren. Möglicherweise    spüren    Sie    auch,    wie    das    Prana    in    Ihrem feinstofflichen Körper wandert. Wenn   Sie   diese   Übung   gemeistert   haben,   sollten   Sie   anfangen und     bei     der     dritten     Übung     „bedingungslose     Liebe“     oder „bedingungsloses    Annehmen“    mit    in    die    Übung    einfließen lassen. Hathoren-Pranayama Übung C Bei   dieser   Übung   konzentrieren   Sie   sich   auf   das   Herzchakra. Es   befindet   sich   auf   der   Höhe   des   Herzens,   aber   mitten   im Körper.   Dann   gehen   Sie   in   das   Gefühl   der   „bedingungslosen Liebe“   oder   in   das   Gefühl   der   „bedingungslosen   Annehmens“. Anfangs   ist   es   ein   Gedanke,   dann   aber   sollte   sich   das   Gefühl einstellen.   Sollten   Sie   das   Gefühl   nicht   erzeugen   können,   hat diese Übung für Sie keinen Wert. Sagen   Sie   sich   z.B.   „Ich   bin   in   der   vollständigen   und   reinen Schwingungsenergie    der    bedingungslosen    Liebe“.     Vgl.    Kerstin Simoné:   THOTH   im   All-Tag,   Arbeitsbuch   für   die   Jetztzeit,   Smaragd   Verlag, 57614 Woldert (Ww), ISBN 978-3-941363-37-3, Seite 209 ff   Machen    Sie    das    öfters    hintereinander.    Dann    sollte    sich    die bedingungslose   Liebe   einstellen.   Oder   sagen   Sie   sich   z.B.   statt bedingungsloser Liebe den Begriff bedingungsloses Annehmen. Bringen    Sie    Ihre    Aufmerksamkeit    auf    das    Herzchakra    und erzeugen   Sie   in   sich   das   Gefühl   der   bedingungslosen   Liebe oder   des   bedingungslosen   Annehmens.   Atmen   Sie   von   unten ein   und   halten   einen   Moment   den   Atem   an   und   sind   dann   auf die   Pranaröhre   konzentriert,   halten   aber   gleichzeitig   das   Gefühl der    bedingungslosen    Liebe    bzw.    Annahme.    Beim    Ausatmen denken   Sie   dann   an   den   physischen   Körper   und   damit   strömt das qualifizierte Prana in Ihren Körper ein. Im   nächsten   Schritt   denken   Sie   wieder   an   Ihr   Herzchakra   und halten     das     Gefühl     bedingungsloser     Liebe     bzw.    Annahme aufrecht.   Sie   atmen   dann   Prana   von   oben   ein   und   halten   einen Moment   den   Atem   an   und   denken   dabei   an   die   Pranaröhre   und bleiben    aber    weiterhin    bei    dem    Gefühl    der    bedingungslosen Liebe      bzw.      Annehmens.      Beim      Ausatmen      geht      Ihre Aufmerksamkeit   in   den   physischen   Körper   und   damit   strömt   das qualifizierte Prana in Ihren Körper hinein. Sie   müssen   aber   diese   Übungen   tatsächlich   praktizieren,   damit Sie   in   den   Genuss   von   Prana   kommen.   Wenn   Sie   nur   daran denken    passiert    überhaupt    nichts.        Vgl.    Tom    Kenyon    &    Virginia Essene:   Die   Hathor-Zivilisation,   Gespräche   mit   interdimensionalen   Wesen, Koha Verlag, Burgrain, ISBN 978-3-86728-153-9, Seite 47 - 52 Prana-Depots bei den Geschlechtern Frauen    haben    normalerweise    ca.    doppelt    so    viel    Prana    zur Verfügung,    als    Männer.    Das    kommt    daher,    dass    Frauen    bei einer   Empfängnis   ein   Teil   ihres   Prana   abgeben   müssen   an   das Kind. Hat    man    viel    Prana    zur    Verfügung,    kann    der    Körper    länger leben.   Da   Frauen   normalerweise   etwa   doppelt   so   viel   Prana haben,   leben   sie   auch   länger   als   Männer.   Das   ist   statistisch bewiesen. Kundalini Viele   spirituelle   Menschen   warten   darauf,   dass   ihre   Kundalini hochsteigt.   Man   sagt,   dass   dieser   Prozess   selbständig   kommt. Bei   vielen   Autoren   wird   das   als   Zeitpunkt   für   den   Beginn   des Erwachens gesehen. Die    Kundalini    ist    Prana    und    damit    Lebensenergie,    die    im unteren   Körper   geparkt   ist. Aus   meiner   eigenen   Erfahrung   kann ich     Ihnen     folgendes     mitteilen.     Wenn     Ihr     Pranadepot     nur unzureichend   gefüllt   ist,   wird   die   Kundalini   niemals   aufsteigen. Das   passiert   erst   dann,   wenn   Sie   eine   so   hohe   Schwingung   in sich   tragen,   so   dass   das   Pranadepot   überläuft.   Erst   dann,   wenn Ihre    Depots    völlig    voll    sind,    kann    es    passieren,    dass    die Kundalini    aufsteigt.    Wir    verbrauchen    aber    am    Tag    sehr    viel Prana durch alle möglichen Tätigkeiten. Jeder   Wunsch,   der   manifestiert   wird,   verbraucht   Prana.   Wenn also   eine   Manifestation   sich   absolut   nicht   erfüllen   lässt,   dann kann    es    sein,    dass    Sie    zu    wenig    Prana    im    Körper    gestaut haben.    Dann    sollten    Sie    sich    schleunigst    um    Ihr    Prana kümmern. Männer   verlieren   sehr   viel   Prana   durch   den   Geschlechtsverkehr oder    durch    Onanie.    Wenn    es    beim    Mann    zu    einer    Erektion kommt,   dann   verliert   er   sehr   viel   Prana.   Prana   ist   im   Samen   des Mannes   enthalten.   Es   gibt   da   eine   Lösung.   Der   Mann   drückt   vor der   Erektion   mit   drei   bis   vier   Fingern   auf   das   Perineum,   also   auf den   Damm   zwischen   dem   After   und   dem   Penis.   Dadurch   wird der    Fluss    des    Samens    verhindert    und    das    Prana    bleibt    im Körper. Das bedarf einiger Übung. Alte    Männer    haben    oft    Probleme    mit    den    Beinen.    Sie brauchen   einen   Stock   oder   sogar   einen   Rollator.   Das   liegt meist    an    dem    Verlust    an    Prana    durch    Sex.    Wenn    die Männer       Pranayama       machen,       können       sich       deren Pranadepots   wieder   auffüllen.   Bei   akuten   Problemen   kann man   auch   das   Prana   an   die   Beine   direkt   schicken,   indem man beim Ausatmen an die Beine denkt. Je   nachdem,   wieviel   Prana   im   Körper   ist,   haben   die   Organe mehr   oder   weniger   Energie.   Zudem   ist   es   auch   entscheidend über   die   Klarheit,   Kraft   und   das   Gewicht   der   Gedanken   und   es bestimmt   die   Qualität   der   Gefühle.    Tom   Kenyon   &   Virginia   Essene: Die    Hathor-Zivilisation,    Gespräche    mit    interdimensionalen    Wesen,    Koha Verlag, Burgrain, ISBN 978-3-86728-153-9, Seite 44 Wenn   Sie   lange   Zeit   keine   Lust   haben   irgendetwas   zu   tun,   dann haben     Sie     wahrscheinlich     kein     Prana     im     Körper.     Dann verhindert   dieser   Energiemangel   weitere   Tätigkeiten.   Man   sieht das    oft    bei    alten    Leuten,    die    kaum    mehr    in    der    Lage    sind aufzustehen. Mit   zu   wenig   Prana   funktioniert   der   physische   Körper   nicht   mehr gut.    Dann    haben    Sie    vielleicht    Konzentrationsstörungen    und wirre   Gedanken   und   merkwürdige   Träume.   Diese   können   dann auch ins Wachbewusstsein dringen. Achten   Sie   sehr   stark   auf   Ihren   Pranakörper.   Was   Sie   essen und    trinken    hat    direkt    Einfluss    auf    das    Prana.    Wer    seinen Speisezettel   durch   lebendige   Nahrung   bereichert,   also   durch Rohkost,   Obst   und   Sprossen,   der   kann   sehr   viel   Prana   daraus gewinnen.   Man   sollte   aber   anfangs   vorsichtig   damit   sein,   denn es    kann    eine    Entgiftung    stattfinden,    welche    dem    Menschen dann   große   Probleme   bereitet.   Deshalb   am   Anfang   langsam beginnen. Das    meiste    „Fast    Food“    ist    tot    und    deshalb    setzen    viele Fertigprodukte   das   Prana   herab.   Hier   spielt   eine   Rolle,   dass man    sehr    viele    Verdauungsenzyme    braucht,    um    diese    tote Nahrung   zu   verdauen.   Der   Körper   braucht   extrem   viel   Prana   für die   Verdauung.   Wenn   Sie   Nahrung   zu   sich   nehmen,   die   extrem lange   im   Körper   bleibt,   wie   z.B.   Fleisch,   dann   wird   sehr   viel Prana benötigt. Nahrung    sollte    möglichst    rein    und    unbelastet    sein.    Klares Wasser   ist   auch   sehr   wichtig   und   Bewegung   in   der   frischen   Luft genauso.   Sie   sollten   sich   also   möglichst   viel   an   der   frischen   Luft aufhalten    und    sich    auch    dem    Sonnenlicht    aussetzen    ohne Sonnenbrille.   Dies   natürlich   auch   nur   soweit,   wie   keine   Gefahr für die Augen wegen zu hellem Licht besteht. Ganz   schlimm   für   das   Prana   ist   es   auch,   wenn   Sie   sich   völlig auspowern,     oder     wenn     Sie     müde     sind     und     sich     mit Aufputschmittel       wach       halten.      Achten       Sie       auf       eine Ausgeglichenheit     von     Ruhe,     Bewegung     und     körperlicher Beanspruchung. Es   ist   auch   wichtig   mit   wem   Sie   zusammen   sind.   Ein   Mensch der   vital,   positiv   und   aufbauend   ist,   verstärkt   Ihr   Prana,   während ein   Mensch,   der   energielos,   pessimistisch   und   negativ   ist   Ihr Energieniveau beträchtlich senken kann. Ganz   wichtig   sind   auch   Ihre   Gedanken   und   ob   Sie   selbst   ein positiv denkender Mensch sind oder eben nicht. Sehr   viel   Prana   geht   verloren,   wenn   Sie   Alkohol   trinken   oder dem   Körper   anderweitig   schaden,   z.B.   durch   Rauchen   oder   mit Hilfe von Drogen. Alles    wirkt    entweder    aufbauend    oder    reduzierend    auf    Ihren Prana-    bzw.    Energiekörper.    Bei    den    Hathoren    wird    dieser Pranakörper   Ka   genannt.      Vgl.   Tom   Kenyon   &   Virginia   Essene:   Die Hathor-Zivilisation,   Gespräche   mit   interdimensionalen   Wesen,   Koha   Verlag, Burgrain, ISBN 978-3-86728-153-9, Seite 47 ff Männer    wie    Frauen    fühlen    sehr    oft    einen    Druck    in    ihren Geschlechtsteilen.   Das   ist   die   Kundalini   und   der   Druck   zeigt   an, dass    größere    Mengen    an    Prana    im    unteren    Körper    darauf warten   nach   oben   zu   steigen.   Dies   können   Sie   gedanklich   tun, indem     Sie     sich     vorstellen,     dass     jetzt     Prana     von     Ihrem Unterkörper   in   den   Kopf   steigt.   Denken   Sie   an   den   Unterkörper und   dann   an   den   Kopf   und   dann   denken   Sie   daran,   dass   die Energie    nach    oben    steigt.    Energie    folgt    den    Gedanken.    Sie spüren   es   dann   ggf.   im   Kopf   und   bemerken,   dass   dort   mehr Energie   zur   Verfügung   steht.   Ich   bemerke   dann   oft   eine   Art Kribbeln im Kopf.
Pranayama